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Spendenmailing

In diesen Tagen versenden wir unser jährliches Herbstmailing per Post. Dieses Jahr sammeln wir zweckgebunden für den Förderbereich „Projekte für mehr Lebensqualität„. Wir schreiben treue Spenderinnen und Spender an, ebenso versuchen wir potentielle neue Unterstützerinnen und Unterstützer dafür zu gewinnen, krebskranke Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Dafür beziehen wir Fremdadressen vom Anbieter Künzlerbachmann. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zu unserem Brief haben, melden Sie sich gerne per Mail an info@stiftung-kinderkrebs.ch oder telefonisch unter 061 683 51 55. Unsere Datenschutzerklärung können Sie hier einsehen.

Warum wir um Ihre Unterstützung bitten

Wir wünschen den Kindern und ihren Familien Lebensfreude trotz Krebs.

Kinderkrebs verändert alles.
Die Diagnose stellt das Leben der betroffenen Kinder und ihrer Familien komplett auf den Kopf. Neben der körperlichen Belastung durch Chemotherapie oder Bestrahlung leiden viele Kinder auch unter Ängsten, Schmerzen, Isolation – und einem plötzlichen Verlust ihres vertrauten Alltags.

Die medizinische Therapie rettet Leben – aber sie ist nicht alles.
Gerade während der Behandlung sind kleine Lichtblicke besonders wichtig: ein Moment der Unbeschwertheit, ein Stück Normalität, ein Gefühl von Würde und Selbstwirksamkeit. Hier setzen unsere Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität an.

Was wir fördern – und warum es Ihre Spende braucht

Unsere Stiftung unterstützt verschiedene Projekte. Diese scheinbar kleinen Massnahmen haben eine grosse Wirkung: Sie stärken das Selbstwertgefühl, lindern Ängste, entlasten Familien – und helfen, die schwere Zeit besser zu bewältigen.

All diese Angebote sind zu 100 % spendenfinanziert. Ohne die Grosszügigkeit unserer Unterstützerinnen und Unterstützer könnten wir sie nicht umsetzen. Deshalb versenden wir auch dieses Jahr unser Herbstmailing, um auf die Bedeutung dieser Projekte aufmerksam zu machen – und um Menschen wie Sie zu gewinnen, die mit uns gemeinsam Hoffnung schenken.

Ein Gedanke

Stellen Sie sich vor, Sie reichen einem Kind im Spital die Hand.
Ein kleiner Moment – der aber Geborgenheit gibt. So kann auch Ihre Spende zu einer helfenden Hand werden: Sie schenkt Kraft, Mut und Lebensfreude – genau dann, wenn sie am meisten gebraucht wird.

Ihre Spende

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Kinderkrebsforschung in Basel und damit die Diagnostik und Behandlung von Tumoren bei Kindern und Jugendlichen. Jedes Kind verdient die Chance auf ein gesundes Leben. Ihre Grosszügigkeit kann dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird. Das ZEWO-Gütesiegel sichert Ihnen zu, dass wir Ihr Geld wirkungsorientiert einsetzen. Herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft zu helfen.

 

 

 

Herzensbilder

Herzensbilder – Erinnerungen, die bleiben

Wenn ein Kind die Welt verlässt, herrscht Stille. Inmitten dieser Ausnahmesituation schenken die Herzensbilder den betroffenen Familien etwas von unschätzbarem Wert: liebevoll gestaltete, professionelle Familienfotos, die von Zusammenhalt, Tapferkeit und Liebe erzählen. Diese Bilder werden zum bleibenden Erinnerungsstück.

„Als unsere Herzensbilder entstanden, da war nicht klar, ob unser Bub jemals seinen ersten Geburtstag feiern werden darf. Während all der traurigen Zeit im Spital, auf der Intensivstation, immer wieder gaben uns die Bilder Kraft. Heute sind es Bilder, die an eine Zeit erinnern, die so nah und doch so weit weg scheint. Bilder, die nicht zeigen wo und unter welchen Umständen sie entstanden sind. Einfach perfekte Bilder eines perfekten kleinen Jungen! Danke für die wunderschönen Bilder!“

