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Schlagwortarchiv für: Krebs

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze

29. Juni 2026

Neue Ansätze gegen Therapieresistenzen

Die Neuroblastom Forschung sucht nach neuen Wegen, um die Behandlung von Kindern mit einem Hochrisiko-Neuroblastom zu verbessern. Forschende untersuchen dabei das Protein PAQR4, das beeinflussen könnte, wie gut Tumorzellen auf eine Chemotherapie ansprechen.

Das Neuroblastom ist ein bösartiger Kindertumor. Obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren verbessert hat, sind die Heilungschancen bei besonders aggressiven Formen der Erkrankung noch immer begrenzt. Ein Grund dafür ist, dass sich die Krebszellen verändern und dadurch weniger gut auf die Therapie ansprechen.

Ein neuer Angriffspunkt

Forschende haben ein Protein namens PAQR4 entdeckt, das bei dieser Veränderung der Tumorzellen eine wichtige Rolle spielt. Erste Ergebnisse zeigen, wird die Wirkung von PAQR4 verringert, wechseln die Krebszellen in einen Zustand, in dem sie deutlich besser auf eine Chemotherapie ansprechen.

Damit könnten bestehende Behandlungen wirksamer werden und das Risiko von Rückfällen langfristig sinken.

Forschung für bessere Therapien

Im nächsten Schritt untersuchen die Forschenden diese Zusammenhänge an speziellen Tumormodellen im Labor. Ziel ist es, die Ergebnisse zu bestätigen und damit die Grundlage für neue, gezieltere Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit Hochrisiko-Neuroblastom zu schaffen.

 

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 82`000 CHF  im Jahr 2026, weil es einen vielversprechenden Ansatz verfolgt, bestehende Therapien gezielt zu verbessern. Langfristig könnte dies dazu beitragen, die Heilungschancen von Kindern mit Neuroblastom zu erhöhen und gleichzeitig die Belastung durch intensive Behandlungen zu verringern.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Stephanie J. Gros

 

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros, Leitende Ärztin Kinderchirurgie

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-14.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 12:42:092026-06-29 12:42:40Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze
SPOG Kinderkrebsforschung

SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel

29. Juni 2026

SPOG Kinderonkologie Forschung Basel – Unsere Unterstützung

Die Kinderonkologie Forschung in Basel ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Auch im Jahr 2026 fördern wir mit 100’000 Franken das klinische Forschungsprogramm der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) – gezielt für Studien mit Bezug zur Region Basel. Warum ist das wichtig? Weil es noch immer Kinder gibt, die ihren Krebs nicht überleben. Und weil die, die geheilt werden, oft mit schweren Spätfolgen leben müssen. Hier setzt gezielte Forschung an.

Warum Kinderkrebsforschung anders ist

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch medizinisch nicht. Die meisten Krebsarten bei Kindern unterscheiden sich von denen bei Erwachsenen. Deshalb können Erkenntnisse aus der Erwachsenenkrebsmedizin nicht einfach übertragen werden. Die Kinderonkologie Forschung untersucht Ursachen, entwickelt neue Therapien und verbessert die Nachsorge. Doch: Krebs bei Kindern ist selten. Das bedeutet, dass internationale Studien mit vielen Teilnehmenden nötig sind, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten – und diese sind teuer.

Weitere Informationen zur Kinderkrebsforschung findest du in unserem Überblick.

SPOG – Einzigartiges Forschungsnetzwerk in der Schweiz

Die SPOG ist die einzige Organisation in der Schweiz mit einem landesweiten Studiennetzwerk für Kinderkrebs. Sie koordiniert klinische Studien, bei denen krebskranke Kinder Zugang zu modernen, evidenzbasierten Therapien erhalten – auch in Basel. Unsere Förderung darf ausschliesslich für Projekte verwendet werden, die einen konkreten Bezug zur Region Basel haben. Für die betroffenen Familien vor Ort ist das ein entscheidender Mehrwert.

