SunCare – Hautscreening nach Kinderkrebs
SunCare – wie wichtig die Nachsorge der Haut ist
Ehemalige Kinderkrebspatient:innen sind anfälliger für Hautkrebs als Personen ohne eine Krebsdiagnose im Kindesalter, vor allem wenn sie älter werden. Besonders betroffen sind diejenigen, die im Rahmen der Krebstherapie eine Bestrahlung erhalten haben. Durch konsequenten Sonnenschutz und regelmässige Hautscreenings lässt sich dieses Risiko jedoch deutlich senken.
Mehr Lebensqualität durch Vorsorge
Dazu zählen regelmässiges Eincremen mit hohem Sonnenschutzfaktor, das Vermeiden von Mittagshitze sowie der Schutz vor Sonne durch Schatten und Bekleidung. Genauso wichtig sind regelmässige Hautscreenings, vor allem von den bestrahlten Körperregionen und von auffälligen Muttermalen, damit Hautspezialist:innen Hautveränderungen frühzeitig erkennen und behandeln können. Daten aus der Schweizer Bevölkerung zeigen, dass sich viele Menschen nicht ausreichend schützen und Hautscreenings nur wenige nutzen. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die als Kind Krebs hatten, fehlen jedoch spezifische Daten.
Erste wichtige Erkenntnisse
Im Rahmen des Projekts SunCare Hautscreening wurden erste Daten zum Sonnenschutz und zur Hautkrebsvorsorge bei ehemaligen Kinderkrebspatientinnen und -patienten ausgewertet. Grundlage bildet die Swiss Childhood Cancer Survivor Study (SCCSS) mit über 3’500 Teilnehmenden.
Die Ergebnisse zeigen deutlichen Handlungsbedarf: Rund jede fünfte Person schützt sich unzureichend vor der Sonne, bei Jugendlichen sogar jede dritte. Auch Sonnenbrände sind häufig. Gleichzeitig wird die Hautkrebsvorsorge nur selten genutzt – selbst bei Risikogruppen lässt nur etwa jede fünfte Person ihre Haut regelmässig untersuchen.
Die Erkenntnisse fliessen nun in die Weiterentwicklung des Projekts ein. Gemeinsam mit Betroffenen werden gezielt Massnahmen erarbeitet, um Sonnenschutz und Vorsorge nachhaltig zu verbessern.
Unsere Unterstützung
Wir unterstützten dieses Forschungsprojekt im Jahr 2025 mit CHF 70’627, da die Nachsorge der Haut bei ehemalige Kinderkrebspatient:innen nicht vernachlässigt werden darf, um die Lebensqualität nach der Krankheit kontinuierlich zu verbessern.
Projektpartner: Universität Bern, ISPM Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Frau Dr. Carina Nigg
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