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Schlagwortarchiv für: Kinderkrebs

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze

29. Juni 2026

Neue Ansätze gegen Therapieresistenzen

Die Neuroblastom Forschung sucht nach neuen Wegen, um die Behandlung von Kindern mit einem Hochrisiko-Neuroblastom zu verbessern. Forschende untersuchen dabei das Protein PAQR4, das beeinflussen könnte, wie gut Tumorzellen auf eine Chemotherapie ansprechen.

Das Neuroblastom ist ein bösartiger Kindertumor. Obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren verbessert hat, sind die Heilungschancen bei besonders aggressiven Formen der Erkrankung noch immer begrenzt. Ein Grund dafür ist, dass sich die Krebszellen verändern und dadurch weniger gut auf die Therapie ansprechen.

Ein neuer Angriffspunkt

Forschende haben ein Protein namens PAQR4 entdeckt, das bei dieser Veränderung der Tumorzellen eine wichtige Rolle spielt. Erste Ergebnisse zeigen, wird die Wirkung von PAQR4 verringert, wechseln die Krebszellen in einen Zustand, in dem sie deutlich besser auf eine Chemotherapie ansprechen.

Damit könnten bestehende Behandlungen wirksamer werden und das Risiko von Rückfällen langfristig sinken.

Forschung für bessere Therapien

Im nächsten Schritt untersuchen die Forschenden diese Zusammenhänge an speziellen Tumormodellen im Labor. Ziel ist es, die Ergebnisse zu bestätigen und damit die Grundlage für neue, gezieltere Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit Hochrisiko-Neuroblastom zu schaffen.

 

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Neuroblastom Organoid (Minitumor)

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 82`000 CHF  im Jahr 2026, weil es einen vielversprechenden Ansatz verfolgt, bestehende Therapien gezielt zu verbessern. Langfristig könnte dies dazu beitragen, die Heilungschancen von Kindern mit Neuroblastom zu erhöhen und gleichzeitig die Belastung durch intensive Behandlungen zu verringern.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Stephanie J. Gros

 

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros

Frau Prof. Dr. med. Stephanie Gros, Leitende Ärztin Kinderchirurgie

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Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie konkrete Unterstützung für Familien mit einem krebskranken Kind – sei es durch ein Forschungsprojekt, verschiedene Entlastungsangebote oder persönliche Beratung. Jeder Beitrag hilft, Familien in einer besonders belastenden Lebensphase zu stärken. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-14.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 12:42:092026-06-29 12:42:40Neuroblastom Forschung eröffnet neue Therapieansätze
Blobby

Blobby – Ein KI-Roboter für mehr Lebensqualität im Spital

29. Juni 2026

Blobby begleitet Kinder mit Krebs im Spitalalltag

In diesem Pilotprojekt vom UKBB und der ETHZ, begleitet der Roboter Blobby krebskranke Kinder und Jugendliche im Spital.

Eine Krebsbehandlung bedeutet für Kinder und Jugendliche oft lange Spitalaufenthalte, schmerzhafte Untersuchungen und viel Zeit in Isolation. Angst, Langeweile und Unsicherheit begleiten viele Betroffene durch diese herausfordernde Zeit. Genau hier setzt Blobby an – ein speziell für den Spitalalltag entwickelter KI-Roboter, der Kinder und Jugendliche emotional begleitet, Ängste reduziert, Gesundheitskompetenz und Selbstwirksamkeit steigert, soziale Isolation verringert und so gesundheitsbezogene Lebensqualität verbessert.

Einfühlsame Unterstützung im Alltag

Blobby erzählt Geschichten, singt Lieder, stellt Quizfragen und erklärt medizinische Abläufe altersgerecht. Zudem kann der Roboter beruhigende Atemübungen und Entspannungssequenzen anbieten und Kinder während belastender Untersuchungen oder Behandlungen ablenken.

