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Schlagwortarchiv für: Therapie

Jugendliche nach Krebs erleben einen Segeltörn

Segeltörns für Jugendliche nach Krebs

25. Juni 2026

Segeltörns für Jugendliche nach einer Krebserkrankung

Segeltörns für Jugendliche nach Krebs bieten jungen Menschen nach einer überstandenen Krebserkrankung die Möglichkeit, neue Kraft zu schöpfen, Selbstvertrauen aufzubauen und gemeinsam unvergessliche Erlebnisse zu sammeln. Genau hier setzt das Projekt Léman Hope an. Mit besonderen Segeltörns erhalten junge Menschen in Krebsremission die Möglichkeit, neue Kraft zu schöpfen, Selbstvertrauen aufzubauen und unbeschwerte Momente zu erleben.

Ein Abenteuer auf dem Wasser

Während fünf Tagen leben die Jugendlichen gemeinsam auf einem Segelboot. Begleitet von einem erfahrenen Skipper und einer pädagogischen Fachperson gestalten sie den Alltag an Bord aktiv mit. Segeln, Schwimmen, Stand-up-Paddling, gemeinsame Ausflüge und viele schöne Gespräche schaffen Erlebnisse, die verbinden und lange in Erinnerung bleiben.

Alle Teilnehmenden übernehmen Verantwortung – sei es beim Steuern des Bootes, bei den Manövern, beim Kochen oder im Zusammenleben an Bord.

Selbstvertrauen und Selbstständigkeit stärken

Die Zeit auf dem Segelboot hilft den Jugendlichen, wieder Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten zu gewinnen. Sie lernen, Herausforderungen zu meistern, Entscheidungen zu treffen und neue Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig entstehen Freundschaften mit anderen jungen Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und sich gegenseitig verstehen.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, dieses wertvolle Projekt im Jahr 2026 mit CHF 12’000 zu unterstützen und ermöglichen somit Survivors aus der Region Basel die Teilnahme Die Léman Hope Segeltörns schenken jungen Menschen nach einer Krebserkrankung Mut, Selbstvertrauen und die Möglichkeit, wieder voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

Helfen Sie mit

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie konkrete Unterstützung für Familien mit einem krebskranken Kind – sei es durch ein Projekt für mehr Lebensqualität, persönliche Beratung oder weitere Entlastungsangebote. Jeder Beitrag hilft, Familien in einer besonders belastenden Lebensphase zu stärken. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

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Der Segelausflug ist eines von vielen Projekten, mit denen wir krebskranke Kinder und ihre Familien in der Region Basel begleiten. Entdecken Sie auch unsere weiteren Förderprojekte und erfahren Sie, wie Ihre Spende wirkt.

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-9.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-25 09:48:362026-06-26 08:25:04Segeltörns für Jugendliche nach Krebs

Psycho-Onkologische Betreuung

12. März 2026

Verlässliche Unterstützung für betroffene Familien

Die psycho-onkologische Betreuung der ganzen Familie ist ein zentraler Bestandteil in der Begleitung von krebskranken Kindern. Sie unterstützt nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch Eltern und Geschwister in einer besonders belastenden Zeit. Unser psychoonkologisches Angebot stellt sicher, dass betroffene Familien kontinuierliche Unterstützung erhalten – ohne Unterbrechungen oder Therapeutenwechsel.

Einfühlsame Begleitung in schweren Zeiten

Seit 1996 finanziert unsere Stiftung 50 % der Lohnkosten für Psycho-Onkologin Kerstin Westhoff, die als fester Bestandteil des interdisziplinären Teams im Kinderspital arbeitet. Ihr Büro liegt mitten in der onkologischen Abteilung, ihre Tür steht betroffenen Familien jederzeit offen. Die Kontaktaufnahme erfolgt individuell – bereits bei der Diagnosestellung oder im Verlauf der Therapie.

