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Schlagwortarchiv für: Förderprojekte

Offene Turnhalle

Spiel, Sport und Spass für den guten Zweck

29. Juli 2026

Gemeinsam bewegen, spielen und Gutes tun

Am Samstag, 12. September 2026, lädt der Verein Sport-Kids zur offenen Turnhalle in der Turnhalle Niederholz in Riehen ein.

Alle Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren sowie ihre Familien sind herzlich willkommen, einen abwechslungsreichen Tag voller Spiel, Bewegung und Spass zu erleben. Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit diesem Anlass möchte der Verein Sport-Kids nicht nur Freude an der Bewegung vermitteln, sondern auch krebskranke Kinder und ihre Familien unterstützen. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt unserer Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis zugute und hilft dabei, betroffene Familien in der Region Basel zu begleiten.

Hier finden Sie das Programm:

Sport-Kids offene Turnhalle Programm

Wir bedanken uns bereits jetzt herzlich beim Verein Sport-Kids für dieses grossartige Engagement und freuen uns auf viele Besucher:innen!

 

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/07/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-23.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-07-29 14:13:062026-07-29 14:19:57Spiel, Sport und Spass für den guten Zweck
Förderprojekte 2026

Förderprojekte 2026

8. Juli 2026

Förderprojekte Kinderkrebs 2026 – gezielte Hilfe für betroffene Familien

In unserem Förderkatalog finden Sie eine Übersicht der aktuellen Förderprojekte, die wir im Jahr 2026 zugunsten krebskranker Kinder und ihrer Familien unterstützen. Diese Projekte verteilen sich auf vier zentrale Förderbereiche, in denen wir mit viel Sorgfalt und Verantwortung aktiv sind:

  • Finanzielle Direkthilfe
  • Psycho-Onkologie
  • Forschung und Weiterbildung
  • Projekte für mehr Lebensqualität

Transparenz und Wirkung – so setzen wir Ihre Spende ein

Jedes Projekt wurde sorgfältig geprüft. Dabei bewerten wir sowohl die Übereinstimmung mit unserem Stiftungszweck als auch den effizienten Einsatz der finanziellen Mittel und die konkrete Wirkung für betroffene Kinder und ihre Familien. So stellen wir sicher, dass Ihre Spende nachhaltig wirkt und dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Zweckgebunden spenden – gezielt helfen

Sie möchten gezielt einen unserer Förderbereiche unterstützen? Das geht. Ihre zweckgebundene Spende fliesst vollumfänglich in das gewählte Projektfeld. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der Projektspende oder entdecken Sie unsere aktuellen Förderprojekte im Detail.

Jetzt spenden – gemeinsam für Kinder mit Krebs

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Kindern mit Krebs und ihren Familien dringend benötigte Unterstützung – medizinisch, psychologisch und ganz praktisch im Alltag.

Jetzt spenden und gezielt helfen

Jede Spende macht einen spürbaren Unterschied. Danke für Ihre Unterstützung.

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/07/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-20.png 400 495 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-07-08 19:43:242026-07-09 06:36:27Förderprojekte 2026
Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze

29. Juni 2026

Neue Ansätze gegen Therapieresistenzen

Die Neuroblastom Forschung sucht nach neuen Wegen, um die Behandlung von Kindern mit einem Hochrisiko-Neuroblastom zu verbessern. Forschende untersuchen dabei das Protein PAQR4, das beeinflussen könnte, wie gut Tumorzellen auf eine Chemotherapie ansprechen.

Das Neuroblastom ist ein bösartiger Kindertumor. Obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren verbessert hat, sind die Heilungschancen bei besonders aggressiven Formen der Erkrankung noch immer begrenzt. Ein Grund dafür ist, dass sich die Krebszellen verändern und dadurch weniger gut auf die Therapie ansprechen.

Ein neuer Angriffspunkt

Forschende haben ein Protein namens PAQR4 entdeckt, das bei dieser Veränderung der Tumorzellen eine wichtige Rolle spielt. Erste Ergebnisse zeigen, wird die Wirkung von PAQR4 verringert, wechseln die Krebszellen in einen Zustand, in dem sie deutlich besser auf eine Chemotherapie ansprechen.

Damit könnten bestehende Behandlungen wirksamer werden und das Risiko von Rückfällen langfristig sinken.