Da Blobby hygienisch und datenschutzkonform im Spital betrieben wird, kann er auch Kinder begleiten, die sich aufgrund einer Stammzelltransplantation oder einer geschwächten Immunabwehr in Isolation befinden.

Mehr als nur Unterhaltung

Blobby soll nicht nur für Ablenkung sorgen, sondern das emotionale Wohlbefinden der Kinder nachhaltig stärken. Gleichzeitig unterstützt er Eltern und Angehörige, indem er in einer belastenden Zeit kleine Momente der Entlastung schafft.

Darüber hinaus können über Blobby altersgerechte Lernangebote und Schulmaterial integriert werden, damit Kinder auch während längerer Spitalaufenthalte den Anschluss an den Schulalltag behalten.

Ein Projekt mit Blick in die Zukunft

Im Rahmen des Projekts wird Blobby gemeinsam mit Familien sowie medizinischen Fachpersonen weiterentwickelt. Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen helfen dabei, den Roboter gezielt an die Bedürfnisse krebskranker Kinder anzupassen und das Angebot kontinuierlich zu verbessern.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, dieses Projekt mit 36’070 Franken im Jahr 2026 zu unterstützen. Blobby kann Kindern und Jugendlichen während ihrer Krebsbehandlung Trost, Ablenkung und Zuversicht schenken und so einen wertvollen Beitrag zu mehr Lebensqualität im Spital leisten.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ)

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-19.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 09:48:022026-07-01 10:50:28Blobby – Ein KI-Roboter für mehr Lebensqualität im Spital
Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation

Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation

29. Juni 2026

Infektionen nach Stammzelltransplantation gezielt vorbeugen

Kinder mit Blutkrebs benötigen oft eine Stammzelltransplantation, um geheilt werden zu können. Diese Therapie rettet Leben – sie schwächt jedoch das Immunsystem erheblich. Gerade in den Wochen danach besteht ein besonders hohes Risiko für gefährliche Infektionen, unter anderem durch das Zytomegalovirus (ZMV). Erwachsene erhalten zur Vorbeugung bereits erfolgreich das Medikament Letermovir. Bei Kindern ist der Einsatz jedoch noch kaum erforscht.

Wie wirkt Letermovir bei Kindern?

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie Letermovir bei Kindern aufgenommen, verarbeitet und ausgeschieden wird. Dabei vergleichen die Forschenden die Werte mit jenen von Erwachsenen und berücksichtigen den Gesundheitszustand sowie weitere Medikamente, die das Kind erhält. Ziel ist es, eine sichere und wirksame Dosierung für Kinder nach einer Stammzelltransplantation zu finden. So lassen sich ZMV-Infektionen gezielter verhindern – und gleichzeitig unnötige Nebenwirkungen vermeiden.

Nächster Schritt der Forschung: Personalisierte Medikamentendosierung

Die Erkenntnisse aus der Letermovir-Studie bilden die Grundlage für den nächsten Forschungsschritt. Nun untersuchen die Forschenden, ob körpereigene Stoffwechselmarker dabei helfen können, Medikamente nach einer Stammzelltransplantation noch präziser auf die individuelle Situation von Kindern und Jugendlichen abzustimmen.

Da nach einer Stammzelltransplantation häufig mehrere Medikamente gleichzeitig eingesetzt werden und sich deren Wirkung gegenseitig beeinflussen kann, ist die richtige Dosierung besonders anspruchsvoll. Ziel des Projekts ist es, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und die Medikamententherapie künftig noch sicherer und wirksamer zu gestalten.

Forschung für mehr Sicherheit

Langfristig sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, Über- oder Unterdosierungen zu vermeiden, Nebenwirkungen zu reduzieren und die Behandlung individuell an die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes anzupassen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer personalisierten und sicheren Therapie nach einer Stammzelltransplantation.

Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation

Unsere Unterstützung

Wir haben dieses Forschungsprojekt in Phase 1 im Jahr 2024 mit CHF 50’000 unterstützt und Phase 2 im Jahr 2026 mit 49’300, weil es die medizinische Versorgung für schwer kranke Kinder verbessert.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Dr. med. Tamara Diesch-Furlanetto, Dr. Verena Gotta

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-16.png 400 495 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-29 09:00:242026-07-09 07:58:17Sicherere Medikamententherapien nach Stammzelltransplantation
Kikli Fit in Basel

KiKli Fit – Bewegung als Teil der Krebstherapie

29. Juni 2026

Mehr Bewegung für krebskranke Kinder im Spitalalltag

KiKli Fit unterstützt Kinder und Jugendliche mit einer Krebserkrankung dabei, auch während ihrer Therapie körperlich aktiv zu bleiben. Denn während der Akutbehandlung verbringen viele Betroffene täglich mehr als 23 Stunden im Bett oder in Inaktivität. Dies erhöht das Risiko für Muskelabbau, Fatigue und soziale Isolation zusätzlich zur ohnehin belastenden Therapie.

Genau hier setzt KiKli Fit an. Mit strukturierten und niederschwelligen Bewegungsangeboten wird Bewegung von Beginn an als fester Bestandteil der Behandlung in den Spitalalltag integriert.

Bewegung stärkt Körper und Seele

Regelmässige Bewegung kann helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, Muskelabbau zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Gleichzeitig stärkt sie das Selbstvertrauen und fördert die Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen.

Die Bewegungsangebote ergänzen die bestehende Physiotherapie und schaffen einen spielerischen Ausgleich zum oft belastenden Spitalalltag.

Ein erfolgreiches Konzept für die Zukunft

Das Projekt wurde bereits am Inselspital Bern erfolgreich umgesetzt. Innerhalb eines Jahres konnten dort 67 Kinder und Jugendliche – nahezu alle Neuerkrankten – erreicht werden.

Nun soll KiKli Fit auch am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) nachhaltig etabliert werden, damit noch mehr krebskranke Kinder von diesem Angebot profitieren können.

Unsere Unterstützung

Wir freuen uns, dieses innovative Projekt mit 36’000 Franken im Jahr 2026 zu unterstützen. KiKli Fit trägt dazu bei, Bewegung als festen Bestandteil der Kinderkrebsbehandlung zu verankern und schenkt betroffenen Kindern mehr Lebensqualität, Selbstvertrauen und wertvolle Momente der Normalität während ihrer Therapie.

Projektpartner KiKli Fit, Lisa Hillebrecht und Sara Müller

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-10.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-29 08:56:532026-07-01 10:50:30KiKli Fit – Bewegung als Teil der Krebstherapie
SPOG Kinderkrebsforschung

SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel

29. Juni 2026

SPOG Kinderonkologie Forschung Basel – Unsere Unterstützung

Die Kinderonkologie Forschung in Basel ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Auch im Jahr 2026 fördern wir mit 100’000 Franken das klinische Forschungsprogramm der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) – gezielt für Studien mit Bezug zur Region Basel. Warum ist das wichtig? Weil es noch immer Kinder gibt, die ihren Krebs nicht überleben. Und weil die, die geheilt werden, oft mit schweren Spätfolgen leben müssen. Hier setzt gezielte Forschung an.

Warum Kinderkrebsforschung anders ist

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch medizinisch nicht. Die meisten Krebsarten bei Kindern unterscheiden sich von denen bei Erwachsenen. Deshalb können Erkenntnisse aus der Erwachsenenkrebsmedizin nicht einfach übertragen werden. Die Kinderonkologie Forschung untersucht Ursachen, entwickelt neue Therapien und verbessert die Nachsorge. Doch: Krebs bei Kindern ist selten. Das bedeutet, dass internationale Studien mit vielen Teilnehmenden nötig sind, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten – und diese sind teuer.