Frau Westhoff begleitet die Familien während des stationären Aufenthalts und darüber hinaus bei ambulanten Kontrollen. Diese Kontinuität ist entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und den Betroffenen in jeder Phase der Krankheit Halt zu geben. Besonders Geschwisterkinder benötigen in dieser Zeit oft besondere Unterstützung, um die veränderte Familiensituation zu verarbeiten. Eine gezielte psycho-onkologische Betreuung der Familie hilft, Ängste zu verarbeiten und Stabilität im Alltag zu schaffen.

Zahlen und Fakten 2025

Im vergangenen Jahr wurden 83 Familien psychoonkologisch begleitet, davon fanden 31 intensive Begleitungen von Familien statt, welche sich über einen längeren Zeitraum erstreckten. Neben der psychischen Belastung durch die Erkrankung führten Existenzängste, Arbeitsplatzunsicherheit und finanzielle Engpässe oft zu zusätzlichen Sorgen. In solchen Fällen war die enge Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst besonders wertvoll, um rasche und pragmatische Lösungen zu finden.

Unsere Erfahrung zeigt: Eine frühzeitige Intervention in akuten Krisen trägt dazu bei, langfristige psychosoziale Belastungen zu reduzieren und den Familien Stabilität zu geben.

Wichtige Zusatzangebote

Neben der individuellen Betreuung übernimmt Kerstin Westhoff weitere wichtige Aufgaben im psychosozialen Team, darunter:

  • Zusammenarbeit mit der Elternspitalgruppe zur Unterstützung der Eltern
  • Transitionssprechstunden USB zur Vorbereitung auf den Übergang ins Erwachsenenleben
  • Zusammenarbeit mit der Psychosomatik und „Look Good – Feel Better“

Unser Ziel bleibt es, Familien in der schwersten Zeit ihres Lebens nicht nur medizinisch, sondern auch durch die psycho-onkologische Betreuung der ganzen Familie langfristig die Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern – damit sie mit neuer Kraft ihren Weg weitergehen können.

Projektpartner sind das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB und die Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2025/03/Psychologische-Begleitung.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-03-12 06:06:532026-03-31 10:09:10Psycho-Onkologische Betreuung
Forschung-Frueherkennung-Lungenschäden

Früherkennung von Lungenschäden

5. Februar 2026

Besser atmen nach dem Krebs – Früherkennung rettet Lebensqualität

Viele Kinder die heutzutage an einer Krebserkrankung leiden, können erfolgreich geheilt werden. Leider haben die dazu nötigen Medikamente jedoch auch Nebenwirkungen. Vorige Studien weisen darauf hin, dass sehr viele Kinder im Verlauf Ihres Lebens eine Lungenschädigung nach einer Krebstherapie durch die Medikamente haben. Es ist bis jetzt jedoch nicht erforscht, wie früh während oder nach einer Krebstherapie die Schädigung auftritt, und welches Testverfahren am geeignetsten ist, um bereits frühe Lungenschäden zu erfassen.

Mehr Lebensqualität nach der Therapie

Dieses Forschungsprojekt untersucht, wann erste Anzeichen solcher Schäden auftreten und welche Testverfahren sie am zuverlässigsten erfassen. Kinder ab vier Jahren erhalten während und nach der Therapie mehrere Lungenfunktionstests sowie eine strahlenfreie Bildgebung. So kann die Nachsorge von Kindern mit Krebserkrankungen verbessert werden, da Lungenschäden früher erfasst und behandelt werden können. Somit kann langfristig die Gesundheit und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen nach einer Krebstherapie verbessert werden.

Zwischenstand und Fortschritte der Studie

Dank der Unterstützung konnte die Studie am Standort Basel weiter ausgebaut und die Rekrutierung neuer Teilnehmender fortgeführt werden. Seit September 2025 wurden zwei weitere Patient:innen eingeschlossen und insgesamt sechs Lungenfunktionstests durchgeführt.

Zur Unterstützung der Studie konnte zudem eine Studynurse angestellt werden. Sie übernimmt zentrale Aufgaben in der Koordination der Studientermine, der Betreuung der Teilnehmenden, der Datenerfassung sowie der Durchführung der Lungenfunktionstests. Ergänzend wird bei jedem Studienbesuch ein umfassendes klinisches Assessment mittels Fragebogen durchgeführt.

