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Auf- und Ausbau neuer Bereich Public Affairs & Lobbying

Gemeinsam Kindern mit Krebs eine Stimme geben

Interessenvertretung für krebskranke Kinder ist entscheidend, damit ihre besonderen medizinischen und sozialen Bedürfnisse in Politik und Gesellschaft gehört werden. Kinder mit Krebs stehen vor ganz anderen Herausforderungen als erwachsene Patientinnen und Patienten. Ihre medizinischen, sozialen und psychischen Bedürfnisse unterscheiden sich deutlich. Damit sie heute und in Zukunft gut versorgt sind, braucht es passende politische Rahmenbedingungen.

Genau hier setzt ein neues, wichtiges Projekt von Kinderkrebs Schweiz an.

Auf- und Ausbau Public Affairs & Lobbying

Kinderkrebs Schweiz baut aktuell den neuen Bereich Public Affairs & Lobbying auf. Ziel ist es, die Anliegen von krebskranken Kindern, Survivors und ihren Familien gezielt in politische Prozesse einzubringen und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger für ihre Situation zu sensibilisieren.

Das steht im Fokus

Die Interessenvertretung konzentriert sich insbesondere auf drei zentrale Themen:

  • Fairer Zugang zu wirksamen Therapien
  • Eine verlässliche und langfristige Nachsorge
  • Stärkung der Kinderkrebsforschung

Warum dieses Engagement so wichtig ist

Durch den gezielten Ausbau von Public Affairs & Lobbying trägt Kinderkrebs Schweiz dazu bei, dass die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Krebs auf politischer Ebene berücksichtigt werden. So entstehen bessere Voraussetzungen für Versorgung, Forschung und Nachsorge.

Unsere Unterstützung

Mit unserer finanziellen Unterstützung von 25’000 Franken leisten wir einen konkreten Beitrag zum Aufbau der Interessenvertretung für krebskranke Kinder. Damit helfen wir, ihre Anliegen langfristig sichtbar zu machen und strukturelle Verbesserungen anzustossen.

Projektpartner ist der Verein Kinderkrebs Schweiz 

 

Mehr zu unserem Engagement erfahren Sie unter Aktuell

Kinderkrebsforschung: Frist bis 31. März 2026

Wir finanzieren qualitativ hochstehende Kinderkrebsforschungsprojekte lokal, effizient und zukunftsweisend. Denn Forschung bringt mehr Heilung mit weniger Spätfolgen. 

Um von der Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis eine finanzielle Forschungsförderung zu erhalten, muss ein wissenschaftliches Gesuch eingereicht werden. Das Forschungsgesuch muss einen eindeutigen Bezug zur pädiatrischen Onkologie haben. Die Anträge können Gebiete aus grundlagenwissenschaftlichen Projekten (exklusive tierexperimentelle Forschung), translationalen Projekte, klinische Forschung, molekulare Mechanismen, Pathologie, Pathophysiologie, Diagnose, Behandlung und Epidemiologie umfassen. Forschungsprojekte evaluiert die wissenschaftliche Kommission unserer Stiftung gegebenenfalls unter Beizug von weiteren externen Expertinnen und Experten. Projekte werden in der Grössenordnung von CHF 10’000.- bis CHF 100’000.- über einen Zeitraum von 1 bis 2 Jahren unterstützt. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einer Tranche im Jahr der Gesuchstellung. Reisen, Kongresse, Overheadkosten und Kosten für Publikationen werden nicht unterstützt.

Für die Einreichung beachten Sie bitte unser Reglement Forschungsantrag. Gesuche für 2026 können ab sofort bis zum 31. März 2026 eingereicht werden. Digital per Mail an info@stiftung-kinderkrebs.ch

 

Freizeitangebote Eintrittsgutscheine

Freizeitangebote – Unbeschwerte Momente geniessen

Eine Krebserkrankung bei einem Kind bedeutet für die gesamte Familie eine enorme emotionale, psychische und oft auch finanzielle Belastung. Neben der medizinischen Behandlung sind es gerade die gemeinsamen, unbeschwerten Augenblicke, die in dieser herausfordernden Zeit Kraft und Hoffnung schenken.