Weitere Informationen zur Kinderkrebsforschung findest du in unserem Überblick.

SPOG – Einzigartiges Forschungsnetzwerk in der Schweiz

Die SPOG ist die einzige Organisation in der Schweiz mit einem landesweiten Studiennetzwerk für Kinderkrebs. Sie koordiniert klinische Studien, bei denen krebskranke Kinder Zugang zu modernen, evidenzbasierten Therapien erhalten – auch in Basel. Unsere Förderung darf ausschliesslich für Projekte verwendet werden, die einen konkreten Bezug zur Region Basel haben. Für die betroffenen Familien vor Ort ist das ein entscheidender Mehrwert.

Was 2025 erreicht wurde

Dank der Förderung im Jahr 2025 konnte die SPOG wichtige Fortschritte erzielen:

  • CHIP-AML22, eine neue klinische Studie, wurde gestartet
  • Zwei Forschungsprojekte wurden eröffnet – ALL-BFM-Register und SoTiSaR 2.0-NIS
  • Sechs weitere Studien wurden von der SPOG-Mitgliederversammlung bewilligt
  • 22 Kinder und Jugendliche aus der Region Basel nahmen 2025 an SPOG-Studien teil

Unser Engagement für die Kinderonkologie Forschung Basel

Mit der Unterstützung der Kinderonkologie Forschung Basel tragen wir dazu bei, dass Kinder mit Krebs bessere Heilungschancen haben – mit weniger Nebenwirkungen und einer höheren Lebensqualität. Denn jedes Kind verdient die beste medizinische Zukunft.

Projektpartner: Prof. Dr. med. Katrin Scheinemann, Präsidentin der SPOG

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/SPOG.jpg 400 744 Info https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Info2026-06-29 06:00:062026-07-01 10:50:24SPOG – Kinderonkologie Forschung Basel
Osteosarkom

Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen

28. Juni 2026

Wenn bestehende Therapien nicht ausreichen

Trotz grosser Fortschritte in der Kinderonkologie bleiben die Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Osteosarkom begrenzt, wenn die Standardtherapie nicht ausreichend wirkt. Das Osteosarkom ist einer der häufigsten bösartigen Knochentumoren im Kindes- und Jugendalter. Die Behandlung besteht meist aus Operation und Chemotherapie. Viele Patient:innen profitieren davon, doch bei einem Teil der Kinder spricht der Tumor nur ungenügend auf die Chemotherapie an oder kehrt nach der Behandlung zurück. In solchen Situationen braucht es neue Forschungsansätze.

Krebszellen empfindlicher machen

Dieses Forschungsprojekt untersucht, ob Osteosarkomzellen gezielt empfindlicher auf bereits bestehende Chemotherapien gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht dabei ein Molekül mit dem Namen BUB1. BUB1 spielt eine Rolle bei der Kontrolle der Zellteilung und kann Krebszellen helfen, Belastungen während der Behandlung besser zu überstehen.

Die Idee des Projekts ist einfach erklärt: Wenn dieser zelluläre Schutzmechanismus geschwächt wird, könnten Osteosarkomzellen anfälliger für die Wirkung bewährter Chemotherapeutika werden. Ziel ist nicht, die heutige Standardtherapie sofort zu ersetzen, sondern zu prüfen, ob bestehende Medikamente durch eine gezielte Kombination wirksamer eingesetzt werden könnten.

Ein wichtiger erster Schritt im Labor

Das Forschungsteam testet diesen Ansatz zunächst in etablierten Osteosarkom-Zellmodellen. Dabei wird untersucht, wie Tumorzellen reagieren, wenn ein BUB1-Hemmstoff mit häufig eingesetzten Chemotherapeutika der Erstlinienbehandlung kombiniert wird. Entscheidend ist, ob die Chemotherapie durch diese Kombination stärker wirkt und ob sich dieser Effekt in mehreren Modellen zuverlässig wiederholen lässt.

