Spendenaktion Nick Menzinger

Mit jedem Kilometer Hoffnung schenken

Mit jedem Kilometer Hoffnung schenken

Hallo zusammen, mein Name ist Nick Menzinger.

Im Rahmen meiner Ausbildung durfte ich dieses Jahr sowohl in einer Kinderarztpraxis als auch in mehreren palliativ betreuenden Institutionen hospitieren. Dabei war ich einerseits überrascht und besorgt, wie viele Kinder bereits in der kinderärztlichen Grundversorgung mit psychischen Belastungen zu kämpfen haben. Andererseits durfte ich Menschen in palliativen Situationen begleiten und mit ihnen sehr einzigartige, berührende und teilweise tragische Schicksale teilen. Sie und ihre Familien kämpfen täglich um Lebensqualität, um kleine Freuden und um Momente der Normalität.

Als Mediziner*in lernt man vor allem, zu heilen, zu verbessern und zu retten. In einem meiner Praktika hatte ich eine intensive Diskussion mit einer Oberärztin über die Aussage, dass wir nicht alle Menschen auf dieser Welt retten können. Dieser Gedanke hat mich lange beschäftigt. Heute glaube ich, dass er zumindest teilweise stimmt: Man kann nicht jede Krankheit heilen und nicht jedes Problem lösen. Was man jedoch immer tun kann, ist eine Situation menschlicher zu machen, Hoffnung zu schenken, zu unterstützen und ein Stück der Last anderer Menschen mitzutragen.

Ein krankes Kind versteht oft nicht, warum es leidet. Gerade bei schweren Erkrankungen habe ich erlebt, wie entscheidend Lebensqualität, kleine Lichtblicke und Momente der Normalität sind, sowohl für die Kinder selbst als auch für ihre Familien. Kinder tragen Diagnosen, die sie nicht begreifen können. Genau deshalb brauchen sie unsere besondere Aufmerksamkeit, Fürsorge und psychische Begleitung. Ich bin überzeugt, dass wir hier als Gesellschaft wirklich etwas bewegen können.

Die Kinderkrebsstiftung Basel setzt sich genau für diese Kinder in unserer Region ein und unterstützt betroffene Familien in vier verschiedenen Bereichen. Eure Spenden fliessen in den Förderbereich „Unterstützung rund um die Therapie“. Damit können Kindern und ihren Familien besondere Momente ermöglicht werden: ein Besuch bei einem Eishockeyspiel oder Konzert, ein gemeinsamer Ausflug oder, in Zusammenarbeit mit Make-A-Wish, die Erfüllung eines grossen Herzenswunsches. Solche Momente verändern nicht die Diagnose, aber sie verändern einen Tag. Und manchmal bedeutet ein einzelner guter Tag unglaublich viel.

Sport und insbesondere die Vorbereitung auf Wettkämpfe haben mir persönlich in herausfordernden Zeiten Struktur, Halt und Orientierung gegeben. Genau deshalb möchte ich ihn symbolisch für diese Spendenaktion einsetzen. Am 5. Juli werde ich beim Ironman Switzerland Thun starten und voraussichtlich 10 bis 14 Stunden unterwegs sein. Für jede dieser Stunden möchte ich 1’000 Franken sammeln, das entspricht einem Spendenziel von 10’000 bis 14’000 Franken.

Kranke Kinder und ihre Familien kämpfen täglich unfreiwillig, ohne Pause und ohne klare Ziellinie in Sicht. Wenn wir gemeinsam dazu beitragen können, diesen Weg auch nur ein kleines Stück leichter zu machen und ihre Last ein wenig mitzutragen, dann haben wir als Gesellschaft etwas wirklich Grosses erreicht.

Danke, dass ihr diesen Weg mit mir und vor allem mit ihnen geht.