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Schlagwortarchiv für: Kinderkrebs Schweiz

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze

29. Juni 2026

Neue Ansätze gegen Therapieresistenzen

Die Neuroblastom Forschung sucht nach neuen Wegen, um die Behandlung von Kindern mit einem Hochrisiko-Neuroblastom zu verbessern. Forschende untersuchen dabei das Protein PAQR4, das beeinflussen könnte, wie gut Tumorzellen auf eine Chemotherapie ansprechen.

Das Neuroblastom ist ein bösartiger Kindertumor. Obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren verbessert hat, sind die Heilungschancen bei besonders aggressiven Formen der Erkrankung noch immer begrenzt. Ein Grund dafür ist, dass sich die Krebszellen verändern und dadurch weniger gut auf die Therapie ansprechen.

Ein neuer Angriffspunkt

Forschende haben ein Protein namens PAQR4 entdeckt, das bei dieser Veränderung der Tumorzellen eine wichtige Rolle spielt. Erste Ergebnisse zeigen, wird die Wirkung von PAQR4 verringert, wechseln die Krebszellen in einen Zustand, in dem sie deutlich besser auf eine Chemotherapie ansprechen.

Damit könnten bestehende Behandlungen wirksamer werden und das Risiko von Rückfällen langfristig sinken.

Forschung für bessere Therapien

Im nächsten Schritt untersuchen die Forschenden diese Zusammenhänge an speziellen Tumormodellen im Labor. Ziel ist es, die Ergebnisse zu bestätigen und damit die Grundlage für neue, gezieltere Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit Hochrisiko-Neuroblastom zu schaffen.

 

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 82`000 CHF  im Jahr 2026, weil es einen vielversprechenden Ansatz verfolgt, bestehende Therapien gezielt zu verbessern. Langfristig könnte dies dazu beitragen, die Heilungschancen von Kindern mit Neuroblastom zu erhöhen und gleichzeitig die Belastung durch intensive Behandlungen zu verringern.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Stephanie J. Gros

 

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros, Leitende Ärztin Kinderchirurgie

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-14.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 12:42:092026-06-29 12:42:40Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze
SPOG Kinderkrebsforschung

SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel

29. Juni 2026

SPOG Kinderonkologie Forschung Basel – Unsere Unterstützung

Die Kinderonkologie Forschung in Basel ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Auch im Jahr 2026 fördern wir mit 100’000 Franken das klinische Forschungsprogramm der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) – gezielt für Studien mit Bezug zur Region Basel. Warum ist das wichtig? Weil es noch immer Kinder gibt, die ihren Krebs nicht überleben. Und weil die, die geheilt werden, oft mit schweren Spätfolgen leben müssen. Hier setzt gezielte Forschung an.

Warum Kinderkrebsforschung anders ist

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch medizinisch nicht. Die meisten Krebsarten bei Kindern unterscheiden sich von denen bei Erwachsenen. Deshalb können Erkenntnisse aus der Erwachsenenkrebsmedizin nicht einfach übertragen werden. Die Kinderonkologie Forschung untersucht Ursachen, entwickelt neue Therapien und verbessert die Nachsorge. Doch: Krebs bei Kindern ist selten. Das bedeutet, dass internationale Studien mit vielen Teilnehmenden nötig sind, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten – und diese sind teuer.

Weitere Informationen zur Kinderkrebsforschung findest du in unserem Überblick.

SPOG – Einzigartiges Forschungsnetzwerk in der Schweiz

Die SPOG ist die einzige Organisation in der Schweiz mit einem landesweiten Studiennetzwerk für Kinderkrebs. Sie koordiniert klinische Studien, bei denen krebskranke Kinder Zugang zu modernen, evidenzbasierten Therapien erhalten – auch in Basel. Unsere Förderung darf ausschliesslich für Projekte verwendet werden, die einen konkreten Bezug zur Region Basel haben. Für die betroffenen Familien vor Ort ist das ein entscheidender Mehrwert.