Solche frühen Laborstudien sind ein wichtiger Schritt in der Kinderkrebsforschung. Bevor neue Therapieideen weiterentwickelt werden können, müssen sie sorgfältig und kontrolliert geprüft werden. Positive Ergebnisse könnten die Grundlage für weiterführende Studien in patientennäheren Modellen schaffen. Auch ein negatives Ergebnis wäre wertvoll, weil es hilft, weniger aussichtsreiche Ansätze frühzeitig zu stoppen und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Osteosarkom bei Kindern: Chemotherapie wirksamer machen

Unsere Unterstützung

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit 50`000 CHF  im Jahr 2026, weil neue wissenschaftliche Erkenntnisse entscheidend sind, um die Behandlung von Kindern mit Osteosarkom kontinuierlich zu verbessern. Jeder Fortschritt bringt die Hoffnung auf wirksamere Therapien und bessere Heilungschancen.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Prof. Dr. med. Andreas H. Krieg

 

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/06/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-17.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-06-28 08:37:372026-07-09 07:37:56Osteosarkom Forschung – Krebszellen gezielt schwächen
Langzeitfolgen Spätfolgen Survivors Nachsorge

Früherkennung von Spätfolgen

28. Juni 2026

Langzeitfolgen Kinderkrebs – gezielte Forschung für eine bessere Zukunft

Die Erforschung der Langzeitfolgen bei Kinderkrebs ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Deshalb unterstützen wir im Jahr 2026 die Swiss Childhood Cancer Survivor Study (SCCSS) mit einer Förderung von CHF 100’000. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie sich eine überstandene Krebserkrankung im Kindesalter langfristig auf die Gesundheit und Lebensqualität auswirkt – körperlich, psychisch und sozial. Das Ziel: Die Lebensqualität von Survivors verbessern und die Nachsorge individuell anpassen.

Warum diese Forschung wichtig ist – auch für Basel

Rund 80 % der Kinder, die in der Schweiz an Krebs erkranken, können heute geheilt werden. Doch viele von ihnen kämpfen Jahre später mit Spätfolgen der Therapie. Die SCCSS begleitet seit 2007 über 3’700 ehemalige Patient:innen, darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Region Basel. Durch die enge Anbindung an das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und die Beteiligung von Basler Ärzt:innen werden Erkenntnisse direkt in den klinischen Alltag übernommen.

Was die SCCSS leistet

Die SCCSS erhebt Daten zur Gesundheit, Lebensqualität und sozialen Situation von Survivors – und bereitet diese wissenschaftlich wie auch laienverständlich auf. Ihre Infrastruktur ermöglicht:

  • Langzeitdaten für Forschung und Klinik
  • Früherkennung von Spätfolgen
  • Unterstützung nationaler und internationaler Studien
  • Hilfe für Betroffene, ihre Familien und medizinisches Fachpersonal

Basel als Standort stärken – nachhaltig und vernetzt

Mit unserer Förderung tragen wir dazu bei, dass Basel ein bedeutender Standort für Kinderkrebsforschung mit Langzeitwirkung bleibt. Die klinische Leitung durch Prof. Dr. med. Nicolas von der Weid (UKBB) und künftig Dr. med. Christina Schindera zeigt die starke regionale Verankerung. Auch Forschende des UKBB greifen auf die SCCSS-Daten zurück – z. B. für Studien zur Fruchtbarkeit oder Nachsorge am Herzen.

Ihre Hilfe wirkt – Spenden für nachhaltige Forschung

Die SCCSS ist ein zentrales Projekt, das langfristig die Betreuung und das Leben ehemals krebskranker Kinder verbessern will – auch in unserer Region. Sie können mit Ihrer  zweckgebundenen Spende gezielt Kinderkrebs-Forschung in Basel unterstützen. Jede Spende stärkt die Forschung und gibt betroffenen Familien Hoffnung auf eine gesunde Zukunft.