Ausblick

In den kommenden Monaten wird die Studie weitergeführt und die Rekrutierung neuer Teilnehmender fortgesetzt. Bei den bereits eingeschlossenen Patient:innen erfolgen regelmässige Follow-up-Untersuchungen und die kontinuierliche Aktualisierung der Datenbank. Die erhobenen Daten werden anschliessend statistisch ausgewertet und in einer wissenschaftlichen Arbeit verarbeitet, die den langfristigen Verlauf der Lungenfunktion nach Krebstherapie oder Stammzelltransplantation untersucht.

Unsere Unterstützung

Wir unterstützten dieses Forschungsprojekt im Jahr 2025 mit CHF 35’000, weil jedes Kind ein Leben in Gesundheit und mit voller Lungenkraft verdient – auch nach dem Krebs. Frühzeitige Diagnostik kann Spätfolgen verhindern und Lebensqualität schenken.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Herr Dr. med. Jakob Usemann

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2025/07/Forschung-Frueherkennung-Lungenschaeden.png 400 744 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-02-05 13:46:032026-04-16 10:36:38Früherkennung von Lungenschäden

Mehr Unterstützung bei chronischen Schmerzen

5. Februar 2026

Kinder und Jugendliche mit onkologischen und hämatologischen Erkrankungen sind immer wieder Schmerzen ausgesetzt – wegen der Krankheit, aber auch infolge von Interventionen. Weil diese kurzfristigen Schmerzen immer wieder auftreten, können sie chronisch werden. Schon die Furcht davor kann die Lebensqualität beeinträchtigen.

Mit dem Projekt soll die Versorgungslücke der Betreuung und Begleitung der onkologischen und hämatologischen Kinder und Jugendlichen mit wiederkehrenden Schmerzen geschlossen werden.

Den chronischen Schmerzen in der pädiatrischen Onkologie soll im UKBB mehr Beachtung geschenkt werden. Dafür wurde die Pflegeexpertin Diana Glöckl als Advanced Practice Nurse (APN) im UKBB implementiert. In einem Gespräch erfasst die APN die Schmerzsituation. Dabei erfragt sie durch gezielte Fragestellungen die Situation sowie die Auswirkungen und die Belastung der Schmerzen auf den Alltag. Wenn sich laut Definition chronische Schmerzen zeigen, bietet die APN Schmerzedukationen und Schmerzberatungen an.

Die Schmerzedukationen haben einen zeitlichen Rahmen von 60-90 Minuten. Diese Dauer wird individuell an die Konzentration und die Bedürfnisse der Patient:innen angepasst.

Erste positive Rückmeldungen zur APN Schmerzberatung

In dem Projekt werden aktuell erste Erfahrungen systematisch ausgewertet. Ziel ist es, die Wirkung der Schmerzberatung direkt aus Sicht der Patient:innen zu erfassen.

Die Evaluation erfolgt über Fragebögen, die nach Abschluss der Beratung ausgefüllt werden. Bereits jetzt zeigt sich ein klares Bild, die Rückmeldungen sind durchgehend sehr positiv und unterstreichen den grossen Nutzen des Angebots. Die gemeinsam entwickelten Strategien sind nach Aussagen der Betroffenen gut umsetzbar, und sie erleben einen deutlich positiven Einfluss auf die Schmerzstärke. Auch die Rückmeldungen der Eltern sind durchweg erfreulich. Diese berichten unter anderem, dass sie ihre Kinder wieder fröhlicher und aktiver erleben.

Persönliche Begleitung macht den Unterschied

Die bisherigen Rückmeldungen zeigen deutlich, wie wichtig die persönliche und vertrauensvolle Begleitung für die Patient:innen ist.

Viele berichten, dass es ihnen besonders geholfen hat, offen über ihre Schmerzen sprechen zu können und dabei ernst genommen zu werden. Auch die Möglichkeit, mit einer unabhängigen Fachperson zu sprechen, wird als entlastend erlebt.