Was 2025 erreicht wurde

Dank der Förderung im Jahr 2025 konnte die SPOG wichtige Fortschritte erzielen:

  • CHIP-AML22, eine neue klinische Studie, wurde gestartet
  • Zwei Forschungsprojekte wurden eröffnet – ALL-BFM-Register und SoTiSaR 2.0-NIS
  • Sechs weitere Studien wurden von der SPOG-Mitgliederversammlung bewilligt
  • 22 Kinder und Jugendliche aus der Region Basel nahmen 2025 an SPOG-Studien teil

Unser Engagement für die Kinderonkologie Forschung Basel

Mit der Unterstützung der Kinderonkologie Forschung Basel tragen wir dazu bei, dass Kinder mit Krebs bessere Heilungschancen haben – mit weniger Nebenwirkungen und einer höheren Lebensqualität. Denn jedes Kind verdient die beste medizinische Zukunft.

Projektpartner: Prof. Dr. med. Katrin Scheinemann, Präsidentin der SPOG

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/SPOG.jpg 400 744 Info https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Info2026-06-29 06:00:062026-07-01 10:50:24SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel
Osteosarkom

Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen

28. Juni 2026

Wenn bestehende Therapien nicht ausreichen

Trotz grosser Fortschritte in der Kinderonkologie bleiben die Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Osteosarkom begrenzt, wenn die Standardtherapie nicht ausreichend wirkt. Das Osteosarkom ist einer der häufigsten bösartigen Knochentumoren im Kindes- und Jugendalter. Die Behandlung besteht meist aus Operation und Chemotherapie. Viele Patient:innen profitieren davon, doch bei einem Teil der Kinder spricht der Tumor nur ungenügend auf die Chemotherapie an oder kehrt nach der Behandlung zurück. In solchen Situationen braucht es neue Forschungsansätze.

Krebszellen empfindlicher machen

Dieses Forschungsprojekt untersucht, ob Osteosarkomzellen gezielt empfindlicher auf bereits bestehende Chemotherapien gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht dabei ein Molekül mit dem Namen BUB1. BUB1 spielt eine Rolle bei der Kontrolle der Zellteilung und kann Krebszellen helfen, Belastungen während der Behandlung besser zu überstehen.

Die Idee des Projekts ist einfach erklärt: Wenn dieser zelluläre Schutzmechanismus geschwächt wird, könnten Osteosarkomzellen anfälliger für die Wirkung bewährter Chemotherapeutika werden. Ziel ist nicht, die heutige Standardtherapie sofort zu ersetzen, sondern zu prüfen, ob bestehende Medikamente durch eine gezielte Kombination wirksamer eingesetzt werden könnten.

Ein wichtiger erster Schritt im Labor

Das Forschungsteam testet diesen Ansatz zunächst in etablierten Osteosarkom-Zellmodellen. Dabei wird untersucht, wie Tumorzellen reagieren, wenn ein BUB1-Hemmstoff mit häufig eingesetzten Chemotherapeutika der Erstlinienbehandlung kombiniert wird. Entscheidend ist, ob die Chemotherapie durch diese Kombination stärker wirkt und ob sich dieser Effekt in mehreren Modellen zuverlässig wiederholen lässt.

Solche frühen Laborstudien sind ein wichtiger Schritt in der Kinderkrebsforschung. Bevor neue Therapieideen weiterentwickelt werden können, müssen sie sorgfältig und kontrolliert geprüft werden. Positive Ergebnisse könnten die Grundlage für weiterführende Studien in patientennäheren Modellen schaffen. Auch ein negatives Ergebnis wäre wertvoll, weil es hilft, weniger aussichtsreiche Ansätze frühzeitig zu stoppen und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Osteosarkom bei Kindern: Chemotherapie wirksamer machen

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 50`000 CHF  im Jahr 2026, weil neue wissenschaftliche Erkenntnisse entscheidend sind, um die Behandlung von Kindern mit Osteosarkom kontinuierlich zu verbessern. Jeder Fortschritt bringt die Hoffnung auf wirksamere Therapien und bessere Heilungschancen.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Andreas H. Krieg

 

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-17.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-28 08:37:372026-07-09 07:37:56Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen

Nebennieren Insuffizienz bei Leukämie: der vermeidbare Mangel an Stresshormonen

25. Juni 2026

Cortison in der Krebstherapie – Lebenswichtig, aber nicht ohne Risiko

Cortison ist ein fester Bestandteil der Behandlung bestimmter Leukämie-Erkrankungen bei Kindern. Es hilft, Krebszellen effektiv zu zerstören – kann aber gleichzeitig die körpereigene Produktion von lebenswichtigen Stresshormonen wie Cortisol unterdrücken. Das kann zu einer sogenannten Nebenniereninsuffizienz führen – ein Zustand, der für betroffene Kinder gefährlich werden kann, weil der Körper nicht mehr ausreichend auf Belastungen wie Infektionen reagieren kann.