Projektpartner: Forschungsgruppe Kinderkrebs Swiss Childhood Cancer Survivor Study (SCCSS)

https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2023/03/SCCSS-Logo.jpg 321 845 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-28 06:40:512026-06-29 11:55:47Früherkennung von Spätfolgen

Nebennieren Insuffizienz bei Leukämie: der vermeidbare Mangel an Stresshormonen

25. Juni 2026

Cortison in der Krebstherapie – Lebenswichtig, aber nicht ohne Risiko

Cortison ist ein fester Bestandteil der Behandlung bestimmter Leukämie-Erkrankungen bei Kindern. Es hilft, Krebszellen effektiv zu zerstören – kann aber gleichzeitig die körpereigene Produktion von lebenswichtigen Stresshormonen wie Cortisol unterdrücken. Das kann zu einer sogenannten Nebenniereninsuffizienz führen – ein Zustand, der für betroffene Kinder gefährlich werden kann, weil der Körper nicht mehr ausreichend auf Belastungen wie Infektionen reagieren kann.

Ziel: Risiken besser erkennen, Leiden verhindern

Das Forschungsprojekt, das wir 2024 mit 84’168 CHF unterstützt haben, untersucht, welche Kinder besonders gefährdet sind und wann genau die körpereigene Hormonproduktion beeinträchtigt ist. Denn die Symptome einer Nebenniereninsuffizienz lassen sich bei Kindern in Krebstherapie nur schwer von den Nebenwirkungen der Chemotherapie unterscheiden – und werden deshalb oft übersehen. Wenn es gelingt, die Risikofaktoren besser zu identifizieren, kann ein Mangel frühzeitig erkannt und gezielt mit Hormonersatz behandelt werden. Das erspart den Kindern unnötiges Leiden – und kann Komplikationen verhindern.

Ein Schritt in Richtung sicherere Therapien

Bereits fünf Familien haben sich 2024 bereit erklärt, an der Studie teilzunehmen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Wissen über die Nebenwirkungen von Cortison und helfen, die Therapiesicherheit bei krebskranken Kindern nachhaltig zu verbessern.

Die Forschung geht 2026 weiter

Dank der erfolgreichen Vorläuferstudie kann das Projekt nun in die nächste Phase starten. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, wie wichtig eine zuverlässige Überwachung der Nebennierenfunktion nach einer Cortison-Behandlung ist. Nun soll dieses Wissen direkt in den klinischen Alltag übertragen werden.

Weniger Belastung – mehr Sicherheit

In der neuen Studie werden rund 50 Kinder und Jugendliche in der Region Basel begleitet. Statt aufwendiger Spezialtests nutzen die Forschenden ausschliesslich bereits vorhandene Blutproben aus der regulären Behandlung. So kann der Cortisolspiegel gemessen werden, ohne dass zusätzliche Blutentnahmen oder Untersuchungen notwendig sind.

Ziel ist es, einen Cortisolmangel frühzeitig zu erkennen und Kinder gezielt zu behandeln. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Kinder unnötig Cortison erhalten, wenn keine Nebennierenunterfunktion besteht.

Forschung mit direktem Nutzen

Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie sich die Nebennierenfunktion nach einer Krebsbehandlung entwickelt. Langfristig sollen Ärztinnen und Ärzte die Behandlung noch individueller anpassen können. Das erhöht die Sicherheit, reduziert Belastungen für die betroffenen Kinder und verbessert die medizinische Versorgung nachhaltig.

Unsere Unterstützung

Wir fördern dieses Projekt auch im Jahr 2026 mit 19’760 CHF, weil es betroffenen Kindern nicht nur langfristig, sondern auch ganz konkret während der Behandlung helfen kann – durch bessere Vorbeugung, gezielte Überwachung und schnelle Hilfe im Fall eines Hormonmangels.

