Wirkung Stiftung Kinderkrebs Basel

Nachhaltige Wirkung

Unsere Vision ist es, dass alle an Krebs erkrankten Kinder nicht nur überleben, sondern auch eine Zukunft mit hoher Lebensqualität geniessen. Wir wollen, dass jedes Kind und seine Familie gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Aus diesem Grund überprüfen wir alles gewissenhaft. Wir schauen, dass jedes Vorhaben zu unserem Stiftungszweck passt und unsere Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden. Wir fragen bereits bei Antragsstellung nach der angepeilten Wirkung und verfolgen deren Erreichung. Damit stellen wir sicher, dass die uns anvertrauten Spenden das bewirken, was sie sollen: Ein besseres Leben für krebskranke Kinder.

Hierzu stehen wir im regelmässigen Austausch mit unseren Förderpartnern. Persönliche Gespräche und das schriftliche Reporting gehören dabei zur definierten Fördervereinbarung. Daraus resultierend erstellen wir unseren Jahresbericht und Leistungsberichte nach Förderbereich. Auch auf der Webseite finden Sie unter „Aktuelles“ Projektberichte zu den einzelnen Förderprojekten.

Unseren strategischen Handlungsansatz und die daraus resultierende Wirkung können Sie dem Dokument „Wirkung“ entnehmen. Hier erläutern wir Vision und Ziele, den Einsatz unserer Ressourcen (Input), die definierten Leistungen (Output) sowie den daraus resultierenden Nutzen für die Zielgruppe (Outcome) und die Wirkung auf die Gesellschaft (Impact).

Seit 2014 tragen wir zudem das Zewo-Gütesiegel und haben uns somit verpflichtet, nach den 21 Zewo Standards zu handeln. 21 Standards, die sicherstellen, dass wir Spenden zweckorientiert und wirkungsvoll einsetzen und unsere Stiftung nach Good Governance führen.

Wir sind eine Zewo-zertifizierte Spendenorganisation

Das ZEWO-Spendensiegel sichert Ihnen zu, dass wir die uns anvertrauten Spenden sinnvoll und zweckgebunden einsetzen.

Sitz, Aufsicht, Gemeinnützigkeit

Die Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis berichtet jährlich an die kantonale Stiftungs-Aufsichtsbehörde beider Basel (BSABB) und diese kontrolliert auch regelmässig die Einhaltung der Stiftungsstatuten sowie die Erfüllung des Stiftungszweckes durch die Aktivitäten der Stiftung.

Die Stiftung für krebskranke Kinder ist als gemeinnützige Organisation (NPO) anerkannt und steuerbefreit.

Betroffene Familien berichten

Diagnose «Kinderkrebs» und der Alltag verwandelt sich plötzlich in eine Welt voller Behandlungen, Unsicherheiten und neuer Belastungen. Drei Familien erzählen, wie die Unterstützung der Stiftung für krebskranke Kinder ihnen geholfen hat.

«Wir wussten nicht, wie wir das schaffen sollten.»

Familie Muro* erhielt die Diagnose Leukämie bei ihrem Sohn Nils, als er fünf Jahre alt war. «Die Welt stand still», erinnert sich Vater Frank. «Einer von uns war immer im Spital, der andere versuchte, den Alltag zu Hause aufrechtzuerhalten.» Dank der finanziellen Direkthilfe konnten sie hohe Fahrtkosten bewältigen und eine Haushaltshilfe engagieren. «Wir konnten für Nils da sein, ohne uns ständig um Geld sorgen zu müssen,» sagt Mutter Lena. Heute besucht er wieder den Kindergarten und träumt davon, ein echter Bauarbeiter zu werden.

«Forschung schenkt Hoffnung.»

Die Diagnose Hirntumor bei ihrer Tochter Elif war für Familie Kaya ein Schock. «Die Ärzte sagten, dass neue Forschungsergebnisse helfen könnten,» erzählt Vater Ahmet. Dank einer innovativen Therapie wurde der Tumor gezielt behandelt. Während der langen Spitalaufenthalte gab ihr ein von der Stiftung finanziertes Projekt Kraft. «Pflege- und Beautytipps halfen ihr, sich wieder wohlzufühlen,» sagt Ahmet. «Es gab uns das Gefühl, dass Elif nicht nur Patientin ist, sondern auch einfach ein Teenager sein durfte.» Auch wenn Elif weiterhin Nachsorge benötigt, blickt die Familie hoffnungsvoll nach vorne.

«Wir mussten Abschied nehmen.»

Nicht jede Geschichte endet mit Heilung. Familie Joost verlor ihre Tochter Amelie im Alter von acht Jahren an eine seltene Krebsart. «Die Stiftung war unsere Rettung,» sagt Mutter Anja. Die psychosoziale Begleitung half, mit der emotionalen Achterbahn umzugehen. «Dank der Unterstützung konnten wir die gemeinsame Zeit intensiv nutzen.» Nach Amelies Tod finanzierte die Stiftung eine professionelle Trauerbegleitung. «Es tut gut, mit jemandem zu sprechen, der uns versteht,» erzählt Anja. Heute engagiert sich die Familie ehrenamtlich, um anderen Kraft zu schenken.

Diese Geschichten zeigen, dass unsere Arbeit nicht nur eine Hilfe im Moment ist, sondern nachhaltig wirkt. Sie schenken Familien in schwierigen Zeiten Entlastung und Zuversicht.

* Die Namen wurden aus Datenschutzgründen geändert.