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Faltanleitung

Versuchen Sie es: falten Sie gemeinsam mit Familie, Freunden oder mit Ihrem Team so viele Kraniche wie möglich. Die Faltanleitung können Sie als PDF öffnen und speichern oder direkt ausdrucken.

Oder einfach das Video anschauen und gleich mitmachen.

Wer möchte, kann auch gerne bei uns auf der Geschäftsstelle vorbei kommen und wir falten gemeinsam. Mit ein paar Tricks und Kniffs ist es ganz leicht.

 

1000 Kraniche für einen Wunsch

Kennen Sie die japanische Legende der 1000 Kraniche? Vor 75 Jahren erkrankte ein Mädchen in Hiroschima an einer Leukämie. Sie suchte Hoffnung in der alten Legende, dass ein kranker Mensch, der tausend Papierkraniche faltet, wieder gesund wird. Während ihrer monatelangen Behandlung im Spital faltete sie so unzählige Origami-Kraniche. Leider verstarb sie an ihrer Krebserkrankung, noch bevor sie die 1000 Kraniche erreicht hatte. Ihre Familie und ihre Freunde falteten jedoch weiter. Für sie und die vielen anderen Kinder mit dem gleichen Schicksal.

Auch heute hoffen viele Kinder und Jugendliche auf Heilung und auf ein Leben nach dem Krebs. Dank Forschung hat sich die Behandlung in den letzten 75 Jahren deutlich verbessert. Es gibt eine reelle Heilungschance. Die intensive Therapie führt jedoch oft zu lebensbeeinträchtigenden Spätfolgen.

Unser grösster Wunsch ist, dass zukünftig alle krebskranken Kinder und Jugendliche ein langes Leben ohne Spätfolgen haben. Die Forschungsförderung in unserer Region gehört deswegen zu unseren Förderschwerpunkten.

Doch unsere Mittel sind beschränkt und wir benötigen Ihre Unterstützung. Helfen Sie mit einer Spende zugunsten der Forschung und dem Falten von Origami-Kranichen. Als Zeichen der Solidarität werden alle eingereichten Kraniche am internationalen Kinderkrebstag am 15. Februar 2021 im Universitäts-Kinderspital beider Basel aufgehängt.

Versuchen Sie es: falten Sie gemeinsam mit Familie, Freunden oder mit Ihrem Team so viele Kraniche wie möglich. Die Anleitung können Sie als PDF oder Video downloaden.

Herzlichen Dank, dass Sie uns helfen.

 

Wir freuen uns auch über Fotos Ihrer Faltarbeiten mit Familie, Freunden und Arbeitskollegen. Senden Sie uns eine Mail mit einem Foto an info@stiftung-kinderkrebs.ch und vielleicht bekommt Ihr Bild einen Ehrenplatz in der Bildergalerie unserer Website oder auf Social Media.

Kinderkrebsforschung

Wir finanzieren qualitativ hochstehende Forschungsprojekte lokal, effizient und zukunftsweisend. Heute überleben acht von zehn Kindern den Krebs, aber ca. 70 Prozent werden an Spätfolgen leiden. Unser Ziel ist klar: Alle krebskranken Kinder sollen überleben – ohne Spätfolgen, die ihre Lebensqualität einschränken. Deswegen unterstützen wir Forschungsprojekte des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB) und anderer universitärer Einrichtungen.

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum es es spezielle Forschungsprojekte für Kinder und Jugendliche braucht? In unser Kurzfilm liefert Prof. Dr. med. Daniela Finke Antworten. Auch stellen wir verschiedene Forschungsprojekte vor, die aktuell von uns unterstützt werden.

 

Absage Basler Stadtlauf

Leider wurde der Basler Stadtlauf, wie so viele Veranstaltungen in diesem Jahr, abgesagt. Das ist schade, aber verständlich. Davon lassen wir uns die Stimmung aber nicht verderben, sondern sagen “Zeige Herz – jetzt erst recht!”