Projektpartner: Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), Pascal Gächter, Arzt Pädiatrie

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2024/08/Gaechter-Nebenniereninsuffizienz.jpg 471 753 Julia_Lehmann https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Julia_Lehmann2026-06-25 12:25:282026-06-30 08:08:17Nebennieren Insuffizienz bei Leukämie: der vermeidbare Mangel an Stresshormonen
Iso-Box für Kinder während Stammzelltransplantation

Die Iso-Box – spielerische Begleitung im Isolationszimmer

25. März 2026

Stammzelltransplantation bei Kindern

Eine Stammzelltransplantation ist für krebskranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien eine enorme körperliche und psychische Belastung. Besonders während der Zeit im Isolationszimmer sind die jungen Patient:innen mit grossen Einschränkungen konfrontiert. Genau hier setzt das Projekt „Iso-Box“ an: Sie unterstützt Kinder dabei, mit der oft langen und belastenden Isolation im Spital besser umzugehen.

Eine herausfordernde Zeit für die ganze Familie

Bei vielen Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter ist eine Stammzelltransplantation notwendig. Vor der eigentlichen Transplantation wird das erkrankte Knochenmark durch intensive Chemotherapie oder Bestrahlung zerstört. Anschliessend werden gesunde Stammzellen übertragen, die sich im Knochenmark ansiedeln und neue Blutzellen bilden sollen.

Gerade in den ersten Wochen nach der Transplantation ist das Infektionsrisiko extrem hoch. Die Kinder verbringen deshalb oft mehrere Wochen oder sogar Monate isoliert im Spitalzimmer und dürfen dieses kaum verlassen. Für viele Familien ist diese Zeit emotional sehr belastend.

Die Iso-Box – spielerischer Begleiter

Mit dem Projekt „Iso-Box“ erhält jedes Kind eine individuell zusammengestellte Spiel- und Bastelbox. Diese wird vorab gemeinsam mit dem Kind, dem Pflegepersonal und dem psychosozialen Team geplant. Eine sorgfältige Planung ist notwendig, da alle Spielsachen gut desinfiziert und in den meisten Fällen neu gekauft werden müssen.

Die Inhalte werden altersgerecht ausgewählt und hygienisch verpackt. Je nach Interessen der Kinder enthalten die Boxen beispielsweise Bastelmaterial, Bücher, Spiele oder kleine Musikinstrumente.

Die Iso-Boxen helfen den Kindern, sich abzulenken und trotz der belastenden Situation aktiv zu bleiben. Gleichzeitig schaffen sie Möglichkeiten für Freude, Spiel und Austausch in einer Zeit, die sonst stark von Isolation geprägt ist.

Wohlbefinden und kleine Abenteuer

Die Iso-Box unterstützt Kinder nicht nur im Alltag während der Stammzelltransplantation, sondern stärkt auch das emotionale Wohlbefinden. Gefühle wie Angst, Wut oder Hoffnung können im Spiel verarbeitet werden. Das Projekt ermöglicht es zudem, mit den Kindern weiterhin kindgerecht in Kontakt zu bleiben, ihnen Nähe zu schenken und sie in einer schwierigen Lebensphase begleiten zu können.

Unsere Unterstützung

Mit den Boxen kommen zusätzliche Kosten auf die Familien zu,  die nicht alle unbeschwert tragen können. Die Kosten für eine Box liegen bei rund 200 CHF.