Doch leider fehlen vielen betroffenen Familien die finanziellen Mittel, um solche Momente gemeinsam zu erleben.

Mit Eintrittsgutscheinen Freude schenken

Um diesen Familien unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen, werden ihnen Eintrittsgutscheine für vielfältige Freizeitangebote zur Verfügung gestellt:

  • Aquabasilea
  • Kinobesuche
  • Museen
  • Theaterangebote für Kinder
  • Kletterhallen
  • Minigolf
  • Zoo-Besuche

Das Ziel ist es, der ganzen Familie kleine Auszeiten zu ermöglichen – wann immer es der Gesundheitszustand erlaubt. Diese gemeinsamen Unternehmungen sind besonders wichtig, um auch auf die Bedürfnisse der Geschwister einzugehen, den familiären Zusammenhalt zu stärken und das seelische Wohlbefinden aller zu fördern.

Unsere Unterstützung

Mit unserer finanziellen Unterstützung von 3’000 Franken im Jahr 2025 kann dieses tolle Angebot realisiert werden – für entlastende Momente in belastenden Situationen.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Ramona Schwarz

SunCare – Hautscreening nach Kinderkrebs

SunCare – wie wichtig die Nachsorge der Haut ist

Ehemalige Kinderkrebspatient:innen sind anfälliger für Hautkrebs als Personen ohne eine Krebsdiagnose im Kindesalter, vor allem wenn sie älter werden. Besonders betroffen sind diejenigen, die im Rahmen der Krebstherapie eine Bestrahlung erhalten haben. Durch konsequenten Sonnenschutz und regelmässige Hautscreenings lässt sich dieses Risiko jedoch deutlich senken.

Mehr Lebensqualität durch Vorsorge

Dazu zählen regelmässiges Eincremen mit hohem Sonnenschutzfaktor, das Vermeiden von Mittagshitze sowie der Schutz vor Sonne durch Schatten und Bekleidung. Genauso wichtig sind regelmässige Hautscreenings, vor allem von den bestrahlten Körperregionen und von auffälligen Muttermalen, damit Hautspezialist:innen Hautveränderungen frühzeitig erkennen und behandeln können. Daten aus der Schweizer Bevölkerung zeigen, dass sich viele Menschen nicht ausreichend schützen und Hautscreenings nur wenige nutzen. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die als Kind Krebs hatten, fehlen jedoch spezifische Daten.

Gemeinsam von Evidenz zu präventiven Strategien

Das SunCare-Projekt soll diese Lücke schließen. Mit dem Projekt wird mithilfe der Swiss Childhood Cancer Survivor Study untersucht, wie gut sich ehemalige Kinderkrebspatient:innen vor der Sonne schützen und ob sie regelmässig ihre Haut durch Hautspezialist:innen untersuchen lassen. Besonders wichtig ist es, die Familien und Ärzt:innen aktiv in das Projekt einzubinden. In Workshops in Basel und Bern werden basierend auf den Ergebnissen der Studie gemeinsam Ideen entwickeln, welche Massnahmen helfen könnten, dass sich Betroffene besser vor Sonne schützen und zum Hautscreening gehen.

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit CHF 70’627, da die Nachsorge der Haut bei ehemalige Kinderkrebspatient:innen nicht vernachlässigt werden darf, um die Lebensqualität nach der Krankheit kontinuierlich zu verbessern.

Projektpartner: Universität Bern, ISPM Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Frau Dr. Carina Nigg

 

 

Rechtssprechstunde am UKBB

Rechtssprechstunde – Orientierung im Sozialversicherungs-Dschungel

Eine Krebsdiagnose stellt nicht nur medizinisch eine grosse Herausforderung dar – auch rechtlich und organisatorisch kommen auf Familien viele Fragen zu. Die Rechtssprechstunde am UKBB schliesst eine wichtige Versorgungslücke: Sie bietet betroffenen Familien gezielte sozialversicherungsrechtliche Beratung, individuell und praxisnah. Ob Betreuungsentschädigung, IV-Anmeldung, Nachteilsausgleich in der Schule oder Fragen zu Reha, Spitex oder steuerlicher Behandlung von Unterstützungsleistungen – hier erhalten Eltern und Jugendliche schnelle und kompetente Hilfe.