„Es ist sehr gut darüber zu reden und dass man auch einfach zuhört.“
„Danke, dass Sie mich ernst genommen haben.“

Diese Aussagen zeigen, die zwischenmenschliche Beziehung ist ein zentraler Bestandteil der Schmerzbewältigung.

Individuelle Strategien im Umgang mit wiederkehrenden Schmerzen

Neben der persönlichen Begleitung wird auch der inhaltliche Aufbau der Beratung positiv hervorgehoben. Gemeinsam mit der APN werden individuelle Strategien entwickelt, um besser mit den Schmerzen umzugehen.

Die Patient:innen schätzen besonders, dass:

  • auf ihre persönlichen Bedürfnisse eingegangen wird
  • verschiedene Themen flexibel besprochen werden können
  • konkrete Ansätze zur Bewältigung erarbeitet werden

Diese individuelle Herangehensweise hilft dabei, den Umgang mit chronischen Schmerzen im Alltag nachhaltig zu verbessern.

Klare Wirkung und hoher Bedarf

Alle bisherigen Rückmeldungen zeigen: Die APN Schmerzberatung wird als sehr hilfreich und notwendig empfunden.

Die Patient:innen erleben die Unterstützung als wichtige Begleitung auf ihrem Weg mit den wiederkehrende Schmerzen und betonen, wie wertvoll es ist, nicht alleine zu sein.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, das wir im Jahr 2025 das Projekt finanziell unterstützen konnten, damit sich die Lebensqualität der Kinder und ihrer Familien verbessert.

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Pflegedienstleitung Caroline Stade, Diana Glöckl, Prof. Dr. med. Nicolas von der Weid und Dr. med. Andreas Wörner (v. li.)

Unser Projektpartner ist Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Diana Glöckl, Pflegeexpertin MScN in der hämato-/onkologischen Abteilung (Station C)

 

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/03/APN-Chronic-Pain-Vogt.jpg 321 845 Info https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Info2026-02-05 13:13:262026-04-01 09:54:28Mehr Unterstützung bei chronischen Schmerzen
Forschung-rezidivierter-Sarkome

Behandlung rezidivierter Sarkomen bei Kindern

5. Februar 2026

Die Base TIL-PED Studie – wenn der Krebs zurück kommt

Trotz der enormen Fortschritte in der Kinderonkologie in den letzten Jahrzehnten, bleiben die Heilungschancen für Kinder mit rezidivierten Sarkomen leider nach wie vor sehr gering. Mit der Eröffnung dieser Studie sollen _ und hoffentlich die Prognose entscheidend verbessern.

Neue Hoffnung für Kinder mit aggressiven Krebserkrankungen

Diese Therapie erforscht Kinder mit besonders aggressiven, wiederkehrenden Krebserkrankungen (Sarkomen). Dabei kommen sogenannte TILs zum Einsatz – körpereigene Immunzellen, die Tumore gezielt erkennen und bekämpfen können. Diese Zelltherapie wird bei Erwachsenen mit Hautkrebs bereits erfolgreich eingesetzt. Ziel ist es, diese vielversprechende Methode auch bei Kindern anzuwenden, bei denen herkömmliche Behandlungen nicht oder nur unzureichend wirken.

TIL-Therapie als vielversprechende Ergänzung

Aktuell gibt es für Kinder mit einem rezidivierten Sarkom wenig zusätzliche Therapieoptionen und die Prognose dieser Patienten ist leider überwiegend schlecht und es konnte in den letzten Jahrzehnten wenig Fortschritte erzielt werden. Dies zeigt die Dringlichkeit dieser neuen Therapieansätze. Forscher sind zuversichtlich, dass diese Therapie den betroffenen Kindern eine neue, vielversprechende Behandlungsoption bieten kann. Die TIL-Therapie ist eine mögliche Ergänzung zu konventionell-onkologischen Behandlungsstrategien, wenn die Kinder auf diese nicht oder ungenügend angesprochen haben.