Ein Geschenk voller Nähe, Würde und Wertschätzung

Der Verein Herzensbilder begleitet Familien, die durch eine schwere Zeit gehen – darunter auch viele mit einem an Krebs erkrankten Kind. Fotograf:innen und Stylist:innen reisen ehrenamtlich an, machen die Familie auf Wunsch zurecht und schaffen einen würdevollen, geschützten Rahmen für das Fotoshooting – zu Hause, draussen, im Studio oder auch im Spital, wenn es die Situation erfordert. Die Bilder werden auf einem hochwertigen USB-Stick in Holzoptik übergeben, ergänzt durch liebevoll gestaltete Fotobücher, Leinwände oder Dankes-/Trauerkarten, je nach Wunsch der Familie.

Unsere Unterstützung

Wir haben dieses besondere Projekt mit CHF 2’000 im Jahr 2024 unterstützt – und werden auch 2025 mit CHF 2’000 dazu beitragen, dass betroffene Familien in schweren Zeiten liebevoll begleitete Erinnerungen erhalten. Denn inmitten von Angst und Traurigkeit geben Herzensbilder den Familien Halt, Mut – und Erinnerungen, die bleiben.

„Was mich jedes Mal fast zu Tränen berührt hat, waren die Herzensbilder-Einsätze bei uns auf der Station. Die Familien zu sehen, die Eltern, wie sie ihr Kind liebevoll halten und es anschauen, als gäbe es nichts Schöneres auf dieser Welt. Manche Mütter und Väter haben, trotz der schlimmen Situation an sich, doch tatsächlich lächeln können und für einen besonderen Moment ihre Sorgen kurz vergessen. Erinnerungen an ihr Kind sind so wichtig für diese Familien und ihr macht es möglich! Ich bin dankbar und froh, dass es euch gibt…“  Pflegefachfrau auf der Intensivstation

 

Unser Projektpartner ist der Verein Herzensbilder

 

Psycho-Onkologische Betreuung

Verlässliche Unterstützung für betroffene Familien

Die Diagnose Kinderkrebs bedeutet für die gesamte Familie eine tiefgreifende Veränderung. Neben der medizinischen Therapie braucht es auch eine gezielte psychologische Begleitung, um die emotionale Belastung für Eltern, Geschwister und das erkrankte Kind zu bewältigen. Unser psychoonkologisches Angebot stellt sicher, dass betroffene Familien kontinuierliche Unterstützung erhalten – ohne Unterbrechungen oder Therapeutenwechsel.

Einfühlsame Begleitung in schweren Zeiten

Seit 1996 finanziert unsere Stiftung 50 % der Lohnkosten für Psycho-Onkologin Kerstin Westhoff, die als fester Bestandteil des interdisziplinären Teams im Kinderspital arbeitet. Ihr Büro liegt mitten in der onkologischen Abteilung, ihre Tür steht betroffenen Familien jederzeit offen. Die Kontaktaufnahme erfolgt individuell – bereits bei der Diagnosestellung oder im Verlauf der Therapie.

Frau Westhoff begleitet die Familien während des stationären Aufenthalts und darüber hinaus bei ambulanten Kontrollen. Diese Kontinuität ist entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und den Betroffenen in jeder Phase der Krankheit Halt zu geben. Besonders Geschwisterkinder benötigen in dieser Zeit oft besondere Unterstützung, um die veränderte Familiensituation zu verarbeiten.

Zahlen und Fakten 2024

Im vergangenen Jahr wurden 61 Familien psychoonkologisch begleitet, davon befanden sich 25 Familien in akuten Krisensituationen. Neben der psychischen Belastung durch die Erkrankung führten Existenzängste, Arbeitsplatzunsicherheit und finanzielle Engpässe oft zu zusätzlichen Sorgen. In solchen Fällen war die enge Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst besonders wertvoll, um rasche und pragmatische Lösungen zu finden.

Unsere Erfahrung zeigt: Eine frühzeitige Intervention in akuten Krisen trägt dazu bei, langfristige psychosoziale Belastungen zu reduzieren und den Familien Stabilität zu geben.