Forschung für bessere Therapien

Im nächsten Schritt untersuchen die Forschenden diese Zusammenhänge an speziellen Tumormodellen im Labor. Ziel ist es, die Ergebnisse zu bestätigen und damit die Grundlage für neue, gezieltere Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit Hochrisiko-Neuroblastom zu schaffen.

 

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 82`000 CHF  im Jahr 2026, weil es einen vielversprechenden Ansatz verfolgt, bestehende Therapien gezielt zu verbessern. Langfristig könnte dies dazu beitragen, die Heilungschancen von Kindern mit Neuroblastom zu erhöhen und gleichzeitig die Belastung durch intensive Behandlungen zu verringern.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Stephanie J. Gros

 

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros, Leitende Ärztin Kinderchirurgie

Helfen Sie mit

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie konkrete Unterstützung für Familien mit einem krebskranken Kind – sei es durch ein Forschungsprojekt, verschiedene Entlastungsangebote oder persönliche Beratung. Jeder Beitrag hilft, Familien in einer besonders belastenden Lebensphase zu stärken. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-14.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 12:42:092026-06-29 12:42:40Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze
Blobby

Blobby – Ein KI-Roboter für mehr Lebensqualität im Spital

29. Juni 2026

Blobby begleitet Kinder mit Krebs im Spitalalltag

In diesem Pilotprojekt vom UKBB und der ETHZ, begleitet der Roboter Blobby krebskranke Kinder und Jugendliche im Spital.

Eine Krebsbehandlung bedeutet für Kinder und Jugendliche oft lange Spitalaufenthalte, schmerzhafte Untersuchungen und viel Zeit in Isolation. Angst, Langeweile und Unsicherheit begleiten viele Betroffene durch diese herausfordernde Zeit. Genau hier setzt Blobby an – ein speziell für den Spitalalltag entwickelter KI-Roboter, der Kinder und Jugendliche emotional begleitet, Ängste reduziert, Gesundheitskompetenz und Selbstwirksamkeit steigert, soziale Isolation verringert und so gesundheitsbezogene Lebensqualität verbessert.

Einfühlsame Unterstützung im Alltag

Blobby erzählt Geschichten, singt Lieder, stellt Quizfragen und erklärt medizinische Abläufe altersgerecht. Zudem kann der Roboter beruhigende Atemübungen und Entspannungssequenzen anbieten und Kinder während belastender Untersuchungen oder Behandlungen ablenken.

Da Blobby hygienisch und datenschutzkonform im Spital betrieben wird, kann er auch Kinder begleiten, die sich aufgrund einer Stammzelltransplantation oder einer geschwächten Immunabwehr in Isolation befinden.

Mehr als nur Unterhaltung

Blobby soll nicht nur für Ablenkung sorgen, sondern das emotionale Wohlbefinden der Kinder nachhaltig stärken. Gleichzeitig unterstützt er Eltern und Angehörige, indem er in einer belastenden Zeit kleine Momente der Entlastung schafft.

Darüber hinaus können über Blobby altersgerechte Lernangebote und Schulmaterial integriert werden, damit Kinder auch während längerer Spitalaufenthalte den Anschluss an den Schulalltag behalten.

Ein Projekt mit Blick in die Zukunft

Im Rahmen des Projekts wird Blobby gemeinsam mit Familien sowie medizinischen Fachpersonen weiterentwickelt. Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen helfen dabei, den Roboter gezielt an die Bedürfnisse krebskranker Kinder anzupassen und das Angebot kontinuierlich zu verbessern.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, dieses Projekt mit 36’070 Franken im Jahr 2026 zu unterstützen. Blobby kann Kindern und Jugendlichen während ihrer Krebsbehandlung Trost, Ablenkung und Zuversicht schenken und so einen wertvollen Beitrag zu mehr Lebensqualität im Spital leisten.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ)

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-19.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 09:48:022026-07-01 10:50:28Blobby – Ein KI-Roboter für mehr Lebensqualität im Spital
Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation

Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation

29. Juni 2026

Infektionen nach Stammzelltransplantation gezielt vorbeugen

Kinder mit Blutkrebs benötigen oft eine Stammzelltransplantation, um geheilt werden zu können. Diese Therapie rettet Leben – sie schwächt jedoch das Immunsystem erheblich. Gerade in den Wochen danach besteht ein besonders hohes Risiko für gefährliche Infektionen, unter anderem durch das Zytomegalovirus (ZMV). Erwachsene erhalten zur Vorbeugung bereits erfolgreich das Medikament Letermovir. Bei Kindern ist der Einsatz jedoch noch kaum erforscht.