Fortschritte im BaseTIL-PED Projekt

Derzeit liegt der Fokus auf der Finalisierung des Studienprotokolls sowie der Einholung aller notwendigen Bewilligungen. Diese Vorbereitungsphase ist anspruchsvoll, bildet jedoch die Grundlage für eine sichere und qualitativ hochwertige Durchführung der Studie. Parallel dazu konnten bereits zwei kompetitive Förderungen der Universität Basel eingeworben werden. Diese umfassen unter anderem geschützte Forschungszeit für Nachwuchsforschende sowie eine projektbezogene Förderung einer Postdoktorandin. Damit wird die personelle und wissenschaftliche Weiterentwicklung des Projektes nachhaltig gestärkt.

Insgesamt konnte ein stabiles und zukunftsorientiertes Fundament für das BaseTIL-PED Projekt geschaffen werden.

Unsere Unterstützung

Wir unterstützten dieses Forschungsprojekt im Jahr 2025 mit CHF 54’500, um die Heilungschancen bei wiederkehrenden Krebserkrankungen deutlich zu verbessern und um den Kindern und Familien Hoffnung und Zuversicht zu schenken.

Projektpartner:  Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Herr Dr. med. Severin Kasser

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2025/07/Forschung-rezidivierter-Sarkome.png 400 744 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-02-05 13:00:302026-04-16 10:43:33Behandlung rezidivierter Sarkomen bei Kindern
Zahn- und Mundpflege

ZaZa – Zahngesundheit für Kinder mit Krebserkrankung

5. Februar 2026

ZaZa – Zahngesundheit während der Krebstherapie

Mit dem Projekt ZaZa Zahngesundheit wird die Zahnpflege bei Kinderkrebs gezielt gefördert, denn eine gute Mund- und Zahnpflege ist während der Krebstherapie entscheidend – doch was bedeutet das konkret für Kinder mit einer Krebserkrankung? Weit mehr als „dreimal Zähneputzen am Tag“. Mit dem Projekt ZaZa wurde in den letzten zwei Jahren ein speziell auf die Bedürfnisse dieser Kinder zugeschnittenes Zahnpflegekonzept am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) etabliert. Der nun vorliegende Abschlussbericht zeigt, das Projekt erzielt eine nachhaltige Wirkung – sowohl im Pflegealltag als auch für die betroffenen Kinder und ihre Familien.

Wissen für Fachpersonen – Sicherheit für Familien

ZaZa liefert standardisierte Anleitungen und Hilfsmittel für die Zahnpflege bei krebskranken Kindern.

  • Fachpersonen aus Onkologie, Pflege und Zahnmedizin erhalten spezifisches Wissen und praktische Werkzeuge.
  • Eltern und Kinder erfahren, warum Zahnhygiene während der Therapie besonders wichtig ist, und wie sie angepasst werden muss.

Denn: Viele übliche Pflegeprodukte wie elektrische Zahnbürsten, Zungenschaber oder Zahnpasten mit reizenden Inhaltsstoffen können gefährlich sein. Kleine Verletzungen im Mundraum sind potenzielle Eintrittspforten für Keime – ein ernstes Risiko bei immungeschwächten Patient:innen.

Barrierefrei, visuell, kindgerecht

ZaZa denkt auch an Familien, deren Muttersprache nicht Deutsch ist oder die durch eine hohe emotionale Belastung überfordert sind. Die Inhalte werden visuell aufbereitet, im Piktogramm-Stil durch kindgerechte Illustrationen vermittelt – spielerisch, verständlich und inklusiv.

Gerade für kleine Kinder in der Autonomiephase oder mit einer Behinderung sind visuelle Erklärhilfen ein wertvolles Werkzeug. Sie helfen, Zahnpflege zur gemeinsamen Routine zu machen, ohne Überforderung.

Videos und Wissenstexte sind ein zentraler Bestandteil des Projekts, die speziell für krebskranke Kinder und ihre Familien entwickelt wurden. Diese werden seit Oktober 2025 bereits ab Spitaleintritt abgegeben und ergänzen die bestehende Mund- und Zahnpflegeschulung.