Wichtige Zusatzangebote

Neben der individuellen Betreuung übernimmt Kerstin Westhoff weitere wichtige Aufgaben im psychosozialen Team, darunter:

  • Zusammenarbeit mit der Elternspitalgruppe zur Unterstützung der Eltern
  • Transitionssprechstunden USB zur Vorbereitung auf den Übergang ins Erwachsenenleben
  • Zusammenarbeit mit der Psychosomatik und „Look Good – Feel Better“

Unser Ziel bleibt es, Familien in der schwersten Zeit ihres Lebens nicht nur medizinisch, sondern auch psychologisch bestmöglich zu begleiten – damit sie mit neuer Kraft ihren Weg weitergehen können.

Projektpartner sind das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB und die Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Kinder- und Jugendpsychiatrie

Nanas Lunchbox

Jährlich erhalten rund 30 Familien am UKBB die niederschmetternde Diagnose: Krebs beim eigenen Kind. Von einem Moment auf den anderen verändert sich das Leben schlagartig. Der Alltag wird zum Ausnahmezustand – geprägt von Sorgen, Krankenhausaufenthalten und organisatorischen Herausforderungen.

Während das kranke Kind oft über Wochen stationär im Spital behandelt wird, pendeln Eltern zwischen Klinik und Zuhause, versuchen, den gesunden Geschwistern gerecht zu werden – und sich selbst nicht zu verlieren. In dieser belastenden Zeit bleibt für gemeinsame, unbeschwerte Familienmomente kaum Raum.

Ein Stück Normalität im Ausnahmezustand

Nanas Lunchbox schenkt genau das, was so oft fehlt: gemeinsame Zeit. Mit liebevoll zubereiteten Mahlzeiten direkt nach Hause oder ins Spital geliefert, entlastet das Angebot die Familien konkret – keine Einkaufslisten, kein Kochen, kein Aufwand.

Ein gemeinsames Essen ohne To-do-Liste – dafür mit Zeit zum Reden, Lachen, Schweigen oder einfach Dasein. Diese scheinbar kleinen Alltagsmomente sind von grosser Bedeutung für die psychische Stabilität der gesamten Familie – gerade auch für gesunde Geschwisterkinder, die in dieser Zeit oft zurückstecken müssen.

Mehr als eine Mahlzeit: Nähe, Fürsorge, Wertschätzung

Jede Lunchbox enthält nicht nur eine frische Mahlzeit, sondern auch eine persönliche Karte und kleine Überraschungen, die Kindern und Eltern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Botschaft: Ihr seid nicht allein.

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wertvoll diese Form der Entlastung ist.

Im Jahr 2024 konnten wir 8 Familien während mehrerer Wochen mit 169 Boxen und 554 Mahlzeiten entlasten – Momente, die Kraft schenken und den Familienalltag für einen Augenblick leichter machen.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Sozialberatung mit Nanas Lunchbox

Tagebuchset-Stammzelltransplantation

Tagebuchprojekt – Ausdruck und Halt während der Stammzelltransplantation

Kinder und Jugendliche, die sich einer allogenen Stammzellentransplantation unterziehen müssen, verbringen oft Wochen oder sogar Monate isoliert im gleichen Patientenzimmer. Die intensive Therapie erfordert strikte Hygieneregeln, schränkt die körperliche Bewegungsfreiheit massiv ein und geht mit starken körperlichen und psychischen Belastungen einher.

Das Krankenzimmer wird zum alleinigen Lebensraum. Die Trennung von der Aussenwelt, das monotone Umfeld und der fehlende soziale Austausch lassen schnell die Tage ineinander verschwimmen.

Tagebuch als Kraftquelle im Klinikalltag

Trotz dieser herausfordernden Situation erleben Betroffene berührende, persönliche und manchmal sogar schöne Momente. Das Festhalten dieser Erlebnisse – in Texten, Zeichnungen oder Fotos – hilft, dem Tag Struktur zu geben und Emotionen auszudrücken.

Das Tagebuchprojekt bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Familien eine Möglichkeit, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen kreativ zu verarbeiten. Es stärkt die Selbstwahrnehmung, unterstützt die psychische Stabilität und schafft ein persönliches Erinnerungsstück, das über den Spitalaufenthalt hinaus Bedeutung hat.