Ziel: Risiken besser erkennen, Leiden verhindern

Das Forschungsprojekt, das wir 2024 mit 84’168 CHF unterstützt haben, untersucht, welche Kinder besonders gefährdet sind und wann genau die körpereigene Hormonproduktion beeinträchtigt ist. Denn die Symptome einer Nebenniereninsuffizienz lassen sich bei Kindern in Krebstherapie nur schwer von den Nebenwirkungen der Chemotherapie unterscheiden – und werden deshalb oft übersehen. Wenn es gelingt, die Risikofaktoren besser zu identifizieren, kann ein Mangel frühzeitig erkannt und gezielt mit Hormonersatz behandelt werden. Das erspart den Kindern unnötiges Leiden – und kann Komplikationen verhindern.

Ein Schritt in Richtung sicherere Therapien

Bereits fünf Familien haben sich 2024 bereit erklärt, an der Studie teilzunehmen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Wissen über die Nebenwirkungen von Cortison und helfen, die Therapiesicherheit bei krebskranken Kindern nachhaltig zu verbessern.

Die Forschung geht 2026 weiter

Dank der erfolgreichen Vorläuferstudie kann das Projekt nun in die nächste Phase starten. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, wie wichtig eine zuverlässige Überwachung der Nebennierenfunktion nach einer Cortison-Behandlung ist. Nun soll dieses Wissen direkt in den klinischen Alltag übertragen werden.

Weniger Belastung – mehr Sicherheit

In der neuen Studie werden rund 50 Kinder und Jugendliche in der Region Basel begleitet. Statt aufwendiger Spezialtests nutzen die Forschenden ausschliesslich bereits vorhandene Blutproben aus der regulären Behandlung. So kann der Cortisolspiegel gemessen werden, ohne dass zusätzliche Blutentnahmen oder Untersuchungen notwendig sind.

Ziel ist es, einen Cortisolmangel frühzeitig zu erkennen und Kinder gezielt zu behandeln. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Kinder unnötig Cortison erhalten, wenn keine Nebennierenunterfunktion besteht.

Forschung mit direktem Nutzen

Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie sich die Nebennierenfunktion nach einer Krebsbehandlung entwickelt. Langfristig sollen Ärztinnen und Ärzte die Behandlung noch individueller anpassen können. Das erhöht die Sicherheit, reduziert Belastungen für die betroffenen Kinder und verbessert die medizinische Versorgung nachhaltig.

Unsere Unterstützung

Wir fördern dieses Projekt auch im Jahr 2026 mit 19’760 CHF, weil es betroffenen Kindern nicht nur langfristig, sondern auch ganz konkret während der Behandlung helfen kann – durch bessere Vorbeugung, gezielte Überwachung und schnelle Hilfe im Fall eines Hormonmangels.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Pascal Gächter, Arzt Pädiatrie

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/08/Gaechter-Nebenniereninsuffizienz.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-25 12:25:282026-06-30 08:08:17Nebennieren Insuffizienz bei Leukämie: der vermeidbare Mangel an Stresshormonen
kostenlose Rechtsberatung

Rechtssprechstunde am UKBB

12. März 2026

Rechtssprechstunde – Orientierung im Sozialversicherungs-Dschungel

Eine Krebsdiagnose stellt nicht nur medizinisch eine grosse Herausforderung dar – auch rechtlich und organisatorisch kommen auf Familien viele Fragen zu. Die Rechtssprechstunde am UKBB schliesst eine wichtige Versorgungslücke: Sie bietet betroffenen Familien gezielte sozialversicherungsrechtliche Beratung, individuell und praxisnah. Ob Betreuungsentschädigung, IV-Anmeldung, Nachteilsausgleich in der Schule oder Fragen zu Reha, Spitex oder steuerlicher Behandlung von Unterstützungsleistungen – hier erhalten Eltern und Jugendliche schnelle und kompetente Hilfe.