Was 2025 erreicht wurde

Dank der Förderung im Jahr 2025 konnte die SPOG wichtige Fortschritte erzielen:

  • CHIP-AML22, eine neue klinische Studie, wurde gestartet
  • Zwei Forschungsprojekte wurden eröffnet – ALL-BFM-Register und SoTiSaR 2.0-NIS
  • Sechs weitere Studien wurden von der SPOG-Mitgliederversammlung bewilligt
  • 22 Kinder und Jugendliche aus der Region Basel nahmen 2025 an SPOG-Studien teil

Unser Engagement für die Kinderonkologie Forschung Basel

Mit der Unterstützung der Kinderonkologie Forschung Basel tragen wir dazu bei, dass Kinder mit Krebs bessere Heilungschancen haben – mit weniger Nebenwirkungen und einer höheren Lebensqualität. Denn jedes Kind verdient die beste medizinische Zukunft.

Projektpartner: Prof. Dr. med. Katrin Scheinemann, Präsidentin der SPOG

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/SPOG.jpg 400 744 Info https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Info2026-06-29 06:00:062026-07-01 10:50:24SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel
Osteosarkom

Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen

28. Juni 2026

Wenn bestehende Therapien nicht ausreichen

Trotz grosser Fortschritte in der Kinderonkologie bleiben die Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Osteosarkom begrenzt, wenn die Standardtherapie nicht ausreichend wirkt. Das Osteosarkom ist einer der häufigsten bösartigen Knochentumoren im Kindes- und Jugendalter. Die Behandlung besteht meist aus Operation und Chemotherapie. Viele Patient:innen profitieren davon, doch bei einem Teil der Kinder spricht der Tumor nur ungenügend auf die Chemotherapie an oder kehrt nach der Behandlung zurück. In solchen Situationen braucht es neue Forschungsansätze.

Krebszellen empfindlicher machen

Dieses Forschungsprojekt untersucht, ob Osteosarkomzellen gezielt empfindlicher auf bereits bestehende Chemotherapien gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht dabei ein Molekül mit dem Namen BUB1. BUB1 spielt eine Rolle bei der Kontrolle der Zellteilung und kann Krebszellen helfen, Belastungen während der Behandlung besser zu überstehen.

Die Idee des Projekts ist einfach erklärt: Wenn dieser zelluläre Schutzmechanismus geschwächt wird, könnten Osteosarkomzellen anfälliger für die Wirkung bewährter Chemotherapeutika werden. Ziel ist nicht, die heutige Standardtherapie sofort zu ersetzen, sondern zu prüfen, ob bestehende Medikamente durch eine gezielte Kombination wirksamer eingesetzt werden könnten.

Ein wichtiger erster Schritt im Labor

Das Forschungsteam testet diesen Ansatz zunächst in etablierten Osteosarkom-Zellmodellen. Dabei wird untersucht, wie Tumorzellen reagieren, wenn ein BUB1-Hemmstoff mit häufig eingesetzten Chemotherapeutika der Erstlinienbehandlung kombiniert wird. Entscheidend ist, ob die Chemotherapie durch diese Kombination stärker wirkt und ob sich dieser Effekt in mehreren Modellen zuverlässig wiederholen lässt.

Solche frühen Laborstudien sind ein wichtiger Schritt in der Kinderkrebsforschung. Bevor neue Therapieideen weiterentwickelt werden können, müssen sie sorgfältig und kontrolliert geprüft werden. Positive Ergebnisse könnten die Grundlage für weiterführende Studien in patientennäheren Modellen schaffen. Auch ein negatives Ergebnis wäre wertvoll, weil es hilft, weniger aussichtsreiche Ansätze frühzeitig zu stoppen und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Osteosarkom bei Kindern: Chemotherapie wirksamer machen

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 50`000 CHF  im Jahr 2026, weil neue wissenschaftliche Erkenntnisse entscheidend sind, um die Behandlung von Kindern mit Osteosarkom kontinuierlich zu verbessern. Jeder Fortschritt bringt die Hoffnung auf wirksamere Therapien und bessere Heilungschancen.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Andreas H. Krieg

 

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-17.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-28 08:37:372026-07-09 07:37:56Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen

Nebennieren Insuffizienz bei Leukämie: der vermeidbare Mangel an Stresshormonen

25. Juni 2026

Cortison in der Krebstherapie – Lebenswichtig, aber nicht ohne Risiko

Cortison ist ein fester Bestandteil der Behandlung bestimmter Leukämie-Erkrankungen bei Kindern. Es hilft, Krebszellen effektiv zu zerstören – kann aber gleichzeitig die körpereigene Produktion von lebenswichtigen Stresshormonen wie Cortisol unterdrücken. Das kann zu einer sogenannten Nebenniereninsuffizienz führen – ein Zustand, der für betroffene Kinder gefährlich werden kann, weil der Körper nicht mehr ausreichend auf Belastungen wie Infektionen reagieren kann.

Ziel: Risiken besser erkennen, Leiden verhindern

Das Forschungsprojekt, das wir 2024 mit 84’168 CHF unterstützt haben, untersucht, welche Kinder besonders gefährdet sind und wann genau die körpereigene Hormonproduktion beeinträchtigt ist. Denn die Symptome einer Nebenniereninsuffizienz lassen sich bei Kindern in Krebstherapie nur schwer von den Nebenwirkungen der Chemotherapie unterscheiden – und werden deshalb oft übersehen. Wenn es gelingt, die Risikofaktoren besser zu identifizieren, kann ein Mangel frühzeitig erkannt und gezielt mit Hormonersatz behandelt werden. Das erspart den Kindern unnötiges Leiden – und kann Komplikationen verhindern.

Ein Schritt in Richtung sicherere Therapien

Bereits fünf Familien haben sich 2024 bereit erklärt, an der Studie teilzunehmen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Wissen über die Nebenwirkungen von Cortison und helfen, die Therapiesicherheit bei krebskranken Kindern nachhaltig zu verbessern.

Die Forschung geht 2026 weiter

Dank der erfolgreichen Vorläuferstudie kann das Projekt nun in die nächste Phase starten. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, wie wichtig eine zuverlässige Überwachung der Nebennierenfunktion nach einer Cortison-Behandlung ist. Nun soll dieses Wissen direkt in den klinischen Alltag übertragen werden.

Weniger Belastung – mehr Sicherheit

In der neuen Studie werden rund 50 Kinder und Jugendliche in der Region Basel begleitet. Statt aufwendiger Spezialtests nutzen die Forschenden ausschliesslich bereits vorhandene Blutproben aus der regulären Behandlung. So kann der Cortisolspiegel gemessen werden, ohne dass zusätzliche Blutentnahmen oder Untersuchungen notwendig sind.

Ziel ist es, einen Cortisolmangel frühzeitig zu erkennen und Kinder gezielt zu behandeln. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Kinder unnötig Cortison erhalten, wenn keine Nebennierenunterfunktion besteht.

Forschung mit direktem Nutzen

Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie sich die Nebennierenfunktion nach einer Krebsbehandlung entwickelt. Langfristig sollen Ärztinnen und Ärzte die Behandlung noch individueller anpassen können. Das erhöht die Sicherheit, reduziert Belastungen für die betroffenen Kinder und verbessert die medizinische Versorgung nachhaltig.

Unsere Unterstützung

Wir fördern dieses Projekt auch im Jahr 2026 mit 19’760 CHF, weil es betroffenen Kindern nicht nur langfristig, sondern auch ganz konkret während der Behandlung helfen kann – durch bessere Vorbeugung, gezielte Überwachung und schnelle Hilfe im Fall eines Hormonmangels.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Pascal Gächter, Arzt Pädiatrie

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/08/Gaechter-Nebenniereninsuffizienz.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-25 12:25:282026-06-30 08:08:17Nebennieren Insuffizienz bei Leukämie: der vermeidbare Mangel an Stresshormonen
Kinderkrebsforschung Pädiatrische Onkologie Kinderkrebs Forschung

Kinderkrebsforschung: Frist bis 31. März 2026

25. Januar 2026

Wir finanzieren qualitativ hochstehende Kinderkrebsforschungsprojekte lokal, effizient und zukunftsweisend. Denn Forschung bringt mehr Heilung mit weniger Spätfolgen. 