Frühzeitig beraten, langfristig abgesichert

Besonders gegen Ende der Therapie oder bei beginnender Transition ins Erwachsenen- und Berufsleben ist rechtliche Unterstützung zentral. Spätfolgen der Krankheit oder der Behandlung können die Zukunft der betroffenen Kinder stark beeinflussen – umso wichtiger ist es, rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Die Beratungen helfen, Hürden zu erkennen, Rechte zu verstehen und verlässlich durch die komplexen Systeme zu navigieren.

Hohe Nachfrage – flexible Beratung ist entscheidend

Im Jahr 2024 fanden 19 Beratungstermine statt – vor Ort im UKBB, per Telefon oder per E-Mail. Die Erfahrung zeigt: Viele Anliegen sind akut. Deshalb wird eine schnelle, flexible Beratung von den Familien klar bevorzugt gegenüber klassischen Sprechstunden vor Ort. Die Sozialarbeiterin des UKBB fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen Familien und Beratungsangebot. Beratungen finden aktuell telefonisch, virtuell oder zweimal jährlich physisch im UKBB statt.

Unsere Unterstützung

Auch im Jahr 2025 stellen wir über Kinderkrebs Schweiz dieses wichtige Angebot mit einer Finanzierung von 12’000 Franken zur Verfügung – damit betroffene Familien nicht nur medizinisch, sondern auch rechtlich gut begleitet sind.

Projektpartner ist Kinderkrebs Schweiz

 

 

 

 

WeCanDays 2025

WeCanDays – Energie tanken für Kinderkrebs-Survivors

Ein begleitetes Wochenende voller Austausch, Bewegung und Gemeinschaft. Mit sportlichen Aktivitäten, Workshops und Gesprächsrunden werden Survivors ab 18 Jahren gestärkt, vernetzt und ermutigt, Themen anzusprechen, die im Alltag oft zu kurz kommen. Im Fokus stehen wertvolle Impulse zur Nachsorge sowie das gemeinsame Erleben. Zum 10-jährigen Jubiläum wird das Wochenende 2025 um eine zusätzliche Nacht verlängert.

Hier erhalten Survivors Raum und Zeit, um über Themen zu sprechen, die im Alltag oft keinen Platz finden – und sich selbst in kreativen, sportlichen oder persönlichen Workshops neu zu erleben.

Ein Wochenende für Austausch, Stärkung und neue Perspektiven

Im Fokus stehen:

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Raum und Zeit für emotionalen Austausch
  • Auseinandersetzung mit Spätfolgen und alltagstauglichen Strategien zur Bewältigung
  • Förderung eines gesunden Lebensstils

Fachpersonen aus Medizin, Psychoonkologie und der Survivors-Fachstelle begleiten das Wochenende mit Inputs zu relevanten Nachsorge-Themen – von Spätfolgen bis zur psychosozialen Stabilisierung.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, dieses wertvolle Projekt von Kinderkrebs Schweiz auch im Jahr 2025 mit CHF 2’000 unterstützen zu können. Hier geht’s zu allen Details und Anmeldung weiter.

 

 

Projektpartner ist Kinderkrebs Schweiz

 

 

 

 

 

Früherkennung von Lungenschäden

Besser atmen nach dem Krebs – Früherkennung rettet Lebensqualität

Viele Kinder die heutzutage an einer Krebserkrankung leiden, können erfolgreich geheilt werden. Leider haben die dazu nötigen Medikamente jedoch auch Nebenwirkungen. Vorige Studien weisen darauf hin, dass sehr viele Kinder im Verlauf Ihres Lebens eine Lungenschädigung nach einer Krebstherapie durch die Medikamente haben. Es ist bis jetzt jedoch nicht erforscht, wie früh während oder nach einer Krebstherapie die Schädigung auftritt, und welches Testverfahren am geeignetsten ist, um bereits frühe Lungenschäden zu erfassen.