Wie das geht? Ganz einfach, spende dein Startgeld, welches du sonst für den Stadtlauf genutzt hättest. Mit deiner Spende unterstützt du Projekte aus unseren vier Förderbereichen: Finanzielle Direkthilfe, Psycho-Onkologie, Forschungsförderung und Projekte für mehr Lebensqualität.

Gemeinsam Gutes tun – wir danken euch. 

 

Zolli-Abo für betroffene Familien

Die Krebserkrankung eines Kindes stellt das Familienleben auf den Kopf. Eine bewegende Zeit liegt vor den betroffenen Familien. Von vielen wissen wir, wie wichtig es ist, immer mal wieder den Spitalalltag hinter sich zu lassen und ein klein wenig Normalität zu erleben – ein paar schöne Momente zum Kraft sammeln und die Familie geniessen werden immer wieder gebraucht. Genau das möchten wir ihnen ermöglichen. Daraus ist die Idee des Zolli-Abos entstanden, welches alle Familien bei Neudiagnose erhalten.

Nur dank unserer Spenderinnen und Spendern dürfen wir dieses Zolli-Jahresabo überreichen. Der Basler Zoo bietet viel Abwechslung: in den Wintermonaten können die Familien beim Spaziergang der Königs- und Eselspinguine dabei sein. Bei den Seelöwen gibt es täglich ein kommentiertes Training und sie können die Fütterung der Pelikane und der Tiere im Vivarium beobachten. Natürlich spricht auch überhaupt nichts dagegen einfach die Seele baumeln und sich selbst ein wenig treiben zu lassen.

Dieses Herzens-Projekt setzen wir eigenständig und ohne externe Partner um.

Wechsel im Stiftungsrat

Es gibt kaum ein Amt oder eine Aufgabe, die Prof. (em.) Dr. med. Michael J. Mihatsch in unserer Stiftung nicht inne hatte: als Delegierter der Krebsliga beider Basel ist er vor knapp 10 Jahren in unseren Stiftungsrat gewählt worden, 2015 übernahm er ad interim das Präsidium und führte gleichzeitig bis Ende 2017 als ehrenamtlicher Geschäftsführer die Geschäftsstelle. Doch auch als brillanter Redner an Veranstaltungen oder als charmanter Leucht-Herz-Verkäufer bei Wind und Wetter auf der Strasse am Basler Stadtlauf – Mike Mihatsch war dort, wo die Stiftung ihn gebraucht hat.

Die Statuten der Stiftung sehen neben einer Amtszeits- auch eine Altersbeschränkung für Stiftungsrätinnen und -räte vor. Aus diesem Grund wurde Prof. Mihatsch am 22. Juni 2020 aus unserem Stiftungsrat verabschiedet. Für sein grosses Engagement zugunsten krebskranker Kinder und ihrer Familien sowie für seinen unermüdlichen Einsatz für die Förderung qualitativ hochstehender Projekte auf dem Gebiet der Kinderkrebsforschung danken wir ihm von Herzen. 

Als sein Nachfolger wurde PD Dr. med. Andreas Wicki gewählt. Er ist Vorstandsmitglied der Krebsliga beider Basel und wurde von dieser als Delegierter für unseren Stiftungsrat vorgeschlagen. Wir freuen uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit Dr. Wicki, der als Leitender Arzt der Onkologie am Kantonsspital Baselland unseren Stiftungsrat nicht nur mit seinem Fachwissen bereichern wird. Er tritt sein Amt per 1. Juli 2020 an.

 

Verabschiedungs Apèro

 

Wenn das Unfassbare eintritt

Wenn das Unfassbare eintritt und ein Kind stirbt, bricht eine Welt zusammen. Die Angehörigen gehen sehr unterschiedlich mit ihrer Trauer um. Nach solch einem Schicksalsschlag nicht unter zu gehen, ist eine sehr schwierige Aufgabe. Jedes Familienmitglied leidet individuell darunter. Insbesondere Mütter sind stark davon betroffen. Neben der hohen emotionalen Beeinträchtigung fällt für sie oftmals auch die Hauptaufgabe mit der Pflege des kranken Kindes weg.