Frühzeitig beraten, langfristig abgesichert

Besonders gegen Ende der Therapie oder bei beginnender Transition ins Erwachsenen- und Berufsleben ist rechtliche Unterstützung zentral. Spätfolgen der Krankheit oder der Behandlung können die Zukunft der betroffenen Kinder stark beeinflussen – umso wichtiger ist es, rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Die Beratungen helfen, Hürden zu erkennen, Rechte zu verstehen und verlässlich durch die komplexen Systeme zu navigieren.

Hohe Nachfrage – flexible Beratung ist entscheidend

Im Jahr 2025 wurden 14.5 Stunden für die Rechtsberatung für Familien mit Kindern aufgewendet. Die Beratungen fanden vor Ort im UKBB, per Telefon oder per E-Mail statt. Die Erfahrung zeigt: Viele Anliegen sind akut. Deshalb wird eine schnelle, flexible Beratung von den Familien klar bevorzugt gegenüber klassischen Sprechstunden vor Ort. Die Sozialarbeiterin des UKBB fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen Familien und Beratungsangebot. Beratungen finden aktuell telefonisch, virtuell oder zweimal jährlich physisch im UKBB statt.

Beratung stärken und Angebote weiter ausbauen

Auch künftig steht eine schnelle und bedarfsgerechte Beratung für Betroffene im Mittelpunkt – telefonisch, online und vor Ort. Ergänzend wird ein Pilotprojekt gestartet, um insbesondere komplexe Fälle gezielter zu begleiten. Gleichzeitig werden Angebote weiterentwickelt und sichtbarer gemacht, um Jugendliche und junge Erwachsene besser zu unterstützen.

Unsere Unterstützung

Auch im Jahr 2026 stellen wir über Kinderkrebs Schweiz dieses wichtige Angebot mit einer Finanzierung von 14’000 Franken zur Verfügung – damit betroffene Familien nicht nur medizinisch, sondern auch rechtlich gut begleitet sind.

Projektpartner ist Kinderkrebs Schweiz

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2025/09/Rechtssprechstunde.jpg 400 744 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-03-12 10:15:532026-03-26 11:01:56Rechtssprechstunde am UKBB
Palliative Care Kinder, Basel, Pädiatrie

Pädiatrische Palliative Care am UKBB

12. März 2026

Kinderkrebs ist schweizweit die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Leider bedeutet das, dass auch am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) jedes Jahr Kinder an ihrer Erkrankung versterben. In dieser extrem belastenden Phase brauchen Familien eine einfühlsame, medizinisch kompetente und psychologisch begleitete Unterstützung.

Seit 2019 unterstützt unsere Stiftung das Angebot der pädiatrischen Palliative Care am UKBB, das Kindern und ihren Familien in der letzten Lebensphase umfassende Hilfe bietet – individuell abgestimmt und flexibel gestaltet.

Begleitung, wo das Kind sich am wohlsten fühlt

Ob im vertrauten Spitalumfeld oder zu Hause: Die Palliative Care am UKBB ermöglicht eine Betreuung dort, wo sich das Kind geborgen fühlt. Ein erfahrenes, multidisziplinäres Team aus Pflege, Medizin und Psychologie steht den Familien zur Seite – stationär, ambulant oder teilstationär.

Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, ist über ein Beratungstelefon direkte Hilfe erreichbar – bei akuten Fragen, Sorgen oder Unsicherheiten.

Fachkompetenz auf höchstem Niveau

Im Jahr 2025 hat sich das Team weiter professionalisiert:

  • Zwei durch unsere Stiftung finanzierte Pflegefachpersonen der Onkologie schlossen ihre Weiterbildung in pädiatrischer Palliative Care erfolgreich ab.
  • Dr. med. Kathrin Hauri, die ärztliche Leitung, absolvierte die Schwerpunktprüfung für Palliativmedizin – sie gehört nun zu den wenigen offiziellen Schwerpunktexpert:innen in der Schweiz im Bereich der kindlichen Palliative Care.
  • Durch erlangte Zertifizierungen und der neuen Schwerpunktträgerin können nun auch junge Mediziner:innen im UKBB in Palliative Care ausgebildet werden. Dadurch soll in 2026 ein neuer Arzt angestellt und ausgebildet werden.

Diese hohe Fachkompetenz stellt sicher, dass Kinder und Familien in schwersten Momenten bestmöglich begleitet werden und langfristig gesichert ist.

Ganzheitliche Betreuung 

2025 betreute das Palliative Care Team rund 100 Kinder und Jugendliche, einige davon in ihrer letzten Lebensphase. Die Hälfte der verstorbenen Kinder litt an einer onkologischen Erkrankung.