Wie wirkt Letermovir bei Kindern?

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie Letermovir bei Kindern aufgenommen, verarbeitet und ausgeschieden wird. Dabei vergleichen die Forschenden die Werte mit jenen von Erwachsenen und berücksichtigen den Gesundheitszustand sowie weitere Medikamente, die das Kind erhält. Ziel ist es, eine sichere und wirksame Dosierung für Kinder nach einer Stammzelltransplantation zu finden. So lassen sich ZMV-Infektionen gezielter verhindern – und gleichzeitig unnötige Nebenwirkungen vermeiden.

Nächster Schritt der Forschung: Personalisierte Medikamentendosierung

Die Erkenntnisse aus der Letermovir-Studie bilden die Grundlage für den nächsten Forschungsschritt. Nun untersuchen die Forschenden, ob körpereigene Stoffwechselmarker dabei helfen können, Medikamente nach einer Stammzelltransplantation noch präziser auf die individuelle Situation von Kindern und Jugendlichen abzustimmen.

Da nach einer Stammzelltransplantation häufig mehrere Medikamente gleichzeitig eingesetzt werden und sich deren Wirkung gegenseitig beeinflussen kann, ist die richtige Dosierung besonders anspruchsvoll. Ziel des Projekts ist es, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und die Medikamententherapie künftig noch sicherer und wirksamer zu gestalten.

Forschung für mehr Sicherheit

Langfristig sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, Über- oder Unterdosierungen zu vermeiden, Nebenwirkungen zu reduzieren und die Behandlung individuell an die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes anzupassen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer personalisierten und sicheren Therapie nach einer Stammzelltransplantation.

Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation

Unsere Unterstützung

Wir haben dieses Forschungsprojekt in Phase 1 im Jahr 2024 mit CHF 50’000 unterstützt und Phase 2 im Jahr 2026 mit 49’300, weil es die medizinische Versorgung für schwer kranke Kinder verbessert.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Dr. med. Tamara Diesch-Furlanetto, Dr. Verena Gotta

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-16.png 400 495 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-29 09:00:242026-07-09 07:58:17Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation
Kikli Fit in Basel

KiKli Fit – Bewegung als Teil der Krebstherapie

29. Juni 2026

Mehr Bewegung für krebskranke Kinder im Spitalalltag

KiKli Fit unterstützt Kinder und Jugendliche mit einer Krebserkrankung dabei, auch während ihrer Therapie körperlich aktiv zu bleiben. Denn während der Akutbehandlung verbringen viele Betroffene täglich mehr als 23 Stunden im Bett oder in Inaktivität. Dies erhöht das Risiko für Muskelabbau, Fatigue und soziale Isolation zusätzlich zur ohnehin belastenden Therapie.

Genau hier setzt KiKli Fit an. Mit strukturierten und niederschwelligen Bewegungsangeboten wird Bewegung von Beginn an als fester Bestandteil der Behandlung in den Spitalalltag integriert.

Bewegung stärkt Körper und Seele

Regelmässige Bewegung kann helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, Muskelabbau zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Gleichzeitig stärkt sie das Selbstvertrauen und fördert die Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen.

Die Bewegungsangebote ergänzen die bestehende Physiotherapie und schaffen einen spielerischen Ausgleich zum oft belastenden Spitalalltag.

Ein erfolgreiches Konzept für die Zukunft

Das Projekt wurde bereits am Inselspital Bern erfolgreich umgesetzt. Innerhalb eines Jahres konnten dort 67 Kinder und Jugendliche – nahezu alle Neuerkrankten – erreicht werden.

Nun soll KiKli Fit auch am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) nachhaltig etabliert werden, damit noch mehr krebskranke Kinder von diesem Angebot profitieren können.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, dieses innovative Projekt mit 36’000 Franken im Jahr 2026 zu unterstützen. KiKli Fit trägt dazu bei, Bewegung als festen Bestandteil der Kinderkrebsbehandlung zu verankern und schenkt betroffenen Kindern mehr Lebensqualität, Selbstvertrauen und wertvolle Momente der Normalität während ihrer Therapie.