Zahnpflege bei Kinderkrebs – Wirkung für Kinder und Familien

Das ZaZa-Projekt zeigt eine klare und wissenschaftlich belegte Wirkung. Studien bestätigen, dass die eingesetzten ZaZa-Figuren insbesondere bei Kindern in belastenden Situationen einen positiven Einfluss auf die Zahnpflege bei Kinderkrebs haben.

Für die betroffenen Kinder und ihre Familien bedeutet das konkret, die Betreuung wird gezielter, verständlicher und individueller. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse fliessen direkt in die Praxis ein und tragen dazu bei, die Begleitung nachhaltig zu verbessern. So entstehen nicht nur kurzfristige Entlastung im Alltag, sondern auch langfristige Verbesserungen in der Lebensqualität.

Unterstützung im Pflegealltag

Die im Projekt entwickelten technischen Funktionen unterstützen gezielt den Pflege- und Behandlungsalltag im Spital. Sie helfen, das Pflegepersonal zu entlasten und die Kommunikation mit Kindern und ihren Eltern zu erleichtern. Das Pflegepersonal erlebt die Anwendung als hilfreich und einfach im Alltag.

Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sie schnell und intuitiv gefunden werden können. Dadurch können Kinder und Familien besser verstehen, was auf sie zukommt, und fühlen sich sicherer im Umgang mit der Situation.

Unsere Unterstützung für ZaZa

Wir haben das Projekt in Phase 1 im Jahr 2024 mit CHF 40’000 und in Phase 2 im Jahr 2025 mit CHF 55’000 unterstützt – weil gesunde Zähne ein wichtiger Teil einer erfolgreichen Krebstherapie sind.

Projektpartner: Verein ZaZa Care, Dr. Cornelia Filippi

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2025/09/ZaZa-Zahngesundheit-bei-Krebs.jpg 400 744 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-02-05 10:03:582026-03-26 10:58:19ZaZa – Zahngesundheit für Kinder mit Krebserkrankung
Kinderkrebs Betroffene Survivors Angehörige

Informationsplattform „Kinderkrebs Schweiz“

5. Februar 2026

Kinderkrebs Schweiz veröffentlicht neue Informationsplattform

Eltern von krebskranken Kindern, betroffene Jugendliche, Angehörige und Survivors stehen oft vor einer grossen Herausforderung: Es gibt keine zentrale digitale Informationsplattform, die verlässliche, aktuelle und gut strukturierte Informationen rund um das Thema Kinderkrebs bereitstellt.

Die Folge: Viele Betroffene erhalten nur eingeschränkt Zugang zu wichtigen Informationen über Therapien, Alltagshilfen, psychische Verarbeitung oder den Umgang mit Spätfolgen – weil ihnen Zeit, Energie oder die nötigen Recherchekenntnisse fehlen.

Zugängliches Wissen für alle – jederzeit und überall

Die neue digitale Informationsplattform von Kinderkrebs Schweiz schliesst genau diese Lücke. Sie richtet sich an Eltern, Angehörige, Fachpersonen – und besonders an Survivors, die nach abgeschlossener Therapie ihre Gesundheit zunehmend selbst managen müssen.

Mit der Plattform können wichtige Inhalte rund um Diagnose, Behandlung, Nachsorge und Prävention orts- und zeitunabhängig abgerufen werden. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Schulungen, Diskussionsformate und weitere interaktive Elemente.

Langfristiger Nutzen für Betroffene und das Gesundheitssystem

Mit der Ausweitung des Angebots der Survivors-Fachstelle auf digitale Kanäle kann ein grösserer Teil der Betroffenen erreicht und unterstützt werden. So lassen sich nicht nur gesundheitliche Risiken minimieren, sondern auch Fehlbehandlungen und unterlassene Prävention vermeiden.

Die Informationsplattform stärkt Betroffene und Angehörige darin, informierte Entscheidungen zu treffen – vom Tag der Diagnose bis ins Erwachsenenalter.