Das Team unterstützt auch niedergelassene Kinderärzt:innen und die Kinderspitex, um die häusliche Versorgung schwerkranker Kinder bestmöglich zu gestalten. Durch die enge Abstimmung mit dem UKBB werden Wiedereintritte oder Austritte von einem vertrauten Team begleitet – und damit spürbar erleichtert.

Unsere Unterstützung für diese wertvolle Arbeit

Auch im Jahr 2026 leisten wir mit unserer Förderung in Höhe von CHF 72’000 einen konkreten Beitrag dazu, dass Kinder mit einer unheilbaren Krankheit liebevoll begleitet und ihre Familien umfassend entlastet werden.

Denn in der schwersten Zeit zählt vor allem eines: Würde, Nähe und Geborgenheit.

Projektpartner für diesen Bereich ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel, Prof. Dr. med. Urs Frey / Dr. med. Kathrin Hauri Ärztlicher Direktor UKBB / Leitung Palliative Care Team UKBB.

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/03/Palliative-Care-fuer-Kinder.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-03-12 04:35:582026-03-23 14:45:22Pädiatrische Palliative Care am UKBB
Kit und das Leuchten der Punkte

Kit und das Leuchten der Punkte

9. März 2026

Ein Kinderbuch über Kinderkrebs, Freundschaft und Dazugehören

Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, ist nicht nur die Familie betroffen. Auch Freunde, Mitschüler:innen erleben die Situation mit, sind verunsichert und suchen nach Orientierung. Genau hier setzt das Projekt „Kit und das Leuchten der Punkte“ an: Das Kinderbuch erklärt Kinderkrebs für Kinder auf einfühlsame Weise und zeigt, wie Nähe, Freundschaft und Dazugehören auch in einer schwierigen Zeit möglich bleiben.

Kinderkrebs aus Sicht von Freundinnen, Freunden und Mitschülern

Im Mittelpunkt stehen die drei Rehkitze Kit, Pit und Bim. Als Kit erkrankt, verändert sich vieles. Das Buch macht sichtbar, wie Kinder mit Angst, Unsicherheit und Hoffnung umgehen und wie Freundschaft in belastenden Situationen Halt geben kann. Die leuchtenden Punkte der Rehkitze helfen, Gefühle symbolisch darzustellen und Gespräche über Krankheit, Veränderungen und Zugehörigkeit zu eröffnen. Damit schafft das Buch einen kindgerechten Zugang zu einem Thema, für das oft die richtigen Worte fehlen.

Das Besondere an diesem Kinderbuch über Kinderkrebs ist seine Perspektive: Es richtet sich nicht nur an betroffene Kinder und ihre Familien, sondern bewusst auch an das soziale Umfeld. Freundinnen und Freunde, Schulklassen und Lehrpersonen erhalten Orientierung im Umgang mit einem Kind mit Krebs und werden ermutigt, Nähe zu zeigen und den Kontakt aufrechtzuerhalten. So kann das Buch helfen, Unsicherheiten abzubauen und Ausgrenzung zu verhindern.

Ein Kinderbuch über Kinderkrebs für Familie, Schule und Klinik

„Kit und das Leuchten der Punkte“ ist vielseitig einsetzbar: als Gesprächsanlass in Familien, als pädagogisches Werkzeug in Schulen oder als unterstützendes Medium in Kliniken. Das Projekt verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit kindgerechter Sprache und wird gemeinsam mit Fachpersonen entwickelt. So entsteht ein wertvoller Beitrag, um Kinderkrebs nicht nur medizinisch, sondern auch sozial und emotional besser zu begleiten.

Warum dieses Projekt wichtig ist

Kinder mit Krebs brauchen nicht nur medizinische Behandlung, sondern auch ein verständnisvolles Umfeld. Das Kinderbuch hilft dabei, Freundschaft, Mitgefühl und Zugehörigkeit zu stärken. Es zeigt Kindern, dass sie mit ihren Fragen und Gefühlen nicht allein sind, und unterstützt Erwachsene dabei, schwierige Themen altersgerecht anzusprechen. Gerade deshalb ist „Kit und das Leuchten der Punkte“ ein wertvolles Projekt für Familien, Schulen und Fachpersonen.

Wir unterstützen das Projekt des Vereins Herzensprojekt mit CHF 4’000.