Projektpartner KiKli Fit, Lisa Hillebrecht und Sara Müller

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-10.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 08:56:532026-07-01 10:50:30KiKli Fit – Bewegung als Teil der Krebstherapie
SPOG Kinderkrebsforschung

SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel

29. Juni 2026

SPOG Kinderonkologie Forschung Basel – Unsere Unterstützung

Die Kinderonkologie Forschung in Basel ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Auch im Jahr 2026 fördern wir mit 100’000 Franken das klinische Forschungsprogramm der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) – gezielt für Studien mit Bezug zur Region Basel. Warum ist das wichtig? Weil es noch immer Kinder gibt, die ihren Krebs nicht überleben. Und weil die, die geheilt werden, oft mit schweren Spätfolgen leben müssen. Hier setzt gezielte Forschung an.

Warum Kinderkrebsforschung anders ist

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch medizinisch nicht. Die meisten Krebsarten bei Kindern unterscheiden sich von denen bei Erwachsenen. Deshalb können Erkenntnisse aus der Erwachsenenkrebsmedizin nicht einfach übertragen werden. Die Kinderonkologie Forschung untersucht Ursachen, entwickelt neue Therapien und verbessert die Nachsorge. Doch: Krebs bei Kindern ist selten. Das bedeutet, dass internationale Studien mit vielen Teilnehmenden nötig sind, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten – und diese sind teuer.

Weitere Informationen zur Kinderkrebsforschung findest du in unserem Überblick.

SPOG – Einzigartiges Forschungsnetzwerk in der Schweiz

Die SPOG ist die einzige Organisation in der Schweiz mit einem landesweiten Studiennetzwerk für Kinderkrebs. Sie koordiniert klinische Studien, bei denen krebskranke Kinder Zugang zu modernen, evidenzbasierten Therapien erhalten – auch in Basel. Unsere Förderung darf ausschliesslich für Projekte verwendet werden, die einen konkreten Bezug zur Region Basel haben. Für die betroffenen Familien vor Ort ist das ein entscheidender Mehrwert.

Was 2025 erreicht wurde

Dank der Förderung im Jahr 2025 konnte die SPOG wichtige Fortschritte erzielen:

  • CHIP-AML22, eine neue klinische Studie, wurde gestartet
  • Zwei Forschungsprojekte wurden eröffnet – ALL-BFM-Register und SoTiSaR 2.0-NIS
  • Sechs weitere Studien wurden von der SPOG-Mitgliederversammlung bewilligt
  • 22 Kinder und Jugendliche aus der Region Basel nahmen 2025 an SPOG-Studien teil

Unser Engagement für die Kinderonkologie Forschung Basel

Mit der Unterstützung der Kinderonkologie Forschung Basel tragen wir dazu bei, dass Kinder mit Krebs bessere Heilungschancen haben – mit weniger Nebenwirkungen und einer höheren Lebensqualität. Denn jedes Kind verdient die beste medizinische Zukunft.

Projektpartner: Prof. Dr. med. Katrin Scheinemann, Präsidentin der SPOG

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/SPOG.jpg 400 744 Info https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Info2026-06-29 06:00:062026-07-01 10:50:24SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel
Entspannungsangebot für Familien

Entspannungsangebot für Familien

29. Juni 2026

„Die Oase“ – Entlastung und neue Kraft für Körper und Seele

Die langwierige Behandlung eines krebskranken Kindes ist für die ganze Familie kräftezehrend. Eltern leiden häufig unter Kopfschmerzen, Verspannungen und chronischer Erschöpfung – finden aber selten Zeit oder Raum, sich um ihr eigenes Wohlbefinden zu kümmern. Mit dem Wohlfühl- und Entspannungsangebot „Die Oase“ schaffen wir gezielt Momente der Erholung – für Eltern, Geschwister und die betroffenen Kinder selbst. Denn Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil der Heilung.

Eine Auszeit vom Klinikalltag – für Eltern und Kinder

Geboten werden verschiedene Angebote in einem geschützten Raum, um zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu tanken und den eigenen Körper wieder positiv zu spüren.