Infoplattform Kinderkrebs Schweiz: Infoplattform

Unsere Unterstützung

Wir durften dieses wichtige Projekt im Jahr 2025 mit CHF 20’000 unterstützen – damit alle, die mit Kinderkrebs konfrontiert sind, schnellen und verlässlichen Zugang zu hilfreichen Informationen erhalten.

Projektpartner ist Kinderkrebs Schweiz

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2025/06/Webseite-Bild-das-auf-LinkedIn-ausgespielt-wird-9.png 400 744 Info https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Info2026-02-05 08:43:172026-04-01 10:09:25Informationsplattform „Kinderkrebs Schweiz“
Kinderkrebsforschung in Basel

SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel

5. Februar 2026

SPOG Kinderonkologie Forschung Basel – Unsere Unterstützung

Die Kinderonkologie Forschung in Basel ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Auch im Jahr 2025 fördern wir mit 150’000 Franken das klinische Forschungsprogramm der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) – gezielt für Studien mit Bezug zur Region Basel. Warum ist das wichtig? Weil es noch immer Kinder gibt, die ihren Krebs nicht überleben. Und weil die, die geheilt werden, oft mit schweren Spätfolgen leben müssen. Hier setzt gezielte Forschung an.

Warum Kinderkrebsforschung anders ist

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch medizinisch nicht. Die meisten Krebsarten bei Kindern unterscheiden sich von denen bei Erwachsenen. Deshalb können Erkenntnisse aus der Erwachsenenkrebsmedizin nicht einfach übertragen werden. Die Kinderonkologie Forschung untersucht Ursachen, entwickelt neue Therapien und verbessert die Nachsorge. Doch: Krebs bei Kindern ist selten. Das bedeutet, dass internationale Studien mit vielen Teilnehmenden nötig sind, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten – und diese sind teuer.

Weitere Informationen zur Kinderkrebsforschung findest du in unserem Überblick.

SPOG – Einzigartiges Forschungsnetzwerk in der Schweiz

Die SPOG ist die einzige Organisation in der Schweiz mit einem landesweiten Studiennetzwerk für Kinderkrebs. Sie koordiniert klinische Studien, bei denen krebskranke Kinder Zugang zu modernen, evidenzbasierten Therapien erhalten – auch in Basel. Unsere Förderung darf ausschliesslich für Projekte verwendet werden, die einen konkreten Bezug zur Region Basel haben. Für die betroffenen Familien vor Ort ist das ein entscheidender Mehrwert.

Was 2025 erreicht wurde

Dank der Förderung im Jahr 2025 konnte die SPOG wichtige Fortschritte erzielen:

  • CHIP-AML22, eine neue klinische Studie, wurde gestartet
  • Zwei Forschungsprojekte wurden eröffnet – ALL-BFM-Register und SoTiSaR 2.0-NIS
  • Sechs weitere Studien wurden von der SPOG-Mitgliederversammlung bewilligt
  • 22 Kinder und Jugendliche aus der Region Basel nahmen 2025 an SPOG-Studien teil

Unser Engagement für die Kinderonkologie Forschung Basel

Mit der Unterstützung der Kinderonkologie Forschung Basel tragen wir dazu bei, dass Kinder mit Krebs bessere Heilungschancen haben – mit weniger Nebenwirkungen und einer höheren Lebensqualität. Denn jedes Kind verdient die beste medizinische Zukunft.

Projektpartner: Prof. Dr. med. Katrin Scheinemann, Präsidentin der SPOG

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/03/Kinderkrebsforschung-Basel-SPOG.jpg 400 744 Info https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Info2026-02-05 06:00:062026-04-16 10:54:09SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel
Kinderkrebsforschung Pädiatrische Onkologie Kinderkrebs Forschung

Kinderkrebsforschung: Frist bis 31. März 2026

25. Januar 2026

Wir finanzieren qualitativ hochstehende Kinderkrebsforschungsprojekte lokal, effizient und zukunftsweisend. Denn Forschung bringt mehr Heilung mit weniger Spätfolgen. 