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/03/Kinderbuch-ueber-Kinderkrebs.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-03-09 12:26:322026-03-23 13:56:32Kit und das Leuchten der Punkte
2026_KKS_Bild_Public Affairs & Lobbying

Auf- und Ausbau neuer Bereich Public Affairs & Lobbying

10. Februar 2026

Gemeinsam Kindern mit Krebs eine Stimme geben

Interessenvertretung für krebskranke Kinder ist entscheidend, damit ihre besonderen medizinischen und sozialen Bedürfnisse in Politik und Gesellschaft gehört werden. Kinder mit Krebs stehen vor ganz anderen Herausforderungen als erwachsene Patientinnen und Patienten. Ihre medizinischen, sozialen und psychischen Bedürfnisse unterscheiden sich deutlich. Damit sie heute und in Zukunft gut versorgt sind, braucht es passende politische Rahmenbedingungen.

Genau hier setzt ein neues, wichtiges Projekt von Kinderkrebs Schweiz an.

Auf- und Ausbau Public Affairs & Lobbying

Kinderkrebs Schweiz baut aktuell den neuen Bereich Public Affairs & Lobbying auf. Ziel ist es, die Anliegen von krebskranken Kindern, Survivors und ihren Familien gezielt in politische Prozesse einzubringen und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger für ihre Situation zu sensibilisieren.

Das steht im Fokus

Die Interessenvertretung konzentriert sich insbesondere auf drei zentrale Themen:

  • Fairer Zugang zu wirksamen Therapien
  • Eine verlässliche und langfristige Nachsorge
  • Stärkung der Kinderkrebsforschung

Warum dieses Engagement so wichtig ist

Durch den gezielten Ausbau von Public Affairs & Lobbying trägt Kinderkrebs Schweiz dazu bei, dass die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Krebs auf politischer Ebene berücksichtigt werden. So entstehen bessere Voraussetzungen für Versorgung, Forschung und Nachsorge.

Unsere Unterstützung

Mit unserer finanziellen Unterstützung von 25’000 Franken leisten wir einen konkreten Beitrag zum Aufbau der Interessenvertretung für krebskranke Kinder. Damit helfen wir, ihre Anliegen langfristig sichtbar zu machen und strukturelle Verbesserungen anzustossen.

Projektpartner ist der Verein Kinderkrebs Schweiz 

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/02/2026_KKS_Bild_Public-Affairs-Lobbying.jpg 1280 1920 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-02-10 10:29:232026-03-26 11:06:42Auf- und Ausbau neuer Bereich Public Affairs & Lobbying
Forschung-SunCare-Hautscreening

SunCare – Hautscreening nach Kinderkrebs

5. Februar 2026

SunCare – wie wichtig die Nachsorge der Haut ist

Ehemalige Kinderkrebspatient:innen sind anfälliger für Hautkrebs als Personen ohne eine Krebsdiagnose im Kindesalter, vor allem wenn sie älter werden. Besonders betroffen sind diejenigen, die im Rahmen der Krebstherapie eine Bestrahlung erhalten haben. Durch konsequenten Sonnenschutz und regelmässige Hautscreenings lässt sich dieses Risiko jedoch deutlich senken.

Mehr Lebensqualität durch Vorsorge

Dazu zählen regelmässiges Eincremen mit hohem Sonnenschutzfaktor, das Vermeiden von Mittagshitze sowie der Schutz vor Sonne durch Schatten und Bekleidung. Genauso wichtig sind regelmässige Hautscreenings, vor allem von den bestrahlten Körperregionen und von auffälligen Muttermalen, damit Hautspezialist:innen Hautveränderungen frühzeitig erkennen und behandeln können. Daten aus der Schweizer Bevölkerung zeigen, dass sich viele Menschen nicht ausreichend schützen und Hautscreenings nur wenige nutzen. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die als Kind Krebs hatten, fehlen jedoch spezifische Daten.

Erste wichtige Erkenntnisse

Im Rahmen des Projekts SunCare Hautscreening wurden erste Daten zum Sonnenschutz und zur Hautkrebsvorsorge bei ehemaligen Kinderkrebspatientinnen und -patienten ausgewertet. Grundlage bildet die Swiss Childhood Cancer Survivor Study (SCCSS) mit über 3’500 Teilnehmenden.