Mehr Lebensqualität nach der Therapie

Dieses Forschungsprojekt untersucht, wann erste Anzeichen solcher Schäden auftreten und welche Testverfahren sie am zuverlässigsten erfassen. Kinder ab vier Jahren erhalten während und nach der Therapie mehrere Lungenfunktionstests sowie eine strahlenfreie Bildgebung. So kann die Nachsorge von Kindern mit Krebserkrankungen verbessert werden, da Lungenschäden früher erfasst und behandelt werden können. Somit kann langfristig die Gesundheit und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen nach einer Krebstherapie verbessert werden.

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit CHF 35’000, weil jedes Kind ein Leben in Gesundheit und mit voller Lungenkraft verdient – auch nach dem Krebs. Frühzeitige Diagnostik kann Spätfolgen verhindern und Lebensqualität schenken.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Herr Dr. med. Jakob Usemann

Informationsplattform „Kinderkrebs Schweiz“

Kinderkrebs Schweiz veröffentlicht neue Informationsplattform

Eltern von krebskranken Kindern, betroffene Jugendliche, Angehörige und Survivors stehen oft vor einer grossen Herausforderung: Es gibt keine zentrale digitale Plattform, die verlässliche, aktuelle und gut strukturierte Informationen rund um das Thema Kinderkrebs bereitstellt.

Die Folge: Viele Betroffene erhalten nur eingeschränkt Zugang zu wichtigen Informationen über Therapien, Alltagshilfen, psychische Verarbeitung oder den Umgang mit Spätfolgen – weil ihnen Zeit, Energie oder die nötigen Recherchekenntnisse fehlen.

Zugängliches Wissen für alle – jederzeit und überall

Die neue digitale Informationsplattform von Kinderkrebs Schweiz schliesst genau diese Lücke. Sie richtet sich an Eltern, Angehörige, Fachpersonen – und besonders an Survivors, die nach abgeschlossener Therapie ihre Gesundheit zunehmend selbst managen müssen.

Mit der Plattform können wichtige Inhalte rund um Diagnose, Behandlung, Nachsorge und Prävention orts- und zeitunabhängig abgerufen werden. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Schulungen, Diskussionsformate und weitere interaktive Elemente.

Langfristiger Nutzen für Betroffene und das Gesundheitssystem

Mit der Ausweitung des Angebots der Survivors-Fachstelle auf digitale Kanäle kann ein grösserer Teil der Betroffenen erreicht und unterstützt werden. So lassen sich nicht nur gesundheitliche Risiken minimieren, sondern auch Fehlbehandlungen und unterlassene Prävention vermeiden.

Die Informationsplattform stärkt Betroffene und Angehörige darin, informierte Entscheidungen zu treffen – vom Tag der Diagnose bis ins Erwachsenenalter.

Infoplattform Kinderkrebs Schweiz: Infoplattform

Unsere Unterstützung im Jahr 2025

Wir unterstützen dieses wichtige Projekt im Jahr 2025 mit CHF 20’000 – damit alle, die mit Kinderkrebs konfrontiert sind, schnellen und verlässlichen Zugang zu hilfreichen Informationen erhalten.

Projektpartner ist Kinderkrebs Schweiz

 

Elternwochenende „Time-out“

Elternwochenende für Survivors-Eltern – Loslassen, Vertrauen und neue Kraft finden

Nicht nur krebskranke Kinder und Jugendliche haben Nachsorgebedarfe – auch ihre Eltern. Viele begleiten ihre Kinder über Jahre hinweg durch Therapien, Rückschläge und Spätfolgen. Dabei geraten ihre eigenen Sorgen, Ängste und Belastungen oft in den Hintergrund.

Mit dem zweitägigen Elternwochenende „Time-out“ bietet Kinderkrebs Schweiz eine fachlich begleitete Auszeit, die Eltern gezielt entlastet, informiert und stärkt.