Um von der Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis eine finanzielle Forschungsförderung zu erhalten, muss ein wissenschaftliches Gesuch eingereicht werden. Das Forschungsgesuch muss einen eindeutigen Bezug zur pädiatrischen Onkologie haben. Die Anträge können Gebiete aus grundlagenwissenschaftlichen Projekten (exklusive tierexperimentelle Forschung), translationalen Projekte, klinische Forschung, molekulare Mechanismen, Pathologie, Pathophysiologie, Diagnose, Behandlung und Epidemiologie umfassen. Forschungsprojekte evaluiert die wissenschaftliche Kommission unserer Stiftung gegebenenfalls unter Beizug von weiteren externen Expertinnen und Experten. Projekte werden in der Grössenordnung von CHF 10’000.- bis CHF 100’000.- über einen Zeitraum von 1 bis 2 Jahren unterstützt. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einer Tranche im Jahr der Gesuchstellung. Reisen, Kongresse, Overheadkosten und Kosten für Publikationen werden nicht unterstützt.

Für die Einreichung beachten Sie bitte unser Reglement Forschungsantrag. Gesuche für 2026 können ab sofort bis zum 31. März 2026 eingereicht werden. Digital per Mail an info@stiftung-kinderkrebs.ch

Reglement Forschungsantrag (PDF)

 

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/12/Kinderkrebsforschung-Paediatrische-Onkologie.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-01-25 09:07:372026-02-02 08:00:50Kinderkrebsforschung: Frist bis 31. März 2026
Tagebuchset Stammzelltransplantation

Tagebuchset-Stammzelltransplantation

25. März 2025

Tagebuchprojekt – Ausdruck und Halt während der Stammzelltransplantation

Kinder und Jugendliche, die sich einer allogenen Stammzellentransplantation unterziehen müssen, verbringen oft Wochen oder sogar Monate isoliert im gleichen Patientenzimmer. Die intensive Therapie erfordert strikte Hygieneregeln, schränkt die körperliche Bewegungsfreiheit massiv ein und geht mit starken körperlichen und psychischen Belastungen einher.

Das Krankenzimmer wird zum alleinigen Lebensraum. Die Trennung von der Aussenwelt, das monotone Umfeld und der fehlende soziale Austausch lassen schnell die Tage ineinander verschwimmen.

Tagebuch als Kraftquelle im Klinikalltag

Trotz dieser herausfordernden Situation erleben Betroffene berührende, persönliche und manchmal sogar schöne Momente. Das Festhalten dieser Erlebnisse – in Texten, Zeichnungen oder Fotos – hilft, dem Tag Struktur zu geben und Emotionen auszudrücken.

Das Tagebuchprojekt bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Familien eine Möglichkeit, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen kreativ zu verarbeiten. Es stärkt die Selbstwahrnehmung, unterstützt die psychische Stabilität und schafft ein persönliches Erinnerungsstück, das über den Spitalaufenthalt hinaus Bedeutung hat.

«Wir als Betroffene eines schwer kranken Kindes finden dieses Tagebuch mit Fotos unheimlich toll, um Tag für Tag festzuhalten. Egal ob gute oder schlechte Tage. Jedoch ist dieses Tagebuch nicht nur für uns als Familie wichtig, sondern auch für die Angehörigen und Freunde, um besser zu verstehen, was in dieser intensiven Zeit so alles passiert ist.»

Positive Resonanz und Weiterentwicklung 2024

2024 wurden fünf solcher Tagebücher an betroffene Familien übergeben. Aufgrund des positiven Feedbacks aus dem Vorjahr – und dem Wunsch nach mehr Seiten – wurden die neuen Bücher in Zusammenarbeit mit der Papiermühle Basel überarbeitet und erweitert.

Die Rückmeldungen zeigen, wie sehr Familien diese Form der emotionalen Unterstützung schätzen. Das Schreiben, Zeichnen oder Einkleben von Bildern hilft nicht nur beim Verarbeiten, sondern gibt Halt in einer Zeit, die von Ungewissheit und Ängsten geprägt ist.

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/04/Tagebuchset-Stammzelltransplantation.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2025-03-25 13:31:272025-04-03 09:17:43Tagebuchset-Stammzelltransplantation
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