Mit unserer finanziellen Unterstützung von 2’000 Franken im Jahr 2026 stellen wir 6 Boxen inklusive Nachfüllmaterial zur Verfügung. Somit möchten wir Familien helfen, diese aussergewöhnlich belastende Zeit gemeinsam besser zu bewältigen und den betroffenen Kindern trotz Isolation kleine Lichtblicke zu ermöglichen.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Lic. Phil. Kerstin Westhoff

 

Iso-Box für Kinder während Stammzelltransplantation

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https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2026/05/Fotogalerie-Beitrag-495-×-400-px-7.png 400 495 Maryam Kuner https://www.stiftung-kinderkrebs.ch/wp-content/uploads/2019/06/Stiftung-Kinderkrebs-Basel-Logo_600-300x71.png Maryam Kuner2026-03-25 07:53:492026-05-19 09:54:04Die Iso-Box – spielerische Begleitung im Isolationszimmer
Beauty-Workshop

Beauty-Workshops – Trotz Krebstherapie wohl fühlen

15. März 2026

Beauty-Workshops – Mit kleinen Schönheitsmomenten neue Lebensfreude spüren

In Anlehnung an das Konzept der Stiftung „Look Good – Feel Better“ ermöglicht dieses Projekt betroffenen Jugendlichen, aber auch Geschwistern und Freundinnen, die Teilnahme an Beauty-Workshops. Das bestehende Angebot stiess bereits in den vergangenen Jahren auf grosse Begeisterung und wurde deshalb weitergeführt und ausgebaut. Die Krebstherapie ist für Jugendliche besonders herausfordernd. Neben der körperlichen Belastung durch die Krankheit und Behandlung leiden viele auch unter den sichtbaren Veränderungen ihres Aussehens – etwa durch Haarausfall, den Verlust von Wimpern oder Hautprobleme während/nach der Chemotherapie. Das beeinflusst das Selbstwertgefühl und erschwert es, unbeschwert am sozialen Leben teilzunehmen.

Mehr als Kosmetik – eine Erfahrung, die stärkt

Die Beauty-Workshops für Jugendliche mit Krebs sind weit mehr als Schminken und Hautpflege. Sie bieten:

  • Tipps und Tricks im Umgang mit Veränderungen des Erscheinungsbilds
  • professionelle Aknebehandlungen
  • Raum für Austausch
  • Momente der Leichtigkeit

Durch die Unterstützung von Kosmetiker:innen und Fachpersonen lernen die Teilnehmenden nicht nur, wie sie ihr Erscheinungsbild positiv gestalten können – sie gewinnen Selbstvertrauen zurück und erleben, dass sie nicht allein sind. Der Workshop schafft einen Raum, um die Krankheit kurz zu vergessen, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein und neuen Lebensmut zu schöpfen.

Wertvolle Unterstützung bei Hautproblemen nach der Therapie

Gerade im letzten Jahr zeigte sich, wie sehr Hautirritationen oder Akne nach der Chemotherapie junge Patient:innen belasten. Die professionelle Begleitung im Rahmen der Workshops hilft, diese Nebenwirkungen zu lindern – und die seelische Belastung zu reduzieren, die oft damit einhergeht.

Unsere Unterstützung

Mit unserer finanziellen Unterstützung von 2’000 Franken im Jahr 2026 tragen wir dazu bei, dass Jugendliche mit einer Krebserkrankung in einem geschützten Rahmen neue Lebensfreude schöpfen und gestärkt in ihren Alltag zurückkehren können.

Projektpartner ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, Lic. Phil. Kerstin Westhoff und Stiftung Look Good Feel Better

Helfen Sie mit

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie konkrete Unterstützung für Familien mit einem krebskranken Kind – sei es durch ein Projekt wie „Look good feel better“, verschiedene Entlastungsangebote oder persönliche Beratung. Jeder Beitrag hilft, Familien in einer besonders belastenden Lebensphase zu stärken. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

Weitere Projekte entdecken

Dieses Angebot ist eines von vielen Projekten, mit denen wir krebskranke Kinder und ihre Familien in der Region Basel begleiten. Entdecken Sie auch unsere weiteren Förderprojekte und erfahren Sie, wie Ihre Spende wirkt.

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Adresse

Stiftung für krebskranke Kinder,
Regio Basiliensis
Hutgasse 4
4001 Basel

Telefon: +41 61 683 51 55
E-Mail: info@stiftung-kinderkrebs.ch

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