Austausch, Aufklärung und emotionale Entlastung

Begleitet von Fachpersonen aus Medizin, Psychoonkologie und Sozialberatung erhalten die Teilnehmenden wichtige Informationen rund um:

  •  Ausdrücken, was im Alltag schwerfällt und herausfordernd ist
  • Loslassen und zuversichtlich sein
  • Hören und gehört werden
  • Raum und Zeit haben, um persönliche Erfahrungen zu teilen
  • Spätfolgen und Nachsorge
  • Sozialversicherungsrechtliche Fragen
  • Rückblick auf den eigenen Lebensweg und neue Perspektiven

In einem geschützten Rahmen können Eltern offen über ihre Ängste, Erschöpfung und Belastung sprechen – auch viele Jahre nach Abschluss der Therapie. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen schafft Verständnis, Verbindung und neue Perspektiven.

Unsere Unterstützung 2025

Wir unterstützen dieses Projekt von Kinderkrebs Schweiz im Jahr 2025 mit CHF 2’000 – für stärkende Momente, neue Kraft und eine nachhaltige Entlastung von Eltern, die oft selbst zu kurz kommen.

Projektpartner ist Kinderkrebs Schweiz

SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel

SPOG Kinderonkologie Forschung Basel – Unsere Unterstützung

Die Kinderonkologie Forschung in Basel ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Auch im Jahr 2025 fördern wir mit 150’000 Franken das klinische Forschungsprogramm der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) – gezielt für Studien mit Bezug zur Region Basel. Warum ist das wichtig? Weil es noch immer Kinder gibt, die ihren Krebs nicht überleben. Und weil die, die geheilt werden, oft mit schweren Spätfolgen leben müssen. Hier setzt gezielte Forschung an.

Warum Kinderkrebsforschung anders ist

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch medizinisch nicht. Die meisten Krebsarten bei Kindern unterscheiden sich von denen bei Erwachsenen. Deshalb können Erkenntnisse aus der Erwachsenenkrebsmedizin nicht einfach übertragen werden. Die Kinderonkologie Forschung untersucht Ursachen, entwickelt neue Therapien und verbessert die Nachsorge. Doch: Krebs bei Kindern ist selten. Das bedeutet, dass internationale Studien mit vielen Teilnehmenden nötig sind, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten – und diese sind teuer.

Weitere Informationen zur Kinderkrebsforschung findest du in unserem Überblick.

SPOG – Einzigartiges Forschungsnetzwerk in der Schweiz

Die SPOG ist die einzige Organisation in der Schweiz mit einem landesweiten Studiennetzwerk für Kinderkrebs. Sie koordiniert klinische Studien, bei denen krebskranke Kinder Zugang zu modernen, evidenzbasierten Therapien erhalten – auch in Basel. Unsere Förderung darf ausschliesslich für Projekte verwendet werden, die einen konkreten Bezug zur Region Basel haben. Für die betroffenen Familien vor Ort ist das ein entscheidender Mehrwert.

Was 2024 erreicht wurde

Dank der Förderung im Jahr 2024 konnte die SPOG wichtige Fortschritte erzielen:

  • SCRIPT-AML, eine neue klinische Studie, wurde gestartet
  • Das internationale Forschungsprojekt SIOPEN BIOPORTAL ist eröffnet
  • Acht weitere Studien wurden von der SPOG-Mitgliederversammlung bewilligt
  • 12 Kinder und Jugendliche aus der Region Basel nahmen 2024 an SPOG-Studien teil

Unser Engagement für die Kinderonkologie Forschung Basel

Mit der Unterstützung der Kinderonkologie Forschung Basel tragen wir dazu bei, dass Kinder mit Krebs bessere Heilungschancen haben – mit weniger Nebenwirkungen und einer höheren Lebensqualität. Denn jedes Kind verdient die beste medizinische Zukunft.

Projektpartner: Prof. Dr. med. Katrin Scheinemann, Präsidentin der SPOG