15.02.2015

Mit vereinten Kräften im Einsatz für krebskranke Kinder


Die Wünsche für die neue Organisation steigen in die Luft
Die Wünsche für die neue Organisation steigen in die Luft

Trotz grosser Fortschritte in der Behandlung von Kinderkrebs stirbt in der Schweiz durchschnittlich jede Woche ein Kind oder ein Jugendlicher an Krebs. Um die Situation der Betroffenen und ihren Familien zu verbessern, schliessen sich die grössten Kinderkrebsorganisationen zusammen: Der neu gegründete Dachverband «Kinderkrebs Schweiz» wird am 15. Februar 2015, dem internationalen Tag des Kinderkrebses, in Bern lanciert und nimmt seine Arbeit auf. Die Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis gehört zu den Gründungsorganisationen und hat wesentlich dazu beigetragen, dass dieser neue Verein gegründet werden konnte.

Um die Situation krebskranker Kinder und Jugendlicher, der Survivors sowie der Angehörigen in den Bereichen medizinische Behandlung, psychosoziale Betreuung, Forschung und Nachsorge zu verbessern, haben sechs Kinderkrebsorganisationen den Dachverband «Kinderkrebs Schweiz» gegründet: Der Verein wird am 15. Februar 2015, dem internationalen Tag des Kinderkrebses, in Bern mit einem feierlichen Anlass lanciert.

Präsident von «Kinderkrebs Schweiz» ist Prof. Dr. med. Nicolas von der Weid, leitender Arzt Hämatologie-Onkologie des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB). Die Geschäftsführung übernimmt Peter Lack, derzeitiger Geschäftsführer der Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis.

Drei Tätigkeitsbereiche: Nachsorge, Forschung und Selbsthilfe

«Krebs im Kindesalter ist grundsätzlich anders als im Erwachsenenalter. Die pädiatrische Krebsforschung muss gefördert werden, damit alle betroffenen Kinder und Jugendlichen geheilt werden können. Auch die Nachsorge für Survivors muss verbessert werden, um Spätfolgen möglichst früh erkennen und behandeln zu können. Dafür setzen wir uns ein», so Präsident Nicolas von der Weid. Neben den Bereichen Nachsorge und Forschung unterstützt der Verein auch die (bereits bestehenden) Selbsthilfe-Organisationen. Denn im Umgang mit der Krankheit brauchen Kinder und deren Angehörige nicht nur medizinische Betreuung sondern auch psychosoziale Unterstützung und Begleitung.

«Ich bin zutiefst dankbar über die Gründung von Kinderkrebs Schweiz. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein im Einsatz für krebskranke Kinder und deren Familien erreicht. Nicht nur erhalten unsere Kinder und wir Eltern von Betroffenen dadurch eine Stimme; im Dachverband vereinen nun auch die wichtigsten Kinderkrebs-Organisationen ihre Kräfte. Gemeinsam können wir Ziele erreichen, die alleine nicht zu schaffen sind», so Daniela Dommen, Präsidentin Kinderkrebshilfe Schweiz. Auch Bundesrat Alain Berset anerkennt die Bündelung der Kräfte im Bereich Kinderkrebs in einem Vorwort: «Die gute Begleitung und Betreuung krebskranker Kinder und deren Familien ist enorm wichtig. Hier setzt der neu gegründete Verein Kinderkrebs Schweiz an, indem er die Zusammenarbeit zwischen bestehenden Organisationen verstärken und die Kräfte bündeln will».

Nach der Lancierung wird der Dachverband mit Sitz in Basel seine Arbeit aufnehmen und die Interessen krebskranker Kinder und Jugendlicher sowie deren Angehörigen schweizweit vertreten. Die notwendigen Mittel werden von den bestehenden Organisationen, die auch weiterhin in ihren jeweiligen Bereichen weiterarbeiten, zur Verfügung gestellt.


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Catia Gehrig
Leiterin Geschäftsstelle
catia.gehrig@stiftung-kinderkrebs.ch
Tel: 061 683 51 55

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