Die Ergebnisse zeigen deutlichen Handlungsbedarf: Rund jede fünfte Person schützt sich unzureichend vor der Sonne, bei Jugendlichen sogar jede dritte. Auch Sonnenbrände sind häufig. Gleichzeitig wird die Hautkrebsvorsorge nur selten genutzt – selbst bei Risikogruppen lässt nur etwa jede fünfte Person ihre Haut regelmässig untersuchen.

Die Erkenntnisse fliessen nun in die Weiterentwicklung des Projekts ein. Gemeinsam mit Betroffenen werden gezielt Massnahmen erarbeitet, um Sonnenschutz und Vorsorge nachhaltig zu verbessern.

Unsere Unterstützung

Wir unterstützten dieses Forschungsprojekt im Jahr 2025 mit CHF 70’627, da die Nachsorge der Haut bei ehemalige Kinderkrebspatient:innen nicht vernachlässigt werden darf, um die Lebensqualität nach der Krankheit kontinuierlich zu verbessern.

Projektpartner: Universität Bern, ISPM Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Frau Dr. Carina Nigg

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2025/07/Forschung-SunCare-Hautscreening.png 400 744 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-02-05 13:57:352026-04-16 10:29:13SunCare – Hautscreening nach Kinderkrebs
Forschung-Frueherkennung-Lungenschäden

Früherkennung von Lungenschäden

5. Februar 2026

Besser atmen nach dem Krebs – Früherkennung rettet Lebensqualität

Viele Kinder die heutzutage an einer Krebserkrankung leiden, können erfolgreich geheilt werden. Leider haben die dazu nötigen Medikamente jedoch auch Nebenwirkungen. Vorige Studien weisen darauf hin, dass sehr viele Kinder im Verlauf Ihres Lebens eine Lungenschädigung nach einer Krebstherapie durch die Medikamente haben. Es ist bis jetzt jedoch nicht erforscht, wie früh während oder nach einer Krebstherapie die Schädigung auftritt, und welches Testverfahren am geeignetsten ist, um bereits frühe Lungenschäden zu erfassen.

Mehr Lebensqualität nach der Therapie

Dieses Forschungsprojekt untersucht, wann erste Anzeichen solcher Schäden auftreten und welche Testverfahren sie am zuverlässigsten erfassen. Kinder ab vier Jahren erhalten während und nach der Therapie mehrere Lungenfunktionstests sowie eine strahlenfreie Bildgebung. So kann die Nachsorge von Kindern mit Krebserkrankungen verbessert werden, da Lungenschäden früher erfasst und behandelt werden können. Somit kann langfristig die Gesundheit und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen nach einer Krebstherapie verbessert werden.

Zwischenstand und Fortschritte der Studie

Dank der Unterstützung konnte die Studie am Standort Basel weiter ausgebaut und die Rekrutierung neuer Teilnehmender fortgeführt werden. Seit September 2025 wurden zwei weitere Patient:innen eingeschlossen und insgesamt sechs Lungenfunktionstests durchgeführt.

Zur Unterstützung der Studie konnte zudem eine Studynurse angestellt werden. Sie übernimmt zentrale Aufgaben in der Koordination der Studientermine, der Betreuung der Teilnehmenden, der Datenerfassung sowie der Durchführung der Lungenfunktionstests. Ergänzend wird bei jedem Studienbesuch ein umfassendes klinisches Assessment mittels Fragebogen durchgeführt.

Ausblick

In den kommenden Monaten wird die Studie weitergeführt und die Rekrutierung neuer Teilnehmender fortgesetzt. Bei den bereits eingeschlossenen Patient:innen erfolgen regelmässige Follow-up-Untersuchungen und die kontinuierliche Aktualisierung der Datenbank. Die erhobenen Daten werden anschliessend statistisch ausgewertet und in einer wissenschaftlichen Arbeit verarbeitet, die den langfristigen Verlauf der Lungenfunktion nach Krebstherapie oder Stammzelltransplantation untersucht.

Unsere Unterstützung

Wir unterstützten dieses Forschungsprojekt im Jahr 2025 mit CHF 35’000, weil jedes Kind ein Leben in Gesundheit und mit voller Lungenkraft verdient – auch nach dem Krebs. Frühzeitige Diagnostik kann Spätfolgen verhindern und Lebensqualität schenken.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Herr Dr. med. Jakob Usemann

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