Um von der Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis eine finanzielle Forschungsförderung zu erhalten, muss ein wissenschaftliches Gesuch eingereicht werden. Das Forschungsgesuch muss einen eindeutigen Bezug zur pädiatrischen Onkologie haben. Die Anträge können Gebiete aus grundlagenwissenschaftlichen Projekten (exklusive tierexperimentelle Forschung), translationalen Projekte, klinische Forschung, molekulare Mechanismen, Pathologie, Pathophysiologie, Diagnose, Behandlung und Epidemiologie umfassen. Forschungsprojekte evaluiert die wissenschaftliche Kommission unserer Stiftung gegebenenfalls unter Beizug von weiteren externen Expertinnen und Experten. Projekte werden in der Grössenordnung von CHF 10’000.- bis CHF 100’000.- über einen Zeitraum von 1 bis 2 Jahren unterstützt. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einer Tranche im Jahr der Gesuchstellung. Reisen, Kongresse, Overheadkosten und Kosten für Publikationen werden nicht unterstützt.

Für die Einreichung beachten Sie bitte unser Reglement Forschungsantrag. Gesuche für 2026 können ab sofort bis zum 31. März 2026 eingereicht werden. Digital per Mail an info@stiftung-kinderkrebs.ch

Reglement Forschungsantrag (PDF)

 

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/12/Kinderkrebsforschung-Paediatrische-Onkologie.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-01-25 09:07:372026-02-02 08:00:50Kinderkrebsforschung: Frist bis 31. März 2026
Tagebuchset Stammzelltransplantation

Tagebuchset-Stammzelltransplantation

25. März 2025

Tagebuchprojekt – Ausdruck und Halt während der Stammzelltransplantation

Kinder und Jugendliche, die sich einer allogenen Stammzellentransplantation unterziehen müssen, verbringen oft Wochen oder sogar Monate isoliert im gleichen Patientenzimmer. Die intensive Therapie erfordert strikte Hygieneregeln, schränkt die körperliche Bewegungsfreiheit massiv ein und geht mit starken körperlichen und psychischen Belastungen einher.

Das Krankenzimmer wird zum alleinigen Lebensraum. Die Trennung von der Aussenwelt, das monotone Umfeld und der fehlende soziale Austausch lassen schnell die Tage ineinander verschwimmen.

Tagebuch als Kraftquelle im Klinikalltag

Trotz dieser herausfordernden Situation erleben Betroffene berührende, persönliche und manchmal sogar schöne Momente. Das Festhalten dieser Erlebnisse – in Texten, Zeichnungen oder Fotos – hilft, dem Tag Struktur zu geben und Emotionen auszudrücken.

Das Tagebuchprojekt bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Familien eine Möglichkeit, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen kreativ zu verarbeiten. Es stärkt die Selbstwahrnehmung, unterstützt die psychische Stabilität und schafft ein persönliches Erinnerungsstück, das über den Spitalaufenthalt hinaus Bedeutung hat.

«Wir als Betroffene eines schwer kranken Kindes finden dieses Tagebuch mit Fotos unheimlich toll, um Tag für Tag festzuhalten. Egal ob gute oder schlechte Tage. Jedoch ist dieses Tagebuch nicht nur für uns als Familie wichtig, sondern auch für die Angehörigen und Freunde, um besser zu verstehen, was in dieser intensiven Zeit so alles passiert ist.»

Positive Resonanz und Weiterentwicklung 2024

2024 wurden fünf solcher Tagebücher an betroffene Familien übergeben. Aufgrund des positiven Feedbacks aus dem Vorjahr – und dem Wunsch nach mehr Seiten – wurden die neuen Bücher in Zusammenarbeit mit der Papiermühle Basel überarbeitet und erweitert.

Die Rückmeldungen zeigen, wie sehr Familien diese Form der emotionalen Unterstützung schätzen. Das Schreiben, Zeichnen oder Einkleben von Bildern hilft nicht nur beim Verarbeiten, sondern gibt Halt in einer Zeit, die von Ungewissheit und Ängsten geprägt ist.