  • Massagen zum Abbau von Stress und Lösen von Verspannungen
  • Energetische Behandlung
  • Aromatherapie
  • Hand – und Fusspflege
  • Kurse für Eltern, um Massagetechniken für ihr Kind zu erlernen

 Für Kinder kann diese Erfahrung ein bedeutender Schritt im Umgang mit der Erkrankung sein – für Eltern ist sie oft der erste Moment seit Langem, in dem sie sich selbst Aufmerksamkeit schenken dürfen, ohne Organisation oder Schuldgefühle.

Zugang ohne Hürden – direkt im UKBB oder spitalnah

Da supportive Behandlungen in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen werden, bleiben sie vielen Familien verwehrt. Wir unterstützen das Angebot seit mehreren Jahren, damit diese wichtige Entlastung direkt auf der Abteilung oder spitalnah möglich ist – niederschwellig, achtsam und wirksam.

Wertschätzung, die spürbar ist

Marion Boeglé, die das Angebot mit viel Einfühlungsvermögen begleitet, beschreibt es so:

„Die Hauptsache ist, dass die Kinder und Eltern Energie tanken können und sich entspannen. Ich gehe gerne zu ihnen und sehe, wie sie am Schluss der Behandlung strahlen. Das ist das grösste Geschenk.“

Der anhaltende Bedarf zeigt, wie wertvoll dieses Angebot ist – als kleine, aber kraftvolle Oase inmitten einer herausfordernden Zeit.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, dieses Projekt mit 10’000 Franken auch im Jahr 2026 zu unterstützen, weil die psychische Gesundheit genauso wichtig ist wie die medizinische Behandlung. Entspannungsangebote helfen Kindern und ihren Familien, belastende Situationen besser zu bewältigen und stärken ihr Wohlbefinden während der Krebstherapie.

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Dieses Projekt setzen wir um mit dem Universitäts-Kinderspital beider Basel, Abteilung Hämatologie/Onkologie

Helfen Sie mit

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-13.png 400 495 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-29 04:12:122026-06-29 11:29:42Entspannungsangebot für Familien
Osteosarkom

Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen

28. Juni 2026

Wenn bestehende Therapien nicht ausreichen

Trotz grosser Fortschritte in der Kinderonkologie bleiben die Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Osteosarkom begrenzt, wenn die Standardtherapie nicht ausreichend wirkt. Das Osteosarkom ist einer der häufigsten bösartigen Knochentumoren im Kindes- und Jugendalter. Die Behandlung besteht meist aus Operation und Chemotherapie. Viele Patient:innen profitieren davon, doch bei einem Teil der Kinder spricht der Tumor nur ungenügend auf die Chemotherapie an oder kehrt nach der Behandlung zurück. In solchen Situationen braucht es neue Forschungsansätze.

Krebszellen empfindlicher machen

Dieses Forschungsprojekt untersucht, ob Osteosarkomzellen gezielt empfindlicher auf bereits bestehende Chemotherapien gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht dabei ein Molekül mit dem Namen BUB1. BUB1 spielt eine Rolle bei der Kontrolle der Zellteilung und kann Krebszellen helfen, Belastungen während der Behandlung besser zu überstehen.

Die Idee des Projekts ist einfach erklärt: Wenn dieser zelluläre Schutzmechanismus geschwächt wird, könnten Osteosarkomzellen anfälliger für die Wirkung bewährter Chemotherapeutika werden. Ziel ist nicht, die heutige Standardtherapie sofort zu ersetzen, sondern zu prüfen, ob bestehende Medikamente durch eine gezielte Kombination wirksamer eingesetzt werden könnten.

Ein wichtiger erster Schritt im Labor

Das Forschungsteam testet diesen Ansatz zunächst in etablierten Osteosarkom-Zellmodellen. Dabei wird untersucht, wie Tumorzellen reagieren, wenn ein BUB1-Hemmstoff mit häufig eingesetzten Chemotherapeutika der Erstlinienbehandlung kombiniert wird. Entscheidend ist, ob die Chemotherapie durch diese Kombination stärker wirkt und ob sich dieser Effekt in mehreren Modellen zuverlässig wiederholen lässt.