«Wir als Betroffene eines schwer kranken Kindes finden dieses Tagebuch mit Fotos unheimlich toll, um Tag für Tag festzuhalten. Egal ob gute oder schlechte Tage. Jedoch ist dieses Tagebuch nicht nur für uns als Familie wichtig, sondern auch für die Angehörigen und Freunde, um besser zu verstehen, was in dieser intensiven Zeit so alles passiert ist.»

Positive Resonanz und Weiterentwicklung 2024

2024 wurden fünf solcher Tagebücher an betroffene Familien übergeben. Aufgrund des positiven Feedbacks aus dem Vorjahr – und dem Wunsch nach mehr Seiten – wurden die neuen Bücher in Zusammenarbeit mit der Papiermühle Basel überarbeitet und erweitert.

Die Rückmeldungen zeigen, wie sehr Familien diese Form der emotionalen Unterstützung schätzen. Das Schreiben, Zeichnen oder Einkleben von Bildern hilft nicht nur beim Verarbeiten, sondern gibt Halt in einer Zeit, die von Ungewissheit und Ängsten geprägt ist.

Familien und Jugend-Rehabilitation

Nach der intensiven Krebsbehandlung beginnt eine neue Herausforderung: die Rückkehr in den Alltag. Die familienorientierte Rehabilitation unterstützt die gesamte Familie auf diesem Weg – medizinisch, psychisch und sozial.

Neue Verantwortung, neue Unsicherheiten

Während der Erhaltungstherapie übernehmen Eltern wieder mehr Verantwortung für ihr krankes Kind. Das kann Ängste und Unsicherheiten hervorrufen. Oft sind die Kraftreserven aufgebraucht, Geschwisterkinder belastet und das familiäre Gleichgewicht gestört.

Gezielte Nachsorge für die ganze Familie

Eine familienorientierte Reha im grenznahen Ausland bietet speziell auf Kinder nach Krebsbehandlungen abgestimmte Programme. Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen und Familientherapeut:innen begleiten Eltern und Kinder über mehrere Wochen. Ziel ist die psychische Stabilisierung, Stärkung der Gesundheit und Wiedereingliederung in Alltag, Schule und Beruf.

Wir übernehmen, wo Krankenkassen nicht helfen

Die Kosten dieser spezialisierten Nachsorge werden von Krankenkassen nicht immer gedeckt – eine grosse Belastung für viele Familien. Wir leisten finanzielle Hilfe, damit möglichst viele betroffene Familien Zugang zu dieser wichtigen Unterstützung erhalten.

Dieses Projekt setzen wir gemeinsam mit der Kinderkrebshilfe Schweiz um.

Spendenaktion #zeigeHerz

Am Samstag, 23. November 2024 war es wieder so weit: der Basler Stadtlauf fand statt. Mit der Aktion „Zeige Herz für krebskranke Kinder“ haben wir wieder gemeinsam mit der Basler Kantonalbank sportliches und soziales Engagement verbunden.

Was wir gemeinsam erreicht haben und wie viele Leuchtherzen für die erkrankten Kinder und deren Familien tatsächlich unterwegs waren, erfahren Sie hier.

 

 

Zusammen gehen und verstehen

Das Projekt „Zusammen gehen und verstehen – Ein Angebot, damit Kinder psychisch gesund bleiben, wenn Familienmitglieder körperlich schwer erkranken“ verfolgt vor allem ein präventives Ziel. Es soll ein Angebot aufgebaut werden, das uns erlaubt, auch vor dem Hintergrund eines präventiven Ansatzes, frühzeitig mit den betroffenen Familien in Kontakt zu kommen. Davon versprechen wir uns, dass schwerere Störungsbilder durch Aufklärungsarbeit und Etablierung von gesunden Kommunikationsformen in der Familie verhindert oder zumindest reduziert werden können. Sollten sich kinder- und jugendpsychiatrische Krankheitsbilder entwickeln, werden diese erkannt und können rasch behandelt werden. Das Projekt wurde 2023 mit rund 34’000 Franken finanziert.