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/04/Tagebuchset-Stammzelltransplantation.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2025-03-25 13:31:272025-04-03 09:17:43Tagebuchset-Stammzelltransplantation

Nicht-invasive Echtzeit-Atem-Analyse für zielgerichtete Therapie

25. März 2025

Pilzinfektionen schneller erkennen – ohne belastende Eingriffe

Pilzinfektionen wie die durch Aspergillus verursachte Lungenentzündung sind für krebskranke Kinder besonders gefährlich. Sie treten häufig nach einer Stammzelltransplantation auf und führen zu schweren Komplikationen. Bisher ist eine sichere Diagnose nur durch eine sogenannte Lungenspülung (bronchoalveoläre Lavage) möglich. Dabei müssen die Kinder sediert und intubiert werden – ein sehr belastender Eingriff.

Schonende Diagnose durch Atemluftanalyse

Ein neues Forschungsprojekt am UKBB will das ändern. Es untersucht, ob sich die Infektion auch nicht-invasiv nachweisen lässt – und zwar über eine Echtzeit-Atemanalyse. Dabei messen die Forschenden bestimmte Stoffwechselprodukte in der Atemluft, die typisch für eine Aspergillus-Infektion sind. Möglich macht das eine moderne hochauflösende Massenspektrometrie, die bereits in anderen Bereichen erfolgreich zum Einsatz kommt. So lässt sich eine Diagnose künftig deutlich schneller und schonender stellen. Behandlungen könnten dadurch gezielter erfolgen. Gleichzeitig lassen sich unnötige Therapien vermeiden.

Ein erster Erfolg: Zwei Kinder bereits eingeschlossen

Ende Oktober 2024 nahm das neue Studienzentrum „FungAir“ am UKBB den Betrieb auf. Seitdem konnten bereits zwei Kinder in die Studie aufgenommen werden. Diese ersten Einschlüsse zeigen, dass die neue Methode gut anwendbar ist. Zudem sorgt sie für Hoffnung auf eine deutlich stressfreiere Diagnostik für die betroffenen Familien.

Unsere Unterstützung 2024

Wir unterstützten das Projekt, weil es einen wichtigen Fortschritt für Kinder mit Krebs darstellt. Die neue Diagnosemethode kann Zeit sparen, Ängste verringern und die medizinische Versorgung verbessern – ein echter Gewinn für Lebensqualität und Therapieerfolg.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Dr. med. Ursula Tanriver, Dr. med. Alexandra Schifferli

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/08/Tanriver-Pilzinfektion.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2025-03-25 12:46:302025-04-03 12:58:10Nicht-invasive Echtzeit-Atem-Analyse für zielgerichtete Therapie

Schnelltest kindlicher Knochen- und Weichteiltumoren

25. März 2025

Schnellere Diagnose bei Tumoren – weniger Warten, schneller helfen

Wenn bei einem Kind der Verdacht auf einen Knochen- oder Weichteiltumor besteht, beginnt für die Familie eine belastende Zeit voller Ungewissheit. Die endgültige Diagnose – oft nur mit molekulargenetischen Analysen möglich – kann bislang mehrere Wochen dauern. Ein neues Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Baumhoer am UKBB will das ändern: Mit einem innovativen Schnelltest auf Basis von Methylierungsprofilen soll die zuverlässige Diagnose künftig innerhalb weniger Stunden möglich sein.

Warum Zeit so entscheidend ist

Je früher eine gesicherte Diagnose vorliegt, desto schneller kann mit der richtigen Behandlung begonnen werden. Gleichzeitig erspart eine rasche Klärung den Familien die zermürbende Wartezeit, in der Ängste und Unsicherheit überwiegen. Für Kinder mit bösartigen Tumoren kann eine beschleunigte Therapie sogar einen direkten Einfluss auf die Prognose haben.

Erste Ergebnisse sind vielversprechend

Seit Sommer 2024 wurden 14 Tumorproben mit dem neuen Schnelltest analysiert. Bei 13 Proben lagen auswertbare Daten vor, und in 10 Fällen stimmte die Diagnose mit dem späteren Referenzbefund überein – und das in weniger als fünf Stunden. Besonders bei molekular definierten Sarkomen, die bislang schwer einzuordnen waren, zeigt der Test grosses Potenzial.

Unsere Unterstützung für eine schnellere, präzisere Diagnose

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt, weil es Kindern mit Krebs einen echten Unterschied macht. Der Schnelltest könnte in Zukunft helfen, Behandlungen früher zu starten, Unsicherheit zu verkürzen und damit sowohl medizinisch als auch emotional wertvolle Zeit zu gewinnen.

Projektpartner: Universitätsspital Basel, Prof. Dr. med. Daniel Baumhoer

 

 

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/10/Knochen-Weichteiltumor.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2025-03-25 08:20:472025-04-03 12:41:21Schnelltest kindlicher Knochen- und Weichteiltumoren

Europa-Park Besuch der Elterngruppe Basel

15. März 2024

Ende September 2023 hiess es für über 72 Personen: ab in den Europa-Park. Zeit mit anderen, die in der gleichen Situation sind, zu verbringen, hilft den Familien zu spüren, dass sie nicht allein sind. Das Verständnis füreinander ist sofort da und so kann man gemeinsam Spass haben und neue Freundschaften knüpfen. Eine Gelegenheit unbeschwert zu geniessen und den Krebs für einen Moment zu vergessen.

«Es waren Tage voller Spass, mit abenteuerlichen Bahnen, faszinierenden Shows, schönem Wetter und einem gemeinsamen Abendessen. Der gemeinsame Ausflug und die damit verbundenen Erinnerungen werden für immer in unseren Herzen bleiben», so Erica Miele, Leiterin der Elterngruppe Basel

Auch von den Familien gab es positives Feedback:

«Den Tag in vollen Zügen geniessen und abends am Pool neue Freunde gefunden. Vielen Dank für das tolle Wochenende. Wir haben es sehr genossen.»

«Zeit mit der Familie ist das Wichtigste, vor allem nach dieser unglaublich intensiven Zeit. Mit der Elterngruppe Basel durften wir ein tolles Wochenende im Europa-Park geniessen.»

 

Im Jahr 2022 haben wir bereits ein Schlittenhund Wochenende für die Basler Elterngruppe finanziell unterstützt. Wir sind froh, den Familien auf diese Art schöne Momente zu ermöglichen.

Projektpartner: Kinderkrebshilfe Schweiz, Elterngruppe Basel, Erica Miele

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/07/Europapark-Kinderkrebshilfe-Elterngruppe-Basel.jpg 321 845 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2024-03-15 08:26:392024-04-05 13:15:50Europa-Park Besuch der Elterngruppe Basel
Junge mit Kinderkrebs sieht uns an Kinderkrebsmonat September

Kinderkrebsmonat September

30. August 2023

Die Tatsache, dass es Krebs nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen gibt, ist für viele neu und schockierend. Man hört selten von Kinderkrebs, aber dennoch ist es die jährliche Realität für rund 350 Kinder und Jugendliche in der Schweiz. Nicht zu vergessen die rund 7’000 Survivors schweizweit, die den Krebs besiegt, aber nun unter Spätfolgen zu leiden haben.

Der Kinderkrebsmonat September dient dazu auf Kinderkrebs aufmerksam zu machen. Helfen Sie uns Bewusstsein und Solidarität für an Krebs erkrankte Kinder zu schaffen. 

Die Kinderkrebsforschung hat schon einiges erreicht, aber es gibt noch viel Luft nach oben. Wir möchten allen kleinen und grossen Krebspatienten gedanklich Kraft und Optimismus schenken und in der Bevölkerung auf die Problematik hinweisen: aufklären, sensibilisieren und zur Hilfe animieren. Helfen Sie mit!

Jetzt spenden - Mit jeder noch so kleinen Spende erreichen wir gemeinsam Grosses für die Kleinen! (Link)
https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/08/Kinderkrebsmonat-September.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2023-08-30 13:52:052026-05-20 09:18:33Kinderkrebsmonat September
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E-Mail: info@stiftung-kinderkrebs.ch

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