Solche frühen Laborstudien sind ein wichtiger Schritt in der Kinderkrebsforschung. Bevor neue Therapieideen weiterentwickelt werden können, müssen sie sorgfältig und kontrolliert geprüft werden. Positive Ergebnisse könnten die Grundlage für weiterführende Studien in patientennäheren Modellen schaffen. Auch ein negatives Ergebnis wäre wertvoll, weil es hilft, weniger aussichtsreiche Ansätze frühzeitig zu stoppen und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Osteosarkom bei Kindern: Chemotherapie wirksamer machen

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 50`000 CHF  im Jahr 2026, weil neue wissenschaftliche Erkenntnisse entscheidend sind, um die Behandlung von Kindern mit Osteosarkom kontinuierlich zu verbessern. Jeder Fortschritt bringt die Hoffnung auf wirksamere Therapien und bessere Heilungschancen.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Andreas H. Krieg

 

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-17.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-28 08:37:372026-07-09 07:37:56Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen
Langzeitfolgen Spätfolgen Survivors Nachsorge

Früherkennung von Spätfolgen

28. Juni 2026

Langzeitfolgen Kinderkrebs – gezielte Forschung für eine bessere Zukunft

Die Erforschung der Langzeitfolgen bei Kinderkrebs ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Deshalb unterstützen wir im Jahr 2026 die Swiss Childhood Cancer Survivor Study (SCCSS) mit einer Förderung von CHF 100’000. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie sich eine überstandene Krebserkrankung im Kindesalter langfristig auf die Gesundheit und Lebensqualität auswirkt – körperlich, psychisch und sozial. Das Ziel: Die Lebensqualität von Survivors verbessern und die Nachsorge individuell anpassen.

Warum diese Forschung wichtig ist – auch für Basel

Rund 80 % der Kinder, die in der Schweiz an Krebs erkranken, können heute geheilt werden. Doch viele von ihnen kämpfen Jahre später mit Spätfolgen der Therapie. Die SCCSS begleitet seit 2007 über 3’700 ehemalige Patient:innen, darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Region Basel. Durch die enge Anbindung an das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und die Beteiligung von Basler Ärzt:innen werden Erkenntnisse direkt in den klinischen Alltag übernommen.

Was die SCCSS leistet

Die SCCSS erhebt Daten zur Gesundheit, Lebensqualität und sozialen Situation von Survivors – und bereitet diese wissenschaftlich wie auch laienverständlich auf. Ihre Infrastruktur ermöglicht:

  • Langzeitdaten für Forschung und Klinik
  • Früherkennung von Spätfolgen
  • Unterstützung nationaler und internationaler Studien
  • Hilfe für Betroffene, ihre Familien und medizinisches Fachpersonal

Basel als Standort stärken – nachhaltig und vernetzt

Mit unserer Förderung tragen wir dazu bei, dass Basel ein bedeutender Standort für Kinderkrebsforschung mit Langzeitwirkung bleibt. Die klinische Leitung durch Prof. Dr. med. Nicolas von der Weid (UKBB) und künftig Dr. med. Christina Schindera zeigt die starke regionale Verankerung. Auch Forschende des UKBB greifen auf die SCCSS-Daten zurück – z. B. für Studien zur Fruchtbarkeit oder Nachsorge am Herzen.

Ihre Hilfe wirkt – Spenden für nachhaltige Forschung

Die SCCSS ist ein zentrales Projekt, das langfristig die Betreuung und das Leben ehemals krebskranker Kinder verbessern will – auch in unserer Region. Sie können mit Ihrer  zweckgebundenen Spende gezielt Kinderkrebs-Forschung in Basel unterstützen. Jede Spende stärkt die Forschung und gibt betroffenen Familien Hoffnung auf eine gesunde Zukunft.

Projektpartner: Forschungsgruppe Kinderkrebs Swiss Childhood Cancer Survivor Study (SCCSS)

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/03/SCCSS-Logo.jpg 321 845 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-28 06:40:512026-06-29 11:55:47Früherkennung von Spätfolgen
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Stiftung für krebskranke Kinder,
Regio Basiliensis
Hutgasse 4
4001 Basel

Telefon: +41 61 683 51 55
E-Mail: info@stiftung-kinderkrebs.ch

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