Wenn ein Familienmitglied an Krebs erkrankt, trifft dies die ganze Familie und das nähere Umfeld. Kinder sind dabei besonderen Belastungen ausgesetzt. Auf die Mitteilung einer Krebs-Diagnose bei der Mutter, dem Vater und dem Geschwisterkind reagieren sie, je nach Alter, sehr unterschiedlich. Es kann passieren, dass sie unbegründete Schuldgefühle entwickeln, beginnen mehr Verantwortung zu übernehmen, als sie sollten (Parentifizierung), in kleinkindliche Verhaltensmuster zurückfallen (Regression), starke Ängste entwickeln oder scheinbar völlig unbeeindruckt bleiben. In jedem Fall stellt die Diagnose eine erhebliche psychische Belastung für die Kinder und die gesamte Familie dar. Wir wollen ein Angebot schaffen, das Familien dabei unterstützt, einen offenen, kindergerechten Austausch über die Krebsdiagnose und deren Folgen zu finden – damit aus psychischer Belastung nicht psychische Störung wird, bzw. damit psychische Störungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Orientieren werden wir uns dabei am COSIP-Beratungskonzept, das einen strukturellen Rahmen bietet und am Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) bereits etabliert ist.

Prof. Dr. med. Alain Di Gallo, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche Basel unterstreicht die Wichtigkeit des Projektes mit den Worten «Dank der Förderung der Stiftung kann mit diesem Projekt eine wichtige Betreuungslücke in Basel geschlossen werden.»

Mehr zur Entwicklung und Nutzen des Projekts erfahren Sie im Projektbericht 2023.

Projektpartner ist die Klinik für Kinder und Jugendliche der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPKKJ), Ansprechpartner ist Prof. Dr. med. Alain Di Gallo, Klinikdirektor und die Krebsliga beider Basel

 

 

 

Herzenswünsche erfüllen

In all der Schwere soll etwas Leichtigkeit liegen und die Herzenswünsche der schwerkranken Kinder wie z.B. ein Besuch in Disneyland Paris, den Lieblingsstar treffen oder in einem Rennauto mitfahren, erfüllt werden. Gemeinsam ein Lächeln auf das Gesicht der Kinder zaubern ist so wertvoll und stärkt das Kind. In Jahr 2023 konnten wir zwei Wünsche erfüllen und haben von den Eltern herzliche Dankesbriefe erhalten.

Ein Besuch im Disneyland Paris konnte eine Familie selbst die nicht ermöglichen, um so mehr hat die 5-köpfige Familie dieses besondere Erlebnis genossen und Kraft daraus geschöpft. Auch eine Reise ans Meer mit der ganzen Familie war für eine andere Familie nicht selbstverständlich – eine frische Prise im Haar und Sand zwischen den Zehen liessen sie etwas aufatmen. Herzlichen Dank an die Make-A-Wish Foundation für das wahr werden lassen der Kinderträume.

Projektpartner: Make-A-Wish Switzerland, Nathalie Martens Jacquet

Europa-Park Besuch der Elterngruppe Basel

Ende September 2023 hiess es für über 72 Personen: ab in den Europa-Park. Zeit mit anderen, die in der gleichen Situation sind, zu verbringen, hilft den Familien zu spüren, dass sie nicht allein sind. Das Verständnis füreinander ist sofort da und so kann man gemeinsam Spass haben und neue Freundschaften knüpfen. Eine Gelegenheit unbeschwert zu geniessen und den Krebs für einen Moment zu vergessen.

«Es waren Tage voller Spass, mit abenteuerlichen Bahnen, faszinierenden Shows, schönem Wetter und einem gemeinsamen Abendessen. Der gemeinsame Ausflug und die damit verbundenen Erinnerungen werden für immer in unseren Herzen bleiben», so Erica Miele, Leiterin der Elterngruppe Basel

Auch von den Familien gab es positives Feedback:

«Den Tag in vollen Zügen geniessen und abends am Pool neue Freunde gefunden. Vielen Dank für das tolle Wochenende. Wir haben es sehr genossen.»

«Zeit mit der Familie ist das Wichtigste, vor allem nach dieser unglaublich intensiven Zeit. Mit der Elterngruppe Basel durften wir ein tolles Wochenende im Europa-Park geniessen.»

 

Im Jahr 2022 haben wir bereits ein Schlittenhund Wochenende für die Basler Elterngruppe finanziell unterstützt. Wir sind froh, den Familien auf diese Art schöne Momente zu ermöglichen.

Projektpartner: Kinderkrebshilfe Schweiz, Elterngruppe Basel, Erica Miele