Pro pallium will Eltern in dieser ausserordentlichen Zeit nicht alleine lassen und begleitet diese Familien, deren Kinder verstorben sind auf mehreren Stufen und mit verschiedenen Angeboten. Wir unterstützen das Angebot der Trauerbegleitung finanziell, weil wir von der Wichtigkeit überzeugt sind.

Ist die Trauer akut, ist es für Betroffene – vor allem für Mütter – wichtig, viel zu erzählen. Dafür eignen sich Einzeltrauergespräche und Beratungen. Bei den Angehörigen geht es ums Überleben und Weiterleben. Am Anfang steht das Überleben im Zentrum. Ein Austausch mit anderen Betroffenen kann eine grosse Hilfe sein, wenn es in einem nächsten Schritt darum geht, die Ereignisse und die eigenen Gefühle zu verarbeiten und die aktive Gestaltung des Weiterlebens zu diskutieren. Durchs Erzählen kann sehr viel Heilung erfolgen.

Pro pallium bietet kostenfreie, monatliche Trauertreffen für trauernde Mütter und Väter an. Sie hören einander zu, schweigen zusammen oder ermutigen sich und schöpfen Kraft, um im Alltag bestehen zu können. Geleitet werden die Treffen von einer ausgebildeten Trauerbegleiterin. An einem jährlichen Oasentag lädt pro pallium Familien ein, die ein Kind verloren haben und bietet die Möglichkeit in der Gruppe, miteinander als Paar und in der Familie unterwegs zu sein. Ein Tag zum Innehalten, Gedankenaustauschen mit anderen betroffenen Familien und zum gemeinsamen Tragen. Es sollen bewusst auch positive Momente möglich sein, um das Weiterleben kraftvoll gestalten zu können.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Website von pro pallium.

Jahresbericht 2019

Im Jahr 2019 konnten wir über 630’000 Franken für Projekte zugunsten der betroffenen Familien einsetzen. Dies entspricht einem Ausbau unserer Förderleistungen um 10 Prozent zum Vorjahr. Lesen Sie in unserem druckfrischen Jahresbericht 2019, was wir bereits bewegen konnten und in Zukunft bewegen möchten. Erfahren Sie mehr über die gesellschaftlichen Herausforderungen, denen die Kinder und ihre Familien, aber auch die Spitäler sowie Forscher gegenüberstehen, und mit welchem Handlungsansatz wir – gemeinsam mit Ihnen – helfen.

Anklicken, lesen und gerne auch downloaden:

Geschichte der Stiftung

Seit über 30 Jahren helfen wir krebskranken Kindern in der Region. Jetzt gibt es die ganze Geschichte zum Lesen. Erfahren Sie mehr von den Anfängen bis heute, vom Urpsrung, Rückschlägen und Höhepunkten. Unser Stiftungsrat Prof. (em.) Dr. Michael J. Mihatsch hat in liebevoller Detailarbeit, zu der viele, viele Stunden Durchforsten von Archivmaterial gehörten, unsere Stiftung lebendig werden lassen und die ein oder andere Anekdote zum Besten gegeben. Wer hätte zum Beispiel gewusst, dass Whitney Houston 1988 in der St. Jakobshalle unserer Stiftung eine substantielle Spende überreicht hat. Viel Freude beim Lesen.

ZEWO-Rezertifizierung

Mit einem hervorragenden Prüfergebnis von 99 prozentiger Erfüllung der 21-ZEWO-Standards dürfen wir das Gütesiegel für die nächsten fünf Jahre erneut tragen. Das ZEWO-Gütesiegel sichert Ihnen zu, dass wir die uns anvertrauten Spendengelder zweckgebunden, transparent und wirkungsorientiert einsetzen. Unser Förderkatalog verschafft Ihnen einen detaillierten Einblick in die von uns mitfinanzierten, aktuellen Projekte. Ihre freie Spende unterstützt Projekte aus allen vier Förderbereichen und sichert den Betrieb unserer Stiftung. Sie möchten ganz gezielt einen Förderbereich unterstützen, vermerken Sie dies im Feld „Zahlungszweck“. Entscheiden Sie, wie wir Ihre Spende einsetzen. Für jeden Beitrag Ihrerseits sind